• Start

Taize Gebete 2016

Taize-Gebet-2016

  • Zuletzt aktualisiert: 27. August 2016

ökumenischer Kreuzweg 2013

alt

Katholiken gehen Kreuzweg Jesu im KZ Langenstein-Zwieberge

Von Andreas Joppeck

Die jährliche Gedenkveranstaltung am Fuße des Mahnmals war beendet. Mit Trauer in der Seele kehrten wir zurück zur Gedenkstätte. Hinter mir Stimmen. Junge Deutsche wollten wissen wie es war. Mein Freund ruft mich heran: Du sprichst doch ihre Sprache!

Sag ihnen, wie es war, das Arbeiten im Stollen. Die Stimme versagt, ich dreh mich um, er weint wegen seines Unvermögens Worte zu finden, Tränen rinnen über seine Wangen, er packt mich, rüttelt mich am Arm „sag es ihnen! Erklär es ihnen!....“ Diese Stimme und diesen Anblick meines Freundes habe ich in mir getragen, wochenlang, nächtelang. Sie sind der Grund, dass ich die alte Truhe geöffnet habe, in der ich meinen Schmerz verschlossen hatte. Aber es bleibt unmöglich, zu vermitteln was wir in den Konzentrationslagern erlebt haben.

Roger Leroyer– Häftling in Langensteins-Zwieberges Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald!

Langenstein;Eben diese Truhe der Erinnerungen ist es, welche mehr als sechzig Jahre später mehr und mehr zu einer unkomplizierten Auseinandersetzung mit unserer Vergangenheit zwischen den Völkern führt. Den wenigen noch lebenden Zeitzeugen, stehen immer mehr junge Menschen gegenüber, welche diese Zeit nicht mehr erlebt haben und verstehen wollen, wie es zu diesem vielfachen Leid kommen konnte.

So brechen auch die katholischen Christen der Gemeinden von Wernigerode, Blankenburg, Quedlinburg und Halberstadt in der vorösterlichen Zeit nach Langenstein-Zweiberge auf, um im Gedenken an das hier erfahrene Leid, betend den Kreuzweg Jesu zu gehen. Auf die Frage welchen Stellenwert der Ort der Gedenkstätte hat, äußert Stefan Hansch, seit Herbst 2012 neuer Pfarrer in St. Bonifatius Wernigerode: „ Wir Christen gehen den Weg Jesu an diesem Ort in Verbindung mit dem Leiden derer, die hier gequält wurden und tun das im Vertrauen darauf, dass diese Qualen nicht sinnlos waren. Wir dürfen heute frei leben, weil Menschen vor uns ihren Kampf ausgetragen haben. Sie haben ihr Kreuz getragen, wie Jesus es getan hat. „

Um den Leidensweg zu verdeutlichen, dienten Texte aus dem Buch „Clamavi ad te“ von Roger Leroyer der selbst in Zwieberge inhaftiert war, als Grundlage. Leroyer, welcher nach dem Abitur Philisophie in Paris studierte, wurde am 15. August 1944 verhaftet und kam nach einem Monat Haft in Rattingen und vier Wochen im KZ Sachsenhausen ins KZ Langenstein-Zwieberge. Hier musste er von Anfang an im Stollensystem arbeiten. Als die US-Armee das Lager am 13. April 1945 befreite, betrug sein Körpergewicht 34 kg. Nach drei Wochen Pflege im Halberstädter Krankenhaus, kehrte er am 8. Mai in seine Heimat zurück.

Und so zogen mehr als einhundert Gläubige bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und eisigem Wind am vergangenen Freitagnachmittag singend und betend, von Station zu Station, durch das einstige Lager. Erinnernd und betend, nahmen die Teilnehmenden das vielfältige Leid der Menschen von damals und heute mit auf ihren Weg und trugen es durch ihr Gebet vor Gott.

Mit ihrer Kollekte unterstützen die Kirchengemeinden das jedes Jahr im April stattfindende Treffen der ehemaligen Häftlinge in Langenstein-Zwieberge, welche aus allen Ländern Europas anreisen. Reise und Aufenthalt stellen für sie erhebliche seelische, körperliche und finanzielle Belastungen dar.

Diese Treffen tragen jedoch wesentlich, zur geschichtlichen Aufarbeitung für unsere und weitere Generationen bei.

Regina Schmock, Gemeindereferentin in Wernigerode: „Wenn wir unsere Vergangenheit nicht wahrnehmen und anpacken, dann können wir unsere Zukunft nicht meistern!“

Urfassung für Volksstimme Halberstadt & Wernigerode, Mitteldeutsche Zeitung Quedlinburg Kurzfassung Mrz 2013

  • Zuletzt aktualisiert: 02. März 2014

Treffen der Dekanatsjugend am 17.3.12

 

 

Bitte bei Diakon Weiß wegen des Ortes nachfragen!

In Ballenstedt ist es nicht!

Ballenst_2012

  • Zuletzt aktualisiert: 10. März 2012

Huysburger Jugendvesper am 4.2.2012

Jugendvesper-12-1

  • Zuletzt aktualisiert: 30. Januar 2012

Kolpingprogramm

alt  Kolpingsfamilie Halberstadt

 

   Programm 2010

alt

Liebe Kolpingschwestern und -brüder,

 

der Familienrat lädt Euch für das 2. Halbjahr 2010 zu folgenden Veranstaltungen ein.

Interessenten, Gäste und Freunde sind hierzu ebenfalls herzlich willkommen !

 

Termin Thema
     
27. März   Einkehrtag der Kolpingsfamilie auf der Huysburg
(Samstag)   9.00 Uhr Beginn auf der Huysburg
     
11. April  

Die Kolpingfamilie lädt zu einem Besuch der „schwarzen“ Kriminal-kömodie„Arsen und Spitzenhäubchen“ von J. Kesselring nach Quedlinburg ein.

(Sonntag)  

Beginn ist um 15.00 Uhr. Wer gerne mitfahren möchte, trage sich bitte in die ausliegende Liste ein.

          

alt

Vorsitzender

                                                    dankbarsein

             

                                             

 

  • Zuletzt aktualisiert: 27. März 2010

Dekatreffen 20. - 21.2.2016 Blankenburg, "Ein Volltreffer Gottes bist du!", Fußballturnier

DEKA Blankenburg

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2016

Pfarrfest 2013

alt

Pfarrfest im Garten des Franziskanerklosters in Halberstadt

Zu seinem diesjährigen Pfarrfest lud am vergangenen Sonntagnachmittag die katholische Gemeinde St. Burchard in den Garten des Franziskanerklosters ein. Begonnen hatten die Feierlichkeiten mit einer heiligen Messe, welche von Pfarrer Norbert Sommer zelebriert wurde. Ihm zur Seite standen mehrere Welt- und Ordensgeistliche, welche sich in der Gemeinde engagieren. Nachdem Sommer in seiner Predigt ein größeres Engagement um Menschen, welche sich von Gott verlassen fühlten einforderte, segnete er am Ende der heiligen Messe sechs Erstklässler auf ihrem neuen Lebensweg. Gestaltet wurde die Messe von den kath. Kirchenchören Halberstadt und Gröningen, den Bläsern, sowie der Kinder- und Jugendschola! Zum Ende der hl. Messe nutzten Vertreter aus Gemeinde und Kirchlichen Organisationen die Gelegenheit, Norbert Sommer zu seinem 60. Geburtstag die besten Wünsche ihrer Mitglieder und den Segen Gottes zu übermitteln. Die ABC-Kids der katholischen Kita St. Joseph hatten ein kleines Programm eingeübt.

Volksstimme Halberstadt vom 10. Sept. 2013, von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 02. März 2014

Benefizkonzert Wärmestube 2011

v\:* {behavior:url(#default#VML);} o\:* {behavior:url(#default#VML);} w\:* {behavior:url(#default#VML);} .shape {behavior:url(#default#VML);} Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif";}

 

 

 

Zum Angebot der Wärmestube gehört:

-Frühstück und Mittagstisch

-Kleiderkammer

-Hilfe bei der Beschaffung, Reinigung und Instandhaltung der Kleidung

-Hilfe bei der Körperhygiene

-Hilfe bei Behördengängen, Arztbesuchen, Einkäufen etc.

-ambulante Versorgung mit Lebensmitteln (so genannten „Kalten Taschen“)

-Information über Hilfsangebote anderer sozialer Einrichtungen

Zahlen & Fakten:

-2 hauptamtliche,

-9 ehrenamtliche MA,

-3 MA im Rahmen eines Zusatzjobs und

-1 Zivildienstleistender kümmern sich um das Wohl von

-35 – 50 Personen sorgen, welche tgl. in die Einrichtung kommen.

-Zusätzlich nehmen bis zu derzeit 600 Personen das ambulante Angebot der „Wärmestube“ an.

  • Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2019

1075-Jahr-Feier in Gröningen

Vom 2. bis 4. Oktober 2009 feierte Gröningen sein 1075-jähriges Bestehen. Der Chor Gröningen war mit einer kleinen Auswahl aus seinem kirchlichen und weltlichen Repertoire auf der Festbühne dabei.

alt

Gemeinsam mit dem Chor des Gartenvereins Gröningen und dem Frauenchor Deesdorf singt der Gröninger Kirchenchor das "Gröninger Lied" (Foto: Roland Böhm)
  • Zuletzt aktualisiert: 08. November 2009

Treffen der Dekanatsjugend in Schwanebeck

 

  

Treffen derDekanatsjugendin  Schwanebeck

 

 

Wann:

 

Von Samstag, 20. Juni bis Sonntag, 21. Juni 

  

 

Wo: 

 

im Pfarrgelände – Kapellenstraße in Schwanebeck

 

Was:

 

Beginn am Samstag

-17:00 Uhr mit einer Jugendvesper

 

-anschließend: Grillen und Singen am Lagerfeuer

 

am Sonntag:

            -10:30 Uhr – Festhochamt mit Bischof em. Leo Nowak anlässlich der Dekanatswallfahrt

 

-Verschiedene Angebote: u.a. Gesprächsrunden, Konzert der Deka-Band 

 

-13:00 Uhr - Wallfahrtsstunde

 

 

 

-Unkostenbeitrag: 5,00 € (nur Samstag) bzw. 7,00 €

 

Wer übernachten möchte, sollte Isomatte und Schlafsack sowie – wer hat – ein Zelt mitbringen!!!

 

Melde dich bitte bis 15. Juni an

bei Br. Gregor, Huysburg

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

  • Zuletzt aktualisiert: 03. Juni 2009

Kirchenmusikplan - März bis August 2009

 

So. 08.03. 10.00 h St. Andreas 2. Fastensonntag Kirchenchor-HBS
So. 05.04. 10.00 h St. Andreas Palmsonntag K.+J.-Schola / Bläser
Do. 09.04. 19.00 h St. Katharinen Gründonnerstag Kirchenchor-HBS
Sa. 11.04. 21.00 h St. Andreas Osternacht Kirchenchor-HBS
So. 12.04. 10.00 h St. Katharinen Ostersonntag Bläser
Mo. 13.04. 10.00 h St. Andreas Ostermontag Kirchenchor-HBS
So. 26.04. 10.00 h St. Andreas 50. Ordensjubeläum P. T. Kirchenchor-HBS
Fr.  01.05. 17.00 h St. Katharinen 1. Maiandacht Kirchenhor-HBS + Bläser
So. 10.05. 10.00 h St. Andreas Sonntagsgottesdienst Instrumentalkreis
Sa. 16.05. 09.30 h Kirchenchortag in Magdeburg-Sudenburg Kirchenchöre
So. 17.05. 10.00 h St. Andreas Erstkommunion K.+J.-Schola
So. 31.05. 10.00 h St. Andreas Pfingstsonntag Bläser
So. 07.06. 10.00 h St. Andreas Familiengottesdienst Chöre HBS + Bad Harzburg
So. 14.06. 10.00 h St. Katharinen Fronleichnam Bläser
Fr.  19.06. 18.00 h Pfarrgarten Chorfest-St. Andreas Chor-HBS, Schola, Instr.,Gäste
Sa. 20.06. 19.00 h St. Andreas Abendmusik Schola + Instrumentalkreis
So. 21.06. 10.00 h St. Andreas Sonntagsgottesdienst Kirchenchor-HBS
Sa. 08.08.     Nacht der Kirchen in HBS  
So. 16.08. 10.00 h Gröningen Gemeindeverbundsfest Chöre HBS + Gröningen
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         
         

 

  • Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2009

Wort der Kirchen vom 21.09.2013

Wort der Kirchen vom 21.09.2013

Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt


Wer die Wahl hat, …

Liebe Leserinnen und Leser,

auch heute werden Sie in Ihrer Zeitung wieder einige Beilagen finden, die Sie umwerben mit ihren Angeboten für die kommende Woche. Und da gibt’s dann den – scheinbar – gleichen Artikel zu unterschiedlichen Preisen. Oder der Preis für die Ware ist gleich, aber … da ist ja bei dem einen weniger drin. Und dann beim Einkaufen vor den Regalen im Mark finden wir eine noch größere Vielfalt vor. Je vielfältiger das Angebot, desto schwerer fällt uns die Entscheidung. Und das ist nicht nur beim Einkauf so.

