Gelebte Ökumene

 

Gelebte Ökumene

Mit welchen Fragen sich die Teilnehmer an der Kinderwoche in Halberstadt beschäftigt haben

von Andreas Joppeck

Halberstadt „Wann habt ihr zum letzten Mal eine Hand voll Erde mit allen Sinnen betrachtet? Wann habt ihr zum letzten Mal darüber nachgedacht, dass die Luft, die wir einatmen, zwar unsichtbar, aber dennoch lebensnotwendig ist?“ Diese Fragen und mehr haben sich die mehr als 39 Kinder und Jugendlichen der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Halberstadts in den vergangenen Tagen im Rahmen der diesjährigen „Ökumenischen Kinderwoche“ beantwortet. Unter dem Leitwort „ Die KRAFT der VIER!“ haben sie sich vom 3. bis 9.7. im Klostergarten von St. Andreas in der Halberstädter Franziskaner Straße eingefunden, um das Thema zu erarbeiten und Ökumene ( christliche Gemeinschaft ) über die Konfessionen hinaus zu erfahren. Seinen Höhepunkt findet die Woche für einen Teil der Kinder mit der Kinder – und Jugendwallfahrt am Montag auf der Huysburg, während ein anderer Teil sich mit Gemeindepädagoge Christian Lonzek auf den Jakobsweg zwischen Osterwieck und Braunschweig begibt.

Volksstimme Halberstadt am 20. Juli 2019

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  • Zuletzt aktualisiert: 06. August 2019

Pfarrfest 2019

pfarrfest 2019

Mahnung zur Bewahrung der Schöpfung

Halberstadts katholische Kirchengemeinde feiert traditionelles Pfarrfest und sammelt Geld für Hospizverein

von Andreas Joppeck

Halberstadt; Zu seinem alljährlichen Pfarrfest lud kürzlich der Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde St. Burchard in den Klostergarten von St. Andreas ein. Eröffnet wurde das Fest, mit der sonntäglichen heiligen Messe, welche von Pfarrer Norbert Sommer zelebriert wurde. Ihm zur Seite stand, unter anderem, der ständige Diakon Andreas Weiß, welcher die Aufgabe inne hatte, die Predigt zu halten. Mit dieser, begab er sich auf den Weg, große wie kleine Gottesdienstbesucher anzusprechen und in allgemeinverständlicher Weise, auf eine kleine Wortänderung in der neu übersetzten Bibel hinzuweisen. Diese habe eine große Wirkung auf den Umgang mit der Schöpfung.“ In unserer neuen Bibelübersetzung heißt es nun“, so Weiß, „nicht mehr „beherrscht“ sondern „waltet“. Gott beauftragt uns, in seiner Schöpfung zu walten. Ein altes Wort ist das! Wir kennen es aus „verwalten“ oder „Rechtsanwalt“. Und „Erst in den letzten Jahrzehnten haben die Menschen gelernt, global zu denken: Das was Menschen an einem Ort der Erde tun, hat Auswirkungen auf das Leben der anderen Menschen überall auf der Erde! Wir haben endlich gemerkt, dass wir schon viel zu viel kaputt gemacht haben auf der Erde. Wie wackelig ist das Lebens-System Erde! Wir müssen es in Balance halten! Dafür ist nun viel Umdenken nötig! So endete die Predigt mit der Aufforderung an die Anwesenden: „Bewahrt die Schöpfung Gottes! Geht! … für die Zukunft des Reiches Gottes!“ So war es nicht verwunderlich, dass der Sonnengesang des heiligen Franziskus in der Liedfassung von Detlef Jöcker in der heiligen Messe erklang. In ihm heißt es unter anderem: „ Danke, danke für die Sonne. Danke, deine Welt ist schön. In den Strahlen dieser Sonne kann ich deine Liebe sehen.“ Gestaltet wurde die heilige Messe von der Kinder- und Jugendschola, dem Kirchenchor Halberstadt und Gröningen, dem Bläserchor und dem Instrumentalkreis. Nicht nur diesen, sonder auch der Halberstädter Landwurst GmbH dankte Pfarrer Norbert Sommer herzlichst. Sie hatte 400 Würstchen gespendet, welche zum leiblichen Wohl der Anwesenden beitrugen. Der Erlös aus Würstchen- und Getränkeangebot in Höhe von 338,09 Euro kommt dem Halberstädter Hospizverein Regenbogen zu gute.

 

Volksstimme Halberstadt 31.07.2019

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  • Zuletzt aktualisiert: 06. August 2019

Pater zelebrierte letzte Messe

 

ubald kath

(ajo); Seine vorerst letzte heilige Messe zelebrierte Pater Ubald Hausdorf (86) am vergangenen Sonntagvormittag in der katholischen St. Andreas Kirche in Halberstadt. Nach der feierlichen Verabschiedung des Franziskanerordens nach 797 Jahren Wirkens in Halberstadt am 12. Juli, an dem auch der scheidende OB Andreas Henke und sein Nachfolger Daniel Szarata teilnahmen, war er in der Stadt geblieben, um den anschließend im Urlaub befindlichen Pfarrer Norbert Sommer zu vertreten. In seiner Predigt machte er seine Wünsche an die Gemeinde deutlich. So äußerte er „ Jeder hat einen Namen und Gott will das so!“ „Für IHN hat jeder seine Würde. „ Er forderte die Anwesenden auf, ihrem Namen zur Ehre zu gereichen, sich eine eigene Meinung zu bilden, nach zu fragen. Es schmerze wenn gebabbelt werde. „Ich wünsche mir, dass ihr andere Menschen wahr nehmt und ermutigt.“

Mit ihm verlässt der letzte Franziskaner in der kommenden Woche die Stadt, doch ihr Wirken hinterlässt Spuren bei den Menschen in Stadt und Land.

 

von Andreas Joppeck - Volksstimme vom 4. August 2020

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  • Zuletzt aktualisiert: 04. August 2020

Wort der Kirchen vom 1.12.2018

Wort der Kirchen- 2018-12-01 - Advent

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  • Zuletzt aktualisiert: 08. Dezember 2018

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