Denn heute werden Sie auch noch einige Beilagen der für den Bundestag kandidierenden Parteien samt Kandidaten in Ihren Postkästen finden. Und morgen haben wir dann wieder die Wahl. Wem gebe ich meine Stimme? Das frage auch ich mich. Und für mich steht fest: die schlechteste Option wäre wohl, gar nicht zu wählen. Auch sonst im Leben muss ich wählen, sonst würde ich vielleicht schon nicht mehr leben.

Und ich denke, auch eine Demokratie lebt davon, dass ich meine Meinung zum gesellschaftlichen Miteinander, zum sozialen Leben in unserem Land einbringe, und Vertreter damit beauftrage, auch meinen Interessen eine Stimme zu geben. Ihnen wird so ein Mandat zugesprochen. Da bleibt mir nur, meine Meinung, meine Erwartungen, meine Hoffnungen, aber auch Ängste mit dem einigermaßen in Deckung zu bringen, was die Kandidaten und ihre Parteien versprechen. Ich muss genau schauen, was in den Wahlprogrammen geschrieben steht. Und vielleicht kann ich mich ja noch daran erinnern, was beim letzten Mal versprochen wurde: Was wurde daraus? Es bleibt die Qual der Wahl.

Und trotzdem will ich ihr nicht ausweichen. Ich sollte wohl aufpassen, dass ich nicht nur meine eigenen Interessen im Blick habe. Als soziales Wesen – auf andere Menschen angewiesen – sollte ich auch andere Menschen in unserer Gesellschaft nicht aus dem Blick verlieren. Und so stellt sich mir die Frage: Welcher der Kandidaten, welche der Parteien verfolgt welche Interessen? Hat er oder sie den Menschen im Blick – in den ganz unterschiedlichen Belangen? Da sind die sozialen Interessen ebenso zu erwähnen wie die Bildungspolitik in Bezug auf unsere Kinder und Enkel. Da geht es um Menschenleben in Forschung und internationalen Militäreinsätzen. Da geht es um die nationale Sicherheit und die Einschränkung persönlicher Freiheit. Da geht es aber auch um finanzielle Sicherheit und Wachstum der Wirtschaft: aber um welchen menschlichen Preis – auch durch Waffenexporte? Und etwa auf dem Rücken anderer in der Welt? Wir müssen schon genau hinsehen. Denn wem Würde und Leben der Menschen wirklich ein Anliegen ist, der ist manchmal unbequem und passt oft nicht in die „richtige“ Schublade.  

Jesus war auch so einer. Der war für die Menschen da – nicht für die Etablierten, sondern für die „Verlierer“, für diejenigen, die von den anderen vergessen, ausgegrenzt, an den Rand geschoben wurden. Er führte so manches Mal die wirtschaftlichen und Macht-Interessen seiner Mitmenschen damals ad absurdum und stellte den einfachen Menschen in den Mittelpunkt seines Tuns. Er eckte damit natürlich an. Aber er hat damit auch etwas in Bewegung gebracht. Er hatte gewählt: das Leben der anderen Menschen

Wenn ich morgen wählen gehe, dann geht es wohl weniger darum, wie wir unseren „Lebens-Standard“ halten können, und noch weniger darum, dass es einigen wenigen in Zukunft noch besser geht. Vielmehr geht es darum, dass alle genug haben … in unserem Land, aber auch – wir haben ja heute den geübten worldwide-Blick (auch im TV) – auf der ganzen Erde. Daran sollten wir uns orientieren, wenn wir aus-wählen, wem wir unsere Stimme geben am morgigen Tag. Und wir Christen sollten genau hinsehen, wer sich vielleicht auch ein wenig an Jesus Christus orientiert.

„Wer die Wahl hat, hat die Qual“. Und: genau hinsehen! – ob das drin ist, was drauf steht.

  • Zuletzt aktualisiert: 22. September 2013

Erstkommunion 2013

alt

Kinder empfangen die Erstkommunion

Feierlicher Gottesdienst in St. Andreas

Halberstadt (ajo); Ganz unter dem Zeichen der Muschel und dem Leitwort „Auf dem Pilgerweg Rast machen und Mahl halten“ stand am vergangenen Sonntagmorgen in der katholischen St. Andreas Kirche die Erstkommunion von sieben Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 11 Jahren. Katharina Bäuerlein, Amina Borgmann, Lilli Kaas, Lucie Katterbe, Ida Schindler, Fanian Wohlmann und Laureen Wojczik empfingen in einer feierlichen heiligen Messe, welche u.a. von den Erstkommunionkindern, deren Eltern und der Schola unter Leitung von Bernhard Wieczorek geleitet, gestaltet wurde, aus den Händen von Pfarrer Norbert Sommer erstmals das Sakrament der Kommunion.

Volksstimme Halberstadt vom 9.7.2013 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 02. März 2014

Kirchenmusikplan von Januar bis September 2018

KM-Programm 18-1

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2018

Wort der Kirchen vom 11.7.2015

Wort der Kirchen – 11. 07. 2015 –
Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 
Vor 600 Jahren. – Und heute?

Von den Merkzahlen, die ich im Fach Geschichte einmal lernen musste, sind  noch einige Daten mit dem Ereignis im Gedächtnis geblieben, von anderen nur noch das Ereignis. Dazu gehörte auch: „Jan Hus in Konstanz auf dem Scheiterhaufen verbrannt“. Erst durch den Besuch einer Ausstellung im letzten Sommer in Konstanz wurde für mich dieses Ereignis in seiner Bedeutung klarer. Und das Datum der Verbrennung des tschechischen Theologen und Professors der Prager Universität, der 6. Juli 1415 – hat sich mir nun eingeprägt.
Vor 600 Jahren ist all dies geschehen. Ein kurzer Rückblick. 1415: Das Konzil zu Konstanz fand bereits seit dem Vorjahr statt. Das Mittelalter mit seinen kulturvollen, aber auch dunklen Kapiteln ging zu Ende. Vieles hatte sich im Zusammenleben der Menschen geändert, auch das religiöse Leben. Und drei wichtige Aufgaben hatte sich das Konzil gestellt: die zuletzt in drei Lager gespaltene römische Kirche wieder zu vereinen, nachdem diese einhundert Jahre vorher in die Krise geraten war; notwendige innerkirchliche Reformen sollten auf den Weg gebracht und die Lehre der Kirche angesichts der Umbruchssituation neu bedacht werden. Nur die erste davon war am Ende des Konzils 1418 gelöst. Obwohl sich das Konzil eine Reform der Kirche als Ziel gesetzt hatte, wurden Theologen wie Jan Hus, die Reformen forderten, wegen Ketzerei auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Da rangen zwei Parteien miteinander, die im Kern so gut wie dasselbe wollten. Den Konzilsvätern und Jan Hus ging es um die wahre, um die zukünftige Gestalt des bedrohten „Schiffleins Petri“. Seltsam – und doch wieder nicht. Denn zwischen Häresie und Orthodoxie ist ja oftmals nur ein schmaler Grat, und manchmal ist Häresie wohl nichts anderes als Orthodoxie, nur von der anderen Seite betrachtet. Wie viele Beispiele gibt es in der Geschichte dafür – das prominenteste ist vielleicht der hl. Franz von Assisi mit seinem Leben in radikaler Armut.
Mir stellt sich die Frage: Haben die Ereignisse von vor 600 Jahren mit Kirche heute zu tun? Viele von Hus‘ Forderungen gingen damals zu weit, sind heute aber seit dem letzten Konzil vor 50 Jahren auch in der katholischen Kirche umgesetzt, z.B. die Feier der Liturgie in der Muttersprache, die Kommunion unter den Gestalten von Brot und Wein, u.a. Und die Hinwendung einer bewusst armen Kirche zu Bedürftigen wird ganz aktuell in der Person von Papst Franziskus beispielhaft deutlich. Er bedauerte nun auch „den grausamen Tod“ von Jan Hus, rief zu einer Neubewertung dieses geschichtlichen Ereignisses auf und würdigte ihn als „Kirchenreformer“. Im morgigen Sonntagsevangelium sendet Jesus seine Jünger aus. Sie sollen nichts mitnehmen außer einen Wanderstab: Das Bild von einer armen Kirche – die sich den Menschen zuwendet – wird uns darin deutlich vor Augen gestellt. Wenn wir heute über die Kirche der Zukunft nachdenken, dann sollten wir darauf schauen. Aber auch auf die Ereignisse vor 600 Jahren. Denn Reformen, die damals ausgesessen wurden, drängten in den einhundert Jahren nach Hus‘ Tod massiv weiter einer Lösung zu. Da kommt 1517 in den Blick. Sollte uns nicht die ehrliche Auseinandersetzung mit den damaligen Ereignissen auf dem Hintergrund des morgigen Evangeliums mit anderen Augen auf die Geschichte sehen und Lehren für die Kirche von morgen ziehen lassen?

  • Zuletzt aktualisiert: 20. Juli 2015

Kirchenmusikplan von September - Dezember 2018

KM-Programm 18-2

  • Zuletzt aktualisiert: 24. August 2018

Wort der Kirche vom 27. Juni 2015

Wort der Kirche vom 27. Juni 2015

Halbzeit

Wenn ich das Wort „Halbzeit“ höre, denke ich zuerst an ein Fußballspiel. Die Mannschaften gehen in die Kabine, die Trainer kommen hinzu. Es wird kurz die erste Halbzeit analysiert. Ist sie gut verlaufen, dann wird der Trainer seine Fußballer auffordern, mit dem gleichen Elan in die zweite Halbzeit zu gehen, um am Ende des Spiels als Sieger den Platz zu verlassen. Falls die erste Halbzeit aber nicht den Erwartungen der Trainer entsprochen hat, dann geben sie ihren Spielern Tipps, was sie ändern müssen, um am Ende doch erfolgreich zu sein. Vielleicht wird ein Trainer sogar etwas laut in seiner Halbzeitansprache, um die Spieler aufzurütteln, um ihnen deutlich zu machen: So könnt und dürft ihr nicht weiterspielen.
In drei Tagen ist Halbzeit, was das Jahr 2015 angeht. Das können wir zum Anlass nehmen, auf das erste Halbjahr zurückzublicken. Ist es so verlaufen, wie wir uns das am Anfang des Jahres vorgestellt haben? Ha-ben sich unsere Erwartungen erfüllt? Haben wir unsere Vorsätze, die wir uns am 1. Januar genommen haben, gehalten, oder sind wir wieder in unseren alten Trott zurückgekehrt?
Noch ist das Jahr nicht zu Ende, noch können wir das, was nicht gelungen ist, korrigieren, ähnlich wie bei einem Fußballspiel. Aber wir haben keinen Trainer, der uns auf unsere Defizite, auf unsere Fehler und Schwächen aufmerksam macht. Das müssen wir schon selber tun. Ob wir uns nicht die Zeit nehmen sollten, über dieses erste halbe Jahr nachzudenken? Manche werden vielleicht sagen: „Dafür habe ich keine Zeit.“ Es stimmt schon, wir haben viel zu tun, Aber seien wir ehrlich mit uns: wie viel Zeit vertun wir sinnlos.  Deshalb können wir uns schon fragen: Wie kann ich meine Zeit am besten ausnutzen, damit sie ein fruchtbare Zeit für mich wird?
Wie wäre es, wenn wir uns mehr Zeit nehmen würden für Menschen, die uns brauchen, z.B. Kranke? Wir alle kennen Kranke in unserer Verwandtschaft, unserem Umfeld. Wie oft sagen wir im Nachhinein: „Die hätte ich doch auch einmal besuchen können. Sie hätte sich sicher darüber gefreut. Aber nun ist es zu spät.“ Ich bekomme vielleicht sogar ein schlechtes Gewissen. Wenn ich von Kranken spreche, meine ich aber nicht nur die körperlich Kranken. Wie viele sind gerade in der heutigen Zeit seelisch krank und brauchen unsere Nähe, unseren Besuch, die Abwechslung, die wir in ihr Leben bringen, besonders, wenn es sich um Kranke handelt, die keine Verwandten haben, die gewissermaßen mit ihrer Krankheit allein sind.
Von Jesus stammt die Goldene Regel, die er bei der Bergpredigt gesagt hat: „Alles, was ihr von anderen er-wartet, das tut auch ihnen.“ (Mt. 7,12) Seien wir ehrlich, wir freuen uns doch auch bei einer Krankheit, wenn uns jemand besucht, vielleicht Mut macht, sich mit uns verbunden zeigt. Sollten wir das nicht auch tun? Wir werden merken, solch ein Krankenbesuch hilft nicht nur dem Kranken, sondern tut auch uns gut. Vielleicht können wir uns dies für das zweite Halbjahr vornehmen. Das ist tatsächlich zu schaffen.


Pfarrer Norbert Sommer

  • Zuletzt aktualisiert: 06. Juli 2015

Pressemitteilung zum 34. Europäischen Taizé-Jugendtreffen 2011/2012

Nächstes Jahr in Berlin!

Christliche Kirchen und deutsche Hauptstadt freuen sich auf das 34. Europäischen Taizé-Jugendtreffen 2011/2012.

Das Presse- und Informationsamt des Landes Berlin und die Pressestellen des Erzbistums Berlin und der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz teilen mit:

Das 34. Europäische Jugendtreffen der Communauté de Taizé wird vom 28. Dezember 2011 bis zum 1. Januar 2012 in Berlin stattfinden. Das hat Frère Alois, Prior der ökumenischen Bruderschaft und erster Nachfolger von Frère Roger, zum Abschluss des diesjährigen Treffens in Rotterdam bekannt gegeben. Derzeit sind dort zehntausende junger Europäer zu gemeinsamem Gebet und Austausch versammelt.

Der Bischof der evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Dr. Markus Dröge, und der Erzbischof von Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, sowie der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, hatten gemeinsam zu dem Treffen eingeladen. Wowereit hatte die Einladung im Namen des Senats schriftlich ausgesprochen. In seinem Brief heißt es u.a.:
„Mit großer Begeisterung werden wir uns auf das Ereignis vorbereiten. Berlin wird seine Gastfreundschaft zeigen und alles dafür tun, um diese große Veranstaltung würdig und angemessen durchzuführen. Seien Sie und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 34. Europäischen Jugendtreffen in unserer Stadt ganz herzlich willkommen!“

Aus der Sicht von Bischof Dröge hat das Treffen besonders wegen der Begeisterung junger Menschen für die Religion große Bedeutung: „Das Taizé-Treffen eröffnet den Bürgerinnen und Bürgern Berlins die Möglichkeit, sich von der Glaubensfreude der Jugendlichen anstecken zu lassen.“

Kardinal Sterzinsky erklärte insbesondere mit Blick auf die Brüder von Taizé: “Die Entscheidung, das nächste Treffen in Berlin abzuhalten, bedeutet für die Gemeinden, aber auch für viele Menschen, die sich nicht der Kirche zugehörig fühlen, eine große Freude, zumal sich nur wenige Wochen zuvor Papst Benedikt in Berlin aufhalten wird.”

Der Ökumenische Rat Berlin-Brandenburg unter Leitung der evangelischen Pröpstin Friederike von Kirchbach freut sich auf das Treffen in Berlin und bat seine Mitgliedskirchen und den Internationalen Konvent fremdsprachiger Gemeinden in Berlin und Brandenburg e.V., sich bei der Aufnahme der jugendlichen Gäste einzubringen.

Das Programm des Treffens steht unter dem Leitwort „Wege des Vertrauens“. Vorgesehen sind ein Austausch in internationalen Gruppen, gemeinsame Gebete sowie Begegnungen an den Vormittagen in den gastgebenden Kirchengemeinden und nachmittags in den Messehallen von Berlin. Im Frühjahr 2011 werden Brüder aus Taizé mit ersten Informationstreffen und anderen wichtigen Vorbereitungen beginnen. Die Vorarbeiten in den Kirchengemeinden starten Ende September. Von diesem Zeitpunkt an werden Brüder aus Taizé mit freiwilligen jugendlichen Helfern bis zum eigentlichen Treffen in Berlin präsent sein, um die Gemeinden aktiv zu
unterstützen. Eine möglichst große Zahl von Gästen soll während des Treffens in Privatquartieren untergebracht werden. Die Jugendlichen bringen Schlafsack und Unterlage mit, können damit auch auf dem Boden schlafen. Als Verpflegung erwarten sie lediglich ein einfaches Frühstück.

Der Ort Taizé gilt als Symbol der ökumenischen Bewegung. Er ist Sitz einer ökumenischen Bruderschaft, die zum Treffpunkt für Jugendliche aus der ganzen Welt wurde. Ihr gehören rund 100 Brüder aus mehr als 25 Ländern an, die aus verschiedenen evangelischen und aus der katholischen Kirche stammen.

Berlin, den 30. Dezember 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 07. Januar 2011

Wort der Kirchen vom 6.6.2015

Wort der Kirchen – 06. 06. 2015 –
Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 
Von Wegen …. 

„Wo geht es denn weiter?“. Zwei junge Leute stellten mir diese Frage Anfang Mai in der Nähe des Seniorenzentrums Vitanas. Eine junge Frau und ein etwa gleich alter Mann – beide mit einem Rucksack und einem Stock unterwegs – suchten nach dem Weg. Sie waren vom richtigen Weg abgekommen … von ihrem richtigen Weg. Von der Huysburg kommend waren sie auf dem Jakobsweg in Sachsen-Anhalt unterwegs. Und wegen der spärlichen Ausschilderung in Halberstadt waren sie schon bald nach dem Ortseingang vom Weg abgekommen, von dem Weg, der europaweit mit einem gelben Muschelsymbol auf blauem Untergrund gekennzeichnet ist. Vielleicht ist Ihnen auch schon einmal eines der wenigen Schilder in Halberstadt oder anderswo begegnet. Es war leicht, die beiden in Richtung Burchardikloster zu weisen; dort hatten sie dann wieder ihren Weg. Sie hatten sich unterwegs getroffen und nun gingen beide gemeinsam weiter in Richtung Naumburg. Sie hatte 14 Tage Urlaub dafür eingeplant; er immerhin 4 Wochen. Bis wohin er kommen würde, das wusste er noch nicht. Beide waren aufgebrochen von ihren Alltagswegen auf einen Weg ins Ungewisse, auf Wege, die sie nicht kannten. 
Gehe nicht, wohin der Weg führen mag, sondern dorthin, wo kein Weg ist, und hinterlasse eine Spur. Diesen Satz des fränkischen Dichters Johann Paul Friedrich Richter (1763-1825) – besser bekannt unter dem Namen Jean Paul – lese ich seit Beginn des Juni auf einem Kalenderblatt. Und ich finde, er passt gut zu Menschen, die aufbrechen.
Liebe Leserinnen und Leser, viele von Ihnen haben wohl schon einmal von Menschen gehört oder gelesen, die sich auf den Weg in den spanischen Ort Santiago de Compostela gemacht haben. Dass heute wieder so viele dorthin pilgern, tun manche als bloße Mode ab. Aber das Pilgern hat eine sehr lange (christliche) Tradition – eine längere als so manche scheinbar „ewige“ Tradition in der Kirche, die gehegt und gepflegt wird. Beim Pilgern ist es nun aber so, dass es fast von allein wieder praktiziert wird. Niemand hat sich darum bemüht. Keine Anordnung hat es dazu gegeben. Und nicht nur Christen brechen auf, sondern auch viele Menschen, die nicht getauft sind. Aber auch mit ihnen passiert etwas auf dem Weg. Viele erzählen davon, dass sie sich verändert haben, dass sie wieder zu sich selbst gefunden haben. Wie viele fanden darüber hinaus aber auch Gott beim Gehen dieses Weges? Manche von sich aus; viele andere durch die Begegnung mit Menschen, die von Gott und ihrem Leben mit ihm erzählen konnten. Sie haben ihren christlichen Glauben ohne Absichten weitergegeben. Sie wollten niemanden zum Glauben bringen. Sie wollten Gott zu keinem Menschen bringen. Nur mitgegangen sind sie mit anderen, die auch auf dem Weg der Suche und der Auseinandersetzung mit seinem Leben waren. Der Geist des Aufbruchs machte den einen zum Mitteilenden, den anderen zum offenen Empfänger. Einer hinterließ beim anderen eine Spur. Wie viele solche  Begegnungen finden statt – beim Pilgern auf dem Jakobsweg?
Das hinterlässt Spuren bei jenen Menschen, die sich herausfordern lassen vom Leben, die sich damit auseinandersetzen, die nach neuen Wegen suchen. Denn „der Mensch kann nicht mehr andere für sich denken lassen, sondern muss es selbst tun.“ Christen „dürfen den Menschen Gott nicht nur vordenken, sondern müssen ihn dazu hinführen, dass sie selbst Gott erahnen und erspüren. Es geht nicht darum, eine Weltanschauung zu vermitteln, sondern Menschen auf dem Weg zu einer eigenen Beziehung zu Gott zu begleiten. Das geschieht noch zu wenig. Und vieles verstellt sogar den Zugang zu Gott“, schreibt der Karmeliten-Pater Dr. Reinhard Körner in einem Buch.
Vielleicht haben sich die beiden, die in Halberstadt vom Jakobsweg abgekommen waren, auch über Gott und die Welt unterhalten. Sie war Christ, er gehörte zu keiner Kirche, hatte ich im Gespräch mit ihnen erfahren.  
Wie gut ist es, wenn Menschen aufbrechen, wenn sich Menschen auf den Weg machen und nach neuen Wegen suchen. Und wie gut ist es, wenn andere sie dabei begleiten … nicht nur beim Pilgern.

  • Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2015

Wort aus der Kirche 9.3.2013

                                             Verzeihen, ein Schritt zum Frieden

                                              

Was machen wir, wenn wir irgendetwas „ausgefressen“ haben? Da gibt es ja verschiedene Möglichkeiten. Wir können es verheimlichen. Vielleicht kommt es tatsächlich nicht heraus. Aber seien wir ehrlich: es bleibt ein schlechtes Gewissen zurück. Wir können uns aber auch herausreden und die Schuld auf andere schieben. Das klappt manchmal sogar. Aber auch hier fühlen wir uns nicht wohl.

Es gibt allerdings Situationen, die so eindeutig sind, dass wir uns gar nicht herausreden können. Die Schuld liegt ganz klar auf unserer Seite. Da gibt es letztlich nur eine Möglichkeit: Wir müssen versuchen, es wieder gutzumachen und den anderen um Verzeihung zu bitten. Wir wissen, das fällt uns wahrlich nicht leicht. Hinzu kommt noch, wir wissen ja gar nicht wie unser Gegenüber auf unsere Entschuldigung reagiert. Er muss noch lange nicht unsere Entschuldigung annehmen. Vielleicht haben wir das selbst schon einmal am eigenen Leib erfahren.

Aber wir sollen uns auch fragen: Sind wir denn immer bereit, einem anderen zu verzeihen, wenn er uns hintergangen hat, gekränkt hat, schlecht über uns gesprochen hat oder ähnliches. Bringen wir es fertig, wirklich zu verzeihen? Immer können wir es wohl nicht.

Die Bibel sagt uns, Gott kann das. Er ist immer bereit zu verzeihen, wenn wir das bereuen, was wir Schlechtes getan haben. Jesus hat uns dies in einer Geschichte so schön deutlich gemacht. In den katholischen Gottesdiensten wird dieses Gleichnis morgen verlesen:

Ein Sohn trennt sich von seinem Vater, nachdem er sein Erbe gefordert hatte. Er zieht in ein fremdes Land und verprasst sein Vermögen. Nachdem er alles ausgegeben hat, kommt eine Hungersnot. Der Sohn hat Zeit zum Nachdenken, er bereut sein Verhalten und wagt es schließlich, zum Vater zurückzukehren und ihn um Verzeihung zu bitten. Noch weiß er nicht, wie dieser Vater reagieren wird. Aber der Vater fällt ihm um den Hals und verzeiht ihm, ja er feiert sogar ein Fest für ihn. Die Geschichte ist überschrieben: „Der verlorene Sohn“. Sie wird aber auch genannt: „Der barmherzige Vater“.

Jesus vergleicht Gott mit diesem barmherzigen Vater. Er verzeiht immer, jedem von uns. Das zu wissen, tut uns immer wieder gut. Voraussetzung ist allerdings, dass uns unsere Fehler leidtun.

Ich frage mich, ob wir das mit unseren Mitmenschen nicht auch immer wieder versuchen sollten, wenn sie sich gegen uns versündigt haben? Es lebt sich schöner. Ja so können wir auch einen kleinen Beitrag für den Frieden in unserer Umgebung leisten. Es ist sicher nicht immer leicht, aber es lohnt sich. Ich wünsche uns, dass wir die Kraft und den Mut dazu haben.

Pfarrer Norbert Sommer

 

 

 Volksstimme Halberstadt vom 9.3.2013 - von Norbert Sommer

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 02. Mai 2014

Ministrantenwallfahrt in HBS 2012

Junge Katholiken wandeln auf den Spuren Franziskus‘

Wallfahrt führt Messdiener nach Halberstadt / Bischof hilft mit Jugendlichen bei Essensausgabe in der Wärmestube


Halberstadt (sc) l Das Regenwetter hielt keinen der rund 250 Mädchen und Jungen ab, bei der Ministranten-Wallfahrt zur Andreaskirche in Halberstadt dabei zu sein. Aus dem gesamten Bistum Magdeburg kamen die jungen Katholiken, um gemeinsam mit ihrem Bischof Gottesdienst zu feiern, in Workshops Neues zu lernen, sich auszutauschen und Spaß zu haben.
Die jährlich stattfindende Wallfahrt für die Messdiener führt immer zu einem anderen Ort im Bistum. Diesmal fiel die Wahl auf Halberstadt – auch wegen des Mottos der Wallfahrt. „Mit Franziskus unterwegs“ lautete es, und da lag die Wahl des Franziskanerklosters in Halberstadt nahe.
Bischof Gerhard Feige freute sich, dabei zu sein und so viele engagierte Kinder und Jugendliche zu treffen, „die in ihren Gemeinden einen besonderen Dienst leisten“, wie er sagte. Die Begegnungen seien immer bereichernd, auch für die Kinder und Jugendlichen, die oft aus sehr kleinen Gemeinden kommen und bei dieser Wallfahrt neue Erfahrungen sammeln können.
Feige, der selbst einst Ministrant, also Messdiener, war, erinnerte die Jugendlichen an das Wirken des heiligen Franziskus. Es gehe nicht nur darum, sich mit sich selbst zu befassen, sondern auch, sich in den Dienst des Nächsten zu stellen. Feige tat das mit einigen ausgewählten Ministranten auf ganz praktische Weise: Er gab mit den Jugendlichen in der auf dem Klostergelände stehenden Wärmestube das Mittagessen aus.

Volksstimme Halberstadt vom 7. Mai 2012 - von Sabine Scholz

  • Zuletzt aktualisiert: 02. Mai 2014

Wort der Kirchen vom 1.6.2013

Wort der Kirche vom 1. Juni 2013

 

 Kinder, Kinder

 

Wie viel ist ein Kind wert? Haben Sie sich diese Frage schon einmal gestellt? Ist ein gesundes Kind mehr wert als ein behindertes? Und ein ungeborenes Kind?

Wir leben in einer Zeit, in der Kinder bei uns scheinbar keine große Lobby haben, wie man so sagt. Wie viele junge Erwachsene wünschen sich keine Kinder mehr. Sie wollen in ihrem Leben lieber Karriere machen. „Das geht mit Kindern nicht“, so sagen sie. Andere wollen ihr Leben zunächst genießen: „Wir möchten erst einmal die Welt kennenlernen, uns selbst etwas leisten, dann -vielleicht später - einmal ein Kind.“

Ja wir leben in einem Land, wo Hunde willkommener als Kinder sind. Wie viele Haubesitzer vermieten ihre Wohnungen eher einem Ehepaar mit Hund als einem Ehepaar mit Kindern. In einem Hausflur habe ich einmal gelesen: „Kinderwagen im Hausflur abstellen ist nicht gestattet.“

In manchen Orten wehren sich Anwohner gegen einen Kinderspielplatz, der in ihrer Nähe errichtet werden soll. Der Krach ist angeblich nicht zu ertragen.

Wie viele Kinder werden gequält, vernachlässigt, sogar getötet, nicht selten von den eigenen Eltern.

Ja, ungeborene Kinder dürfen abgetrieben werden, das wird von manchen noch als „Errungenschaft“ angesehen, Behinderte sogar noch im schon lebensfähigen Stadium.

Wenn ein Hund gequält wird, dann steht das groß in der Zeitung, aber das aller paar Sekunden ein Kind auf der Welt an Hunger stirbt, das ist keine Zeile mehr wert. Das wollen wir nicht hören.

Früher hat man Kinder als ein Geschenk Gottes angesehen. Zum Glück gibt es noch immer junge Menschen, die „Ja“ sagen zum werdenden Leben, die sich auf ihr Kind freuen, die für ihr Kind da sind, ja auf so manches verzichten wegen ihres Kindes. Und sie sind glücklich dabei. Ihren Kindern in die leuchtenden Augen zu schauen, was gibt es schöneres?

Zurzeit Jesu galten Kinder auch nicht sehr viel. Man sah sie als „noch nicht fertig“ an. In der Bibel ist uns eine Szene überliefert, wo die Jünger einige Leute hindern wollten, zu Jesus zu gehen, um ihre Kinder segnen zu lassen. Aber das lässt Jesus so nicht stehen. Er sagt: „Lasst die Kinder zu mir kommen; hindert sie nicht daran. Denn Menschen wie ihnen gehört das Himmelreich. Dann legte er ihnen die Hände auf.“ (Mt. 19,13-15)

Um auf die Frage vom Anfang zurückzukommen: Für Gott sind alle Kinder gleich wertvoll, ob krank oder gesund, ob geboren oder noch ungeboren. Gott macht keinen Unterschied. Er liebt alle gleich.

Wir feiern heute den Internationalen Kindertag. Es wäre schön, wenn unsere Kinder nicht nur heute, sondern jeden Tag im Mittelpunkt stehen würden. Begegnen wir ihnen mit so viel Liebe wie möglich und sie werden staunen, wie viel Liebe Ihnen die Kinder zurückschenken.

Pfarrer Norbert Sommer

  • Zuletzt aktualisiert: 12. Juni 2013

Taufe in St. Andreas 28.02.2012

 

"Leute heute"

 

„ Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes“ – so vernahmen die Anwesenden am vergangenen Sonntagvormittag die Worte der Taufformel aus dem Munde von Pfarrer Norbert Sommer, welche in der evangelischen wie katholischen Kirche gleichermaßen ihre Anwendung findet. Die Taufe wird von beiden großen Kirchen als Sakrament betrachtet, welches evangelische wie katholische Christen miteinander verbindet.

Während der sonntäglichen heiligen Messe in der katholischen St. Katharinen Kirche empfing Aurelia Schröder das Sakrament der Taufe.

 

Volksstimme Halberstadt (ajo)

  • Zuletzt aktualisiert: 02. Mai 2014

Wort der Kirche: 31. Januar 2015

                                                     

Was vermag ein einzelner Mensch?

Was vermag ein einzelner Mensch? Nicht viel, denken sicher gleich einige. „Einer ist keiner“. Wir kennen diesen Ausspruch. Die katholische Kirche feiert heute einen Heiligen, der genau das Gegenteil bewiesen hat: Johannes Bosco, besser bekannt als Don Bosco. Es lohnt sich, einmal kurz auf sein Leben zu schauen.
Er wurde 1815 als Sohn armer Bauern geboren.  Als er zwei Jahre war, starb sein Vater. Die Mutter musste sich mit drei Kindern mehr schlecht als recht durchschlagen. Da er arm war, konnte er nur unter großen Schwierigkeiten Priester werden. Sein Studium hatte er sich selbst verdient. Er arbeitete als Jungknecht,  diente bei einem Schmied, einem Schlosser, einem Schreiner, und einem Schneider.
Nach seiner Priesterweihe erlebte er in Turin wie hunderte Jugendliche  „herumlungerten“. Sie waren wie eine Landplage. Sie stahlen und raubten alles, was sie konnten. Eines Tages sah er, wie der Küster einen Jugendlichen, der in der Kirche übernachtet hatte, mit einem Besen heraustreiben wollte. Don Bosco schalte-te sich ein. Er gewann das Vertrauen des Jugendlichen. Dieser Jugendliche erzählte seinen Freunden von Don Bosco. Und sie gingen zu ihm. Bald waren es fünfzig, hundert, ja hunderte Jugendliche.
Von da an war Don Bosco klar: „Ich werde mein Leben der Jugend weihen.“ Viele seiner Mitbrüder erklär-ten ihn für verrückt. Aber Don Bosco ließ sich nicht beirren. Er besorgte Geld, baute Werkstätten und Un-terkunftsmöglichkeiten für seine Jugendlichen.
Nach einigen Jahren kamen jährlich tausende ausgebildete Lehrlinge aus seinen Werkstätten. Im Sommer 1854 breitete sich in Turin die Cholera aus. Nur jeder Zweite überlebte. Die Toten sahen so grässlich aus, dass selbst die Angehörigen, ja Ärzte und Krankenschwestern davonliefen. Und Don Bosco? Er suchte unter seinen Jugendliche Freiwillige, die die Kranken pflegten, die sich um die Waisenkinder kümmerten, die die Toten begruben. Es meldeten sich viele Jugendliche. Don Bosco wählte vierzig der größten und stabilsten Jugendlichen für diesen Dienst aus. Jedem hängte er eine Maria-Hilf-Medaille um. Und wie durch ein Wun-der steckte sich keiner der 40 Jugendlichen an.
Um noch mehr Jugendlichen  überall auf der Welt helfen zu können, gründete er den Orden Salesianer.
Als Don Bosco 1888 starb, zählte der von ihm gegründete Orden der Salesianer  250 Häuser mit 130 000 Jugendlichen. Jährlich traten 18 000 ausgebildete Jugendliche eine Arbeitsstelle an. Der Tag seiner Beiset-zung wurde zum Triumphzug. Fast 200 000 Menschen gaben ihm das letzte Geleit. Die Geschäfte, die Be-hörden, ja die Schulen blieben geschlossen. Alle spürten, dass sie hier von einem Geschenk des Himmels Abschied nahmen. Vielleicht sehen wir an diesem Heiligen, was ein Mensch alles vermag.
Von Don Bosco stammt der Satz: „Das Beste, was wir auf der Welt tun können, ist: Gutes tun, fröhlich sein und die Spatzen pfeifen lassen.“ Das war gewissermaßen sein Lebensmotto. Ob das nicht auch ein Lebens-motto für uns sein könnte?
Pfarrer Norbert Sommer

  • Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2015

Wort der Kirchen vom 16.3.2013

Wort der Kirchen – 16. 03. 2013 –

Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 


Ein Oldie … mit (Neben-)Wirkungen

 

Liebe Leserinnen und Leser,

es ist erst wenige Tage her, als ich abends meine neue, 12saitige Gitarre zur Hand nahm. Da fiel mir meine alte Liedersammlung aus den 1980er Jahren ein. Verschiedene Songtexte der damaligen Zeit hatte ich von anderen „kopiert“ und handschriftlich eingetragen – von Led Zeppelins „Stairway to heaven“ über Renfts „Apfeltraum“ bis „Sind so kleine Hände“ („Kinder“) von Bettina Wegner.

Beim Durchblättern fand ich auch das bekannte Lied „Streets of London“ von Ralph McTell, das in den 1970er Jahren viel zu hören war. Der Autor und Sänger will damit anderen Menschen die Augen öffnen für Mitmenschen in den Straßen von London – einsame Mitmenschen, die von der etablierten Gesellschaft in den geschäftigen Straßen nicht wahrgenommen und an den Rand gedrängt werden. Die Augen öffnen will der Sänger beim Hören des Liedes, damit die Hörerinnen und Hörer mit offenen Augen sehen, was wirklich um sie herum passiert. Aber er will noch mehr, wenn wir in den Refrain hineinhören: Lass mich dich an die Hand nehmen und dich durch die Straßen von London führen. Ich werde dir etwas zeigen, dass deine Meinung ändern wird.

Sehen und wahrnehmen, was da Wirklichkeit ist in unserem Leben und um uns herum, und daraus eine Meinung bilden, dazu fordert das Lied auf. Und damit nicht genug. Unsere Meinung wird sich wohl ständig ändern müssen, wenn wir das Leben unserer Mitmenschen wirklich an uns heran lassen. Das gilt zunächst ganz allgemein für unser Zusammenleben.

Aber auch in unserer Stadt leben jene Menschen, die nur wenig Anteil haben können am geschäftigen und betriebsamen Leben vieler anderer, deren Zeit gefüllt ist und die sich mehr oder weniger viel leisten können. Jene aber müssen zusehen, wie sie über „die Runden kommen“. Für sie ist es wichtig, dass andere für sie da sind, dass sie sich angenommen fühlen, begleitet und unterstützt werden – auch in kirchlichen sozialen Einrichtungen der Caraitas oder Diakonie wie z. B. in der Bahnhofsmission, in der Wärmestube beim Franziskanerkloster an der Andreas-Kirche oder in den Beratungsstellen.

Über unseren kommunalen Horizont hinaus führen uns aber alle älteren und neuen Medien. Auch diese nehmen uns gleichsam an die Hand, wie im Lied beschrieben, und führen uns Tag für Tag zu armen, Not leidenden, unterdrückten und unmenschlich behandelten MitMenschen aus aller Welt. Aber sind unsere Augen noch offen dafür? Sehen, das heißt: nehmen wir noch wahr, was für eine Not von Menschen uns in kurzen Nachrichtenblöcken oder ausführlichen Dokumentationen entgegen tritt? Und: ändert dieses Gesehene unsere Meinung, unser Denken? Das sind Fragen, die wir uns angesichts unseres mehr oder weniger guten Lebens mit vielen Absicherungen gefallen lassen müssen.

Einer, der sich von den Notleidenden in den Straßen der Orte Galiläas und Jerusalems vor zweitausend Jahren anrühren ließ, war Jesus von Nazaret. Er wandte sich diesen MitMenschen zu und fragte sie danach, was er für sie tun sollte. Jesus zeigte ihnen neue Perspektiven für ihr Leben auf und führte sie heraus aus ihrer ausgegrenzten Lebenssituation. Aber Jesus wandte sich auch den anderen zu, den etabliert Lebenden: Komm mit mir! Ich zeige dir etwas, dass dein Denken von deinen MitMenschen ändern wird – und damit auch von Gott. Und es wird dann auch dein Tun ändern! Schau also nicht weg!    

Sehen wir deshalb ruhig hin – in unserer Stadt und in der Welt, die uns oft so nahe ist. Die alte gute Nachricht von Jesus, dem Christus, ermutigt uns dazu.

Und so bin ich froh, dass der neue Bischof von Rom und Papst der katholischen Kirche – von dem ja berichtet wird, dass er viel in den Straßen von Buenos Aires zu Fuß unterwegs war, mit seinem Namen „Franziskus“ gerade auch den wachen Blick für die Armen haben wird. Und ich erhoffe mir dadurch für die Kirche eine Neu-Evangelisierung – nämlich eine neue Weite im Sinne Jesu und seiner Heils-Botschaft für alle Menschen.

  • Zuletzt aktualisiert: 17. März 2013

Wort aus der Kirche 25.2.2012

Umkehr? Haben wir das nötig?

von Pfarrer Norbert Sommer

Die Faschingszeit ist wieder vorbei. Viele Faschingsfreunde trauern ihr hinterher. Wie sehr hatten sie sich engagiert, hatten durch ihre Büttenreden, ihre Tänze, ihre Lieder anderen viel Freude bereitet.

Nun beginnt eine neue Zeit, eine ganz andere: die Fastenzeit. Schon das Wort „Fastenzeit“ ruft nicht gerade Begeisterungsstürme hervor.

Mit dem Wort „Fastenzeit“ bringen wir sicher zuerst das Wort „Verzicht“ in Verbindung. Und tatsächlich verzichten wir in dieser Zeit auf Dinge, die wir uns sonst gönnen, die uns schmecken…

Aber für die Christen bedeutet Fastenzeit natürlich noch mehr. Es ist auch eine Zeit, in der wir über unser Leben nachdenken sollen und natürlich über unsere Beziehung zu Gott. Wir fragen uns: Können wir so weiterleben wie bisher, ist das optimal, oder müssten wir etwas in unserem Leben ändern? Und wenn wir uns Zeit nehmen, ehrlich über uns nachzudenken, da fällt wohl jedem von uns etwas ein, was er in seinem Leben ändern sollte. Manchmal ist sogar eine Umkehr nötig. Aber das dann in die Tat umzusetzen, fällt nicht immer leicht, zuweilen gehört auch Mut dazu. Aber wenn wir es geschafft haben, dann fühlen wir uns vielleicht wie „neugeboren.“

Mahatma Gandhi hat jedenfalls diese Erfahrung gemacht. Er berichtete: „Ich war 15 Jahre alt, als ich einen Diebstahl beging. Weil ich Schulden hatte, stahl ich meinem Vater ein goldenes Armband, um die Schuld zu bezahlen. Aber ich konnte die Last meiner Schuld nicht ertragen. Als ich vor ihm stand, brachte ich vor Scham den Mund nicht auf. Ich schrieb also mein Bekenntnis nieder. Als ich ihm den Zettel überreichte, zitterte ich am ganzen Körper. Mein Vater las den Zettel, schloss die Augen und dann- zerriss er ihn. ‚Es ist gut‘, sagte er noch. Und dann nahm er mich in die Arme. Von da an hatte ich meinen Vater noch viel lieber.“

Zur Umkehr gehört manchmal schon viel Mut. Aber es lohnt sich. Am Beispiel von Gandhi, der ein Hindu war, wollte ich deutlich machen, dass nicht nur Christen, sondern alle es nötig haben, umzukehren, einer mehr, ein anderer weniger. Die Fastenzeit, wir Christen nennen diese Zeit auch österliche Bußzeit, könnten wir zum Anlass nehmen, über uns nachzudenken und dann die entsprechenden Konsequenzen zu ziehen. Für die katholischen Christen bedeutet es auch, das Bußsakrament zu empfangen, d.h. zur heiligen Beichte zu gehen, um auch Gott um Vergebung zu bitten für das, was falsch war. Und von Gott wissen wir, dass er ähnlich handelt wie der Vater von Mahatma Gandhi. Das tut einfach gut.

Ich wünsche uns allen, den Mut zur Umkehr, den Mut, über unseren Schatten zu springen.

 

Volksstimme Halberstadt vom 25.2.2012

  • Zuletzt aktualisiert: 02. Mai 2014

Segnung der Sternsinger am 6.1.2015

Diese Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Herrn Günter Matura zur Verfügung gestellt. Die Rechte an den Bildern liegen ausschließlich bei ihm.

1 Sternsinger-Motto 2015

 

2 Sternsinger

 

3 Sternsinger

 

4 Sternsinger

 

5 Sternsinger

 

6 Segnung der Sternsinger

Diese Bilder wurden mit freundlicher Genehmigung von Herrn Günter Matura zur Verfügung gestellt. Die Rechte an den Bildern liegen ausschließlich bei ihm.

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Februar 2015

KCV Endphase 2013

alt

5. Jahreszeit in der Endphase

 

Von Andreas Joppeck

 

Halberstadt; In die Endphase traten die Karneval-Vereine des Landkreises am vergangenen Wochenende. Während in Derenburg am vergangenen Samstag der traditionelle Karnevalsumzug durch die Straßen zog, lud der KCV, der Katholische Karneval Verein der Kirchengemeinde St. Burchardt zu seiner Abschlusssitzung in die Turnhalle des Halberstädter Martineum´s ein. Unter dem Motto:„Jahr 1 nach dem Weltuntergang – Wir machen weiter, Gott sei Dank“ hatten sich mehrere hundert Jecken versammelt, um dem Ende der 5. Jahreszeit entgegen zu schunkeln. In ihrem Abgesang ließ Vizepräsidentin Monika Schindler keinen Zweifel daran, dass: nur durch ehrenamtliches Engagement derartige Veranstaltungen möglich würden. So äußerte sie unter anderem:Danken möchten wir der Freiwilligen-Agentur des Diakonischen Werkes des Kirchenkreises Halberstadt, insbesondere Frau Sandhagen, für die Vermittlung von ehrenamtlichen Helfern, die durch ihre tatkräftige Unterstützung bei den Vorbereitungen der großen Karnevalssitzung den Akteuren des KCV zur Seite standen.“ Und auch Halberstadts Oberbürgermeister Andreas Henke welcher der Sitzung in diesem Jahr nicht beiwohnen konnte, war sich einig:"Unstrittig ist der Stellenwert, den ehrenamtliche Arbeit für das Gemeinwohl hat. Mein ausdrücklicher Dank geht an alle, die sich freiwillig und selbstlos in der Stadt und den Ortsteilen für ihre Mitbürger engagieren. Sie alle sind Beispiel für gelebtes Verständnis von Gemeinwohl. Sie werden auch deshalb mit Ihrem Einsatz und Herzblut gebraucht, weil wir uns als Stadt immer mehr aus der Finanzierung sozialer und kultureller Daseinsfürsorge zurückziehen müssen, sofern die Aufgaben nicht per Gesetz vorgegeben sind. Bleiben Sie uns weiterhin wohl gesonnen. Wir brauchen Sie dringender denn je." Und während das größte Geldinstitut im Landkreis den KCV auch in dieser Saison finanziell unter die Arme griff, war einvernehmlich zu vernehmen: „ Nach der Saison ist vor der Saison!“

 

Bildtext: DasKinderprinzenpaar,  Carlotta die I. und Jannes der I., sowie das Prinzenpaar Jana die I. undMartin der I. während der Sitzung am Samstag im Martineum!

 

Volksstimme Halberstadt vom 12.2.2013 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 13. März 2013

Gemeindebrief Osterzeit bis Sommerferien 2019

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 001

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 002

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 003

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 004

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 005

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 006

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 007

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 008

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 009

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 010

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 011

Pfarrbrief 2019 2 Osterzeit Pfingsten 012

  • Zuletzt aktualisiert: 20. April 2019

Kinderchristmette am 24.12.2014

.01 Vor Beginn der Kinder-Christmette

 

02 Lesung

 

03 Messe

Für weitere Bilder bitte hier klicken

  • Zuletzt aktualisiert: 17. Januar 2015

Fastenzeit begonnen 2013

alt

 

Bildtext:

Die Gläubigen sind in der Fastenzeit angehalten, das Gebet intensiver zu pflegen und vermehrt an Gottesdiensten und Andachten (etwa der Kreuzwegandacht) teilzunehmen. Ebenso sollen sie mehr Werke der Nächstenliebe verrichten und Almosen geben.

Fastenzeit der Christen am Aschermittwoch begonnen

Von Andreas Joppeck

Halberstadt;Mit dem Ende der fünften Jahreszeit beginnt für evangelische wie katholische Christen die 40 tägige Fastenzeit. Diese wird von Außenstehenden häufig als eine Zeit betrachtet, in der bewusst auf übertriebenes Essverhalten verzichtet wird. Doch weil es im Fasten um den Verzicht von liebgewonnenen Gewohnheiten geht, ist die Fastenzeit längst eine Zeit ohne Süßigkeiten und Zigaretten, aber auch von Fernsehen oder Videospielen geworden. Eine Ausnahme bilden dabei die sechs Fastensonntage, welche vom Fasten ausgenommen sind.

 Die katholische Kirchgemeinde St. Burchardt in Halberstadt beging den 1. Fastensonntag mit einem Familiengottesdienst, welcher von den Kindern und Jugendlichen allen Alters und aus den verschiedensten Gruppen gestaltet wurde. Pater Thomas Maria, welcher die heilige Messe zelebrierte und von Diakon Andreas Weiss unterstützt wurde, machte in seiner Predigt deutlich, dass das Hauptanliegen der Fastenzeit eine lebendige persönliche Beziehung zu Gott beinhalte. Die Fastenzeit wolle den Gläubigen den Blick auf das Wesentliche schärfen und dabei auch den Notleidenden neben an nicht vergessen.

 Der heiligen Messe in der Kirche St. Katharinen und St. Barbara wohnten mehrere hundert Gläubige bei, welche sich auch mit ihrer Teilnahme auf das Osterfest vorbereiten. Dem Fest, an dem die Kirchen die Auferstehung Jesu Christi feiern.

 

Volksstimme Halberstadt vom 20.2.2013 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 13. März 2013

Gemeindebrief von Aschermittwoch bis Ostern 2019

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 001

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 002

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 003

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 004

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 005

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 006

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 007

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 008

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 009

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 010

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 011

Pfarrbrief 2019 1 Fastenzeit 012

  • Zuletzt aktualisiert: 23. Februar 2019

Adventsbasar 2014

1 Adventsbasar

 

 

2 Adventsbasar

 

 

3 Adventsbasar

  • Zuletzt aktualisiert: 24. November 2014

Wort der Kirche: Allerheiligen, 1. November 2014

Wort der Kirche: Allerheiligen, 1. November 2014

Allerheiligen

Mit dem heutigen Tag beginnt der November. Es ist wohl der Monat, der uns gefühlsmäßig am wenigsten liegt. Der Schriftsteller Jean Paul nannte ihn einmal den „Schlimmsten unter den zwölf Brüdern“. Wir denken an Novemberstürme, an erste Fröste, an Nebel. Die Tage werden kürzer, die absterbende Natur verstärkt unsere düstere Grundstimmung. Ja, dieser Monat November wird als der Totenmonat bezeichnet. Morgen, am 2. November, feiern wir Katholiken den Allerseelentag, an dem wir auf den Friedhof gehen und die Grä-ber unserer Verstorbenen segnen. Am 16. November begehen wir den Volkstrauertag. Wir denken besonders an die Toten der Kriege. Am 23. November feiern die evangelischen Christen den Ewigkeitssonntag (Totensonntag). Wir gehen in diesem Monat wohl häufiger als sonst im Jahr zu den Gräbern unserer Verstorbenen.
Natürlich wird uns dabei bewusst, dass unser Leben auf Erden auch einmal zu Ende gehen wird.  Und dann?
Wir Christen glauben, dass unser Leben mit dem Tod nicht zu Ende ist, im Gegenteil. Gott wird uns dann zu sich aufnehmen. Mit diesem Glauben lässt es sich gut leben.
Damit wir das immer wieder vor Augen haben, feiern wir fast jeden Tag Heilige, d. h. Menschen, von denen wir überzeugt sind, dass sie schon bei Gott sind. Sie sind uns Vorbilder, denen wir nachahmen sollen.
Heilige, das sind Menschen, die bei Christenverfolgungen für Christus gestorben sind, das sind Menschen  aus allen Schichten, von heiligen Päpsten angefangen - in diesem Jahr wurden ja Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II heiliggesprochen-,  über Bischöfe, wie der heilige Burchard I, der hier in Halberstadt Bischof war, über Ordensleute, wie der heilige Pater Maximilian Kolbe, der im KZ für einen Familienvater in den Hungerbunker gegangen ist, bis hin zu ganz einfachen Menschen, die treu ihren Glauben gelebt haben. Am Bekanntesten und Beliebtesten sind wohl die Heiligen der Nächstenliebe wie die heilige Elisabeth von Thüringen, der heilige Martin, der heilige Nikolaus, um nur einige zu nennen.
Da es aber viel mehr Heilige gibt als Tage im Jahr, deshalb feiern wir heute, am 1. November, Allerheiligen. Es gibt viele Heilige, die keinen eigenen Feiertag haben. Heilig sind nicht nur die Menschen, die von der Kirche heiliggesprochen wurden, sondern alle, die bei Gott sind. Das Fest Allerheiligen ist uns Christen auch ein Ansporn. Wenn es so viele andere geschafft haben, warum sollten wir es nicht schaffen?
Heilige Päpste oder Märtyrer werden wir wohl nicht werden, aber Heilige der Nächstenliebe? Wir Christen sind aufgefordert, im Mitmenschen Jesus zu sehen und entsprechend zu handeln. Wir kennen Jesu Wort: „Was ihr für einen meiner geringsten Brüder (Schwestern) getan habt, das habt ihr mir getan.“ (Mt. 25,40).
Und wer nicht an Gott glauben kann, wie wäre es, wenn er versucht, den Mitmenschen so zu lieben, wie er selbst geliebt werden will? Ich bin überzeugt, dann steht für uns alle der Himmel offen.
Pfarrer Norbert Sommer

  • Zuletzt aktualisiert: 05. November 2014

Pfarrbrief von Dezember 2013 - Februar 2014

Pfarrbrief-2013-4-01

Pfarrbrief-2013-4-02

Pfarrbrief-2013-4-03

Pfarrbrief-2013-4-04

Pfarrbrief-2013-4-05

Pfarrbrief-2013-4-06

Pfarrbrief-2013-4-07

Pfarrbrief-2013-4-08

Pfarrbrief-2013-4-09

Pfarrbrief-2013-4-10

Pfarrbrief-2013-4-11

Pfarrbrief-2013-4-12

  • Zuletzt aktualisiert: 27. November 2013

KCV 2013

 

 

alt

„Jahr 1 nach dem Weltuntergang – Wir machen weiter, Gott sei Dank“

 

KCV“ mit zahlreichen Sitzungen präsent

Halberstadt; In seinem 29. Jahr des Bestehens, lädt der KCV, der „Katholische Carneval Verein“ der Kirchengemeinde „St. Burchard“ wieder zu zahlreichen Aktivitäten ein. Einst aus einer Faschingsidee in den damaligen Gemeinden „St. Andreas“ und „ St. Katharinen & St. Barbara “ entstanden, sollte das Programm des KCV bald zu einem nicht mehr wegzudenkenden Programmpunkt im Halberstädter Terminkalender werden. Egal ob Sitzungen auf der Huysburg, im Heim am Dom oder in der Völkerfreundschaft, immer steht das Engagement der mehr als 40 ehrenamtlichen Mitglieder aus den verschiedensten Gemeinden und Konfessionen für die Freude, die sie den Kindern, Behinderten, Senioren und nicht zuletzt sich selbst machen.

In diesem Jahr ist die Vorbereitung und Durchführung der Sitzungen allerdings von zahlreichen Improvisationen durchzogen, wie Vizepräsidentin Monika Schindler berichtet. Umso mehr sei sie dankbar für die unbürokratische Hilfe, welche dem KCV durch die Freiwilligen-Agentur des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Halberstadt e.V. gewährt wurde. Heike Sandhagen , Mitarbeiterin der Freiwilligen-Agentur machte deutlich, dass der Einsatz  ehrenamtlicher Helfer letztlich dem Allgemeinwohl diene und den Halberstädtern aller Altersgruppen und sozialer Bereiche zugute käme. Nicht zuletzt aus diesem Grunde, nahmen in den vergangenen Jahren zahlreiche Honoratioren aus Stadt und Kreis, unter ihnen Halberstadts OB Andreas Henke an der Hauptsitzung des KCV in der Turnhalle des Martineum´s teil. Ob er in diesem Jahr teilnehmen werde, dazu ließ das Halberstädter Rathaus mitteilen, sei noch keine endgültige Entscheidung getroffen.

Volksstimme Halberstadt, von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 17. Februar 2013

Sternsinger 2013

alt

 „Segen bringen, Segen sein!“

Sternsinger ziehen durch Stadt und Land 

Von Andreas Joppeck

Halberstadt;Seit dem vergangenen Sonntag ziehen sie wieder, die „heiligen drei Könige“ um den Menschen in Halberstadt und Umgebung ihren Segen zu bringen. Dazu erfolgte in der heiligen Messe am Sonntag in der katholischen St. Katharinen Kirche die feierliche Aussendung durch Pfarrer Norbert Sommer. In seiner Predigt machte der Geistliche den Sternsingern der kath. Kita St. Josef und der Kirchengemeinde St. Burchard deutlich, dass es durch ihren Einsatz erst möglich ist, unter anderem eine Kinderkrankenstation in Tansania zu bauen, welche es anderen Kindern ermöglicht ihre Gesundheit wieder zu erlangen. Tansania gilt 2013 als Beispielland für den Weltweiten Einsatz des Kindermissionswerkes Sternsinger und der Aktion „Dreikönigssingen“! Diese erbrachte im letzten Jahr 42,4 Mio Euro deutschlandweit!

 

Volksstimme Halberstadt, von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2013

Taize Gebete 2018

Taize-Gebete 2018

  • Zuletzt aktualisiert: 29. August 2018

Allerseelen 2012

alt 

Halberstadt/ Derenburg (ajo); In besonderer Weise gedachten die Christen der katholischen Kirchengemeinde St. Burchard in Halberstadt und ihren Außenbereichen in der vergangenen Woche ihrer Verstorbenen. Franziskanerpater Ubald Hausdorf ließ so unter anderem die anwesenden Besucher der heiligen Messe in Derenburg nicht im Zweifel darüber, dass die zurück bleibenden in ihren Verstorbenen, welche nun bei Gott ihren Platz gefunden hätten zum Fürsprecher für ihre Ängste, Sorgen und Nöte bei Gott gefunden hätten.

 Im Festkreis der röhmisch-katholischen Kirche wird der Verstorbenen am 2. November dem Tag Allerseelen gedacht. . In der evangelischen Kirche am Totensonntag!

 

Volksstimme Halberstadt, von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2013

Wort der Kirche: Karsamstag, 19.04.14

Wort der Kirche: Karsamstag, 19.04.14

Vorfreude

Wenn wir das Wort Vorfreude hören, dann denken wir meist an die Adventszeit. Ein Lied beginnt ja sogar mit diesem Wort „Vorfreude, schönste Freude, Freude im Advent“. Besonders die Kinder, aber nicht nur sie, freuen sich auf Weihnachten. Natürlich gibt es bei den Kindern auch eine Vorfreude auf ihren Geburtstag. Der Grund für die Vorfreude der Kinder liegt auf der Hand: Sie bekommen Geschenke zum Weihnachtsfest, aber auch zum Geburtstag. 
Gibt es auch eine Vorfreude auf das Osterfest? Ganz sicher erst einmal für alle, die in der Fastenzeit auf etwas verzichtet haben, z.B. auf Süßigkeiten, auf Alkohol, auf Zigaretten, auf Fernsehen, auf Fleisch usw. Dieses ab Ostern wieder genießen zu können, das weckt schon die Vorfreude auf Ostern. Aber das ist natürlich nicht das Entscheidende. Wir Christen glauben, dass Christus am Ostertag vom Tod auferstanden ist. Gott hat ihn auferweckt und das hat Folgen auch für uns. Der Apostel Paulus hat es einmal so ausgedrückt: Weil Christus auferstanden ist, werden auch wir einmal auferstehen. Ja, Jesus hat uns versprochen, dass wir einmal bei ihm im Himmel sein werden. Ist das nicht das größte Geschenk, was wir überhaupt bekommen können? Es ist ein Geschenk, auf das wir uns unser ganzes Leben freuen können. Gibt es ein größeres Geschenk als nach dem Tod bei Gott zu sein? Alle anderen Geschenke, die wir zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekommen, sind schnell vergessen. Wer weiß denn noch, was er/sie z.B. vor fünf Jahren zum Weihnachtsfest geschenkt bekommen hat? Alles ist vergänglich. Aber das Geschenk, das Christus uns versprochen hat, begleitet uns unser ganzes Leben. Gerade Ostern dürfen wir besonders daran denken. Denn mit diesem Tag der Auferstehung Jesu beginnt gewissermaßen dieses Geschenk.
Noch ist es nicht soweit. Heute ist erst Karsamstag (und nicht wie so oft gesagt Ostersamstag). Heute sollen wir uns noch einmal besonders auf das Osterfest vorbereiten. Ich erinnere mich noch gern an meine Kindheit. Am Karsamstag haben wir Ostereier bemalt, die wir dann am Ostersonntag auf grüne Zweige gehangen haben, wir haben eine Kerze gestaltet, unsere eigene kleine Osterkerze, mit einem Kreuz, der jeweiligen Jahreszahl und den Buchstaben Alpha und Omega, dem ersten und letzten Buchstaben des griechischen Alphabetes. Christus ist der Anfang und das Ende. Das haben wir als Kinder schon verstanden.
Ja, der Karsamstag war schon ein Tag mit einer eigenartigen Stimmung, die ich nicht in Worte fassen kann. Nicht so schön fanden wir als Kinder, dass wir Mittagschlaf halten mussten. Aber es war nötig, denn spät in der Nacht gingen wir zum Ostergottesdienst in die Kirche. Wir feierten die Auferstehung Christi. Das Osterlicht nahmen wir mit unseren Kerzen nach Hause und damit auch die österliche Freude.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Osterfest! Pfarrer Norbert Sommer

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Mai 2014

1. Taizegebet in Halberstadt

Taize-hbs

  • Zuletzt aktualisiert: 18. März 2010

Gemeindebrief vom Advent 2015 bis Februar 2016

Pfarrbrief-2015-Advent-001Pfarrbrief-2015-Advent-002

 

Pfarrbrief-2015-Advent-003

 

Pfarrbrief-2015-Advent-004

 

Pfarrbrief-2015-Advent-005

 

Pfarrbrief-2015-Advent-006

 

Pfarrbrief-2015-Advent-007

 

Pfarrbrief-2015-Advent-008

 

Pfarrbrief-2015-Advent-009

 

Pfarrbrief-2015-Advent-010

 

Pfarrbrief-2015-Advent-011

 

Pfarrbrief-2015-Advent-012

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 29. November 2015

KCV 2014 im Paulsplan

alt

Karnevalssitzung am Paulsplan in Halberstadt

Von Andreas Joppeck

Halberstadt); Zum 18. Mal lud am vergangenen Freitagabend der Halberstädter Rolli Club, unter Vorsitz von Kerstin Römer, seine Mitglieder und die Bewohner des Diakonischen Werkes im Kirchenkreis Halberstadt – Bereich „neues wohnen“ aus dem Finkehof und der Juliusstraße zu seiner alljährlichen Karnevalssitzung in die Clubgaststätte Paulsplan ein.

Zum 30. Mal war es der katholische Karnevals „Verein“ KCV , der Kirchengemeinde St. Burchard, welcher sein aktuelles Programm prompt unter das Leitwort „ Auch mit 30 ist der KCV noch fleißig!“ stellte und die Veranstaltung am Freitag als Uraufführung betrachtete, war es doch die erste Veranstaltung in der diesjährigen Saison. Folgen werden Sitzungen im Heim am Dom und der Seniorenfasching in den Räumen der St. Andreas Kirche. Seinen Höhepunkt findet die Saison am 1. März Einlass ab 19.00 Uhr erstmalig im alten Aldi in der Siedlungsstraße. Mehr als 30 Gefolgsleute konnten Daniela die 1. und Amadeus der 1. um sich scharen, um das vergangene Jahr einer ironischen Betrachtung zu unterziehen. Ob Tebarz van Elst, welcher mehr Gläubiger als Gläubige hat, oder ein halberstädter Bahnübergang, welcher einer längeren Bauzeit bedarf als BER, das aktuelle Programm war Fassettenreich und begeisterte die mehr als 60 anwesenden Gäste.

Volksstimme Halberstadt vom 26. Feb. 2014

  • Zuletzt aktualisiert: 02. März 2014

Wort der Kirchen vom 22.09.2012

Wort der Kirchen – 22. 09. 2012 –

Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 


unterwegs sein …. 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

wenn Sie einmal Ihren Alltag betrachten, wird Ihnen auffallen, dass Sie – wenn dies Ihre Gesundheit zulässt – viel unterwegs sind. Das Unterwegs-Sein gehört zu unser aller Leben dazu. Wohl seit Menschengedenken ist dies so. Wir begeben uns auf tägliche Wege, sind in Bewegung, zum Kindergarten oder zur Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit, zum Einkaufen und zu Behörden, vielleicht auch zum Gottesdienst, zum Besuch bei einer/einem Bekannten, wegen Geburtstag oder Krankheit. Unzählige Male sind wir unterwegs in unserem Leben.

Als ich an einem der letzten Dienstage wie üblich in der Stadt zu Fuß unterwegs war, um im Krankenhaus kranke Menschen zu besuchen, passierte es mir, dass ich bereits auf dem Hinweg mehrfach stehen blieb, weil ich jemanden traf und mit ihm dann ein kurzes oder längeres Gespräch führte. Und auch auf dem Rückweg war das so. Als ich dann – zwar verspätet – in mein Büro zu einem Termin kam, musste ich meine Verspätung erst einmal erklären. Auf meinem kurzen Hin- und Rückweg hatte ich zwölf Menschen getroffen und mit manchen über etwas gesprochen, was sie mir bei häufigeren Begegnungen in kirchlichen Räumen bisher nicht erzählt hatten. Manchmal ist es wohl gut, Menschen einfach unterwegs, in ihrem Alltag, zu treffen und dann Zeit zu haben für den anderen. Vielen geht es so, dass sie andere auf ihren Wegen treffen und dann erzählen und erzählen..., weil sie Zeit haben.

Wie viele haben aber keine Zeit – geben das zumindest vor. Sie hetzen von einem Termin zum nächsten, an anderen Menschen vorbei, ständig in Bewegung und Eile, zwar in Bewegung, aber im starren Korsett eigener Festlegungen gefangen.    

Dabei meinte unterwegs sein früher nicht die Bewegung von einem Ort zum anderen und beweglich sein wurde nicht dafür verwendet, seine Lage ändern zu können, sondern beides stand dafür, seine innere Position zu ändern. Beweglich ist, wer sich immer wieder auf eine neue Situation, auf unterschiedliche Menschen einstellen kann, wer sich mit neuen Gedankengängen auseinandersetzen kann und will. Der ist dann geistig gut unterwegs.

Von Jesus ist das überliefert. So hören wir am morgigen Sonntag im Evangelium gleich am Anfang des Textes den unscheinbaren Satz: In jener Zeit zogen Jesus und seine Jünger durch Galiläa. Immer wieder wird solches von Jesus berichtet: seiner Sendung treu, geht er durch’s Land und immer wieder auf Menschen zu, überschreitet dabei Grenzen seiner Zeit – auch religiöse (seine Aufenthalte außerhalb von Galiläa und Judäa, z. B. in Samaria, in Sidon und Tyros, im Gebiet der griechischen Dekapolis, stehen sinnbildlich dafür). Da werden aber nicht nur Ortwechsel erwähnt, sondern es wird klar, dass Jesus sich immer wieder auf ganz unterschiedliche Menschen – z. B. auf Kranke, sozial und religiös Ausgegrenzte, auf die Einflussreichen und Mächtigen – einstellen musste, um ihnen wirklich zu begegnen. Und er nahm sich die Zeit … auch wenn Unvorhergesehenes passierte.

Sind wir bereit, beweglich – flexibel – zu sein, wenn wir unterwegs jemandem begegnen? Sind wir bereit zum guten Wort, zum Hinhören, zum kurzen Plausch, zur ganz alltäglichen Begegnung – unterwegs – einfach so?

Viele Menschen sehnen sich wohl danach, so beweglich sein zu können. Und es verwundert nicht, dass heute so viele dieses einüben wollen … zu Fuß, beim Pilgern. Das ist wohl nicht nur eine Modeerscheinung, sondern wäre für manchen dringend notwendig im Leben.   Manchmal müssen wir einfach raus aus der Starre unseres Lebens, unseres Tuns und Denkens, um wieder beweglich zu werden; um wieder gut unterwegs sein zu können; um zunächst uns selbst und dann auch anderen wirklich begegnen zu können. Als Pilger unterwegs zu sein heißt, mit ganz wenig sich beweglich auf immer Neues einzulassen. Dazu passend lese ich seit einigen Tagen zuhause auf einem unserer Kalender das Zitat von John Henry Newman (Geistlicher des 19. Jh.): Leben heißt sich verändern. Vollkommen sein heißt, sich oft verändert zu haben. Haben Sie den Mut dazu, damit Sie gut unterwegs sein können!

  • Zuletzt aktualisiert: 23. September 2012

Gemeindebrief für Oktober und November 2013

Pfarrbrief 10 2013A4 01

Pfarrbrief 10 2013A4 02

Pfarrbrief 10 2013A4 03

Pfarrbrief 10 2013A4 04

Pfarrbrief 10 2013A4 05

Pfarrbrief 10 2013A4 06

Pfarrbrief 10 2013A4 07

Pfarrbrief 10 2013A4 08

Pfarrbrief 10 2013A4 09

Pfarrbrief 10 2013A4 10

Pfarrbrief 10 2013A4 11

Pfarrbrief 10 2013A4 12

 

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2013

Gemeindebrief für Oktober und November 2015

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-01

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-02

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-03

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-04

 

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-06

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-07

 

 

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-08

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-09

 

Pfarrbrief 2015-Okt-Nov-10

  • Zuletzt aktualisiert: 16. Oktober 2015

Firmung 2012

alt

 

Gott trifft auch dich!

 Dr. Gerhard Feige spendet Sakrament der Firmung

Von Andreas Joppeck

Halberstadt, „Der Geist des Herrn erfüllt das All“ – mit diesem Lied, Text von Maria Luise Thurmair, eröffneten die Besucher der katholischen St. Andreas Kirche am vergangenen Pfingstmontag die heilige Messe. Das Pfingsfest, welches ganz im Sinne des heiligen Geistes steht, sollte an diesem Tage für 24 Jugendliche eine ganz persönliche Bedeutung erhalten. So durften sie von Bischof Dr. Gerhard Feige das Sakrament der Firmung empfangen. Diese ist nach Taufe und Erstkommunion eines der drei Sakramente des Christ – Werdens. Mit ihrem Ja zur Firmung und zu Gott – übernahmen die Jugendlichen das Taufversprechen, dass ihre Eltern und Paten in ihrer Kindheit für sie abgegeben hatten. Der Empfang der Firmung bestätigt Ihnen, dass der heilige Geist bei Ihnen ist und soll gleichzeitig die Gemeinschaft mit Kirche und Gemeinde festigen. So ist die Firmung aus theologischer Sich die Vollendung der Taufe.

 

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Juni 2012

Gemeindebrief für September bis November 2016

 

Pfarrbrief-Herbst-2016-001Pfarrbrief-Herbst-2016-002Pfarrbrief-Herbst-2016-003Pfarrbrief-Herbst-2016-004Pfarrbrief-Herbst-2016-005Pfarrbrief-Herbst-2016-006Pfarrbrief-Herbst-2016-007Pfarrbrief-Herbst-2016-008Pfarrbrief-Herbst-2016-009Pfarrbrief-Herbst-2016-010Pfarrbrief-Herbst-2016-011Pfarrbrief-Herbst-2016-012

  • Zuletzt aktualisiert: 27. August 2016

Pfarrbrief für die Buß- und Osterzeit 2014

Pfarrbrief-2014-1-01Pfarrbrief-2014-1-02Pfarrbrief-2014-1-03Pfarrbrief-2014-1-04Pfarrbrief-2014-1-05Pfarrbrief-2014-1-06Pfarrbrief-2014-1-07Pfarrbrief-2014-1-08Pfarrbrief-2014-1-09Pfarrbrief-2014-1-10Pfarrbrief-2014-1-11Pfarrbrief-2014-1-12

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 02. März 2014

Gemeindebrief Osterzeit bis Sommerferien 2018

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-001

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-003

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-004

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-005

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-006

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-007

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-008

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-009

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-010

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-011

Pfarrbrief 2018-2-Osterzeit-Sommer-012

  • Zuletzt aktualisiert: 28. April 2018

Erstkommunion 2012

alt

 

Halberstadt (ajo); Am vergangenen Sonntagvormittag feierte die katholische Kirchengemeinde St. Burchard in der Halberstädter St. Andreas Kirche eine besondere heilige Messe. In ihr empfingen elf Jungen und Mädchen erstmalig das Sakrament der Kommunion. Seit September hatten sie sich im Unterricht auf dieses Ereignis vorbereitet. Nach dem Verständnis der römisch-katholischen Kirche wandeln sich Brot und Wein durch das Aussprechen der Einsetzungsworte und die Kraft des heiligen Geistes in den Leib und das Blut Christi.

 

Volksstimme Halberstadt , von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Juni 2012

Wort der Kirchen vom 26. 05. 2012

Wort der Kirchen – 26. 05. 2012 –

Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 


Wollen diese eine Firma gründen? 

 

Liebe Leserinnen und Leser,

sind Sie auch von etwas begeistert? Und wovon sind Sie begeistert?

Mich begeistern z.B. Menschen, die etwas bewegen, die etwas in der Weltgeschichte vorangebracht haben. Menschen, die selber begeistert waren, die einer Idee nachgingen oder auf Fragen neue Antworten suchten. Viele wollten das Leben der Menschen verbessern, durch ihre Gedanken, durch ihr Tun, durch ihre Erfindungen …

Im 19. Jahrhundert – zur Zeit stürmischer technischer Entwicklungen – lebten z.B. Menschen, die buchstäblich etwas in Bewegung gebracht haben – und heute werden wir dadurch immer noch bewegt: Rudolf Diesel und Nikolaus Otto. Beide tüftelten an der Verbesserung von Motoren für den Antrieb von Maschinen. In einfachen Hinterhof-Werkstätten waren sie ihrer Idee auf der Spur und ließen sich davon nicht abbringen, konstruierten, bauten, versuchten und veränderten … bis ihnen der Durchbruch gelungen war. Später gründeten sie, wie andere Erfinder auch, eine Firma, in der sie ihre Produkte herstellen ließen, um diese vielfältig nutzen zu können. Und aus ihrer Motorenproduktion entwickelten sich Fahrzeugfirmen mit Namen, die z.T. heute noch in Benutzung sind. „Gründerzeit“ wird diese Zeit genannt. Felsenfest waren diese Leute vom Neuen überzeugt, so dass sie mit ihrer Erfindung sogar Geld verdienen und ihr Leben unterhalten wollten. Und sie gingen deshalb auch rechtskräftige Verträge und Abmachungen ein, durch ihre Unterschrift bekräftigt und bestätigt. Das bedeutet firma im ursprünglichen Wortsinn.  

Um eine Firmengründung geht es den jungen evangelischen und katholischen Christen nicht, die in diesen Tagen in den evangelischen Kirchen konfirmiert werden bzw. die sich am Pfingstmontag in der katholischen St. Andreas-Kirche von Bischof Gerhard Feige firmen lassen. Obwohl in Beidem – Konfirmieren und Firmen – auch das Wort firmare steckt.

In beiden Fällen bedeutet es, dass junge Christen bekräftigen, sich für die Sache Jesu begeistern lassen zu wollen. Mit dem Geist Gottes wollen sie aufbrechen zu Neuem, wie die Erfinder, die nicht bei Altem stehen blieben und sich mit bisherigen Lösungen zufrieden gaben. Sie sind Kinder ihrer Zeit, aber sie werden alte Zeiten mit ihren Vorstellungen hinter sich lassen. Sie machen sich auf, um als Menschen im Glauben an die frohe Botschaft Jesu zu wachsen. Und sie wollen für diese Botschaft ihr Leben mit und in der Kirche an eben diesem Jesus ausrichten und immer neu gestalten. Auch wenn dies schwierig erscheint und Gegenwind ihnen ins Gesicht bläst, so werden sie doch unterstützt und angetrieben durch einen „Rückenwind“, durch den Sturm des Geistes Gottes, wie der Evangelist Lukas das Geschehen an Pfingsten beschreibt.   

Obwohl die jungen Christen keine Firma gründen wollen, so haben sie als Gefirmte und Konfirmierte mit einem Firmengründer einiges gemein. Sie sind auf der Suche; noch nichts ist fertig. Und die Suche nach Gott wird in ihrem Leben nie abgeschlossen sein.

Auch sie gehen ein Wagnis ein – das Wagnis einer zukünftigen Kirche; geleitet vom Heiligen Geist … ergebnisoffen! Mit diesem Geist besiegelt gehen sie voran in ihr Leben, mit dem sie nicht in ihrer Zeit verharren wollen. Sie wollen sich leiten lassen vom Geist Gottes, der manches anders fügt, als Kirche es sich heute träumen lässt – so manche Sicherheit aufgebend und sich auf Jesus, den Christus, verlassend.

Im Gegensatz zum Firmengründer haben sie jedoch eine Garantie: Die Liebe Gottes, die ihnen für immer zugesagt ist und bleibt.

P.S.... dieser Geist der Liebe hat auch schon vieles bewegt in der Menschheitsgeschichte.

Auch Ihnen, liebe LeserInnen, wünsche ich deshalb diesen Geist der Liebe für Ihr Leben!       

   

 

firm: „fest, sicher, gut beschlagen (in einem Fachgebiet). Das Adjektiv wurde im 18. JH. aus lat. firmus „fest, stark, tüchtig, zuverlässig“ entlehnt. Von ‚firmus‘ abgeleitet ist das Verb lat. firmare „festmachen, befestigen; bekräftigen; bestätigen“ mit der gleichbedeutenden Zusammensetzung con-firmare in den Fremdwörtern à firmen, Konfirmand, konfirmieren, à Firma, à Farm und à Firmament      

 

Firma: „Betrieb, Unternehmen“: zu lat firmus „stark, fest“ stellt sich das Verb lat. firmare „befestigen, bekräftigen bestätigen“, das gleich lautend im It. erscheint.  Im Sinne von „eine Abmachung, einen Vertrag durch Unterschrift rechtskräftig machen“ wird es in der Handelssprache gebraucht. Das davon abgeleitete Substantiv it. firma „bindende, rechtskräftige Unterschrift eines Geschäftsinhabers unter einen Vertrag bzw. unter einer geschäftlichen Vereinbarung“ wird schließlich zur Bezeichnung eines geschäftlichen Unternehmens oder seines Aushängeschildes. Seit dem 18. Jh. in Deutschland.

 

Firmament: „Himmelsgewölbe“: Das Wort wurde in mhd. Zeit aus spätlat. Firmamentum „Befestigungsmittel, Stütze; der über der Erde befestigte Himmel (bildl.)“ entlehnt, das zu lat. firmare „befestigen“, firmus „fest“ gehört.   

 

Firmen: Durch das Sakrament der heiligen Taufe wird der Mensch in die Gemeinschaft der christlichen Kirche aufgenommen. Später bedarf er einer „Bestätigung“, einer „Festigung“ in dieser Zugehörigkeit. Er wird als Katholik gefirmt oder als Protestant konfirmiert. Beide Wörter ‚firmen‘ und ‚konfirmieren‘ gehen auf das gleiche lat. Verb [con]firmare „festmachen, bestärken“ zurück. Während ‚firmen‘ schon in ahd. Zeit entlehnt wurde, erscheint ‚konfirmieren‘ erst im Mhd. Zu ‚firmen‘ stellen sich die Ableitungen FIRMUNG und FIRMLING. Diesen stehen im evangelischen Sprachgebrauch Konfirmation und Konfirmand (aus lat. con-firmandus „der zu Bestärkende“ gegenüber).   

 

Selbständigkeit – alles in eine Waagschale werfen

Mit einem Geist des Neuen etwas wagen

Anders sein; ausbrechen aus gewohnten Bahnen

Vertrauen haben: Klein anfangen, etwas Großes kann daraus werden

 

Wenn junge Christen, ob nun konfirmiert oder gefirmt, auf den Heiligen Geist vertrauen, dann tritt alles Trennende in den Hintergrund. Dann steht die Botschaft Jesu von Gott, dem liebenden Vater, im Vordergrund.  

  • Zuletzt aktualisiert: 28. Mai 2012

Sternsingerbilanz 2011

Sternsinger sagen Dank

Spenden um 21 % zum Vorjahr gestiegen

Von Andreas Joppeck

Vom 6. bis 13. Januar waren sie unterwegs, die Sternsinger des katholischen Kindergartens „St. Josef“ und der Gemeinde „St. Burchard“. Dabei nahmen sie manche Mühe auf sich, um Kindern in Not mit ihrem Einsatz zu unterstützen. Egal ob sie ihren letzten Ferientag oder Freizeit opferten, ob es auf ihrem Weg kalt und beschwerlich war. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. So haben sie in acht Tagen 8.156,46Euro in Stadt und Land zusammengetragen, wofür sie im Namen derer, die weniger haben an alle Spender Dank sagen wollen.

 

Volksstimme Halberstadt vom

  • Zuletzt aktualisiert: 24. Januar 2011

Gemeindebrief von Ostern bis in den Sommer 2016

 

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-001

 

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-002

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-003

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-004

 

 

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-005

 

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-006

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-007

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-008

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-009

 

 

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-010

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-011

 

 

 

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-012

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-013

Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-014Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-015Pfarrbrief-16-2-Pfingsten-016

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 13. April 2016

Wort der Kirchen vom 24.3.2012

Wort der Kirchen – 24. 03. 2012 –

Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 


…, beziehungsweise …

 

Liebe Leserinnen und Leser,

„Tschuldigung!“ – immer mal wieder kommt dieses oftmals schüchtern oder verstohlen gesprochene Wort an unsere Ohren. Oder, etwas bestimmter: „Ich entschuldige mich…!“

In beiden Fällen hat die oder der andere gemerkt, dass sie/er gegenüber einem anderen in Schuld geraten ist. Da ist man zu spät gekommen, und mehrere Menschen hatten warten müssen. Mitten im Stadtgewühle und der eigenen Eile hat man jemanden ausversehen angerempelt: „Tschuldigung!“ oder „Verzeihung!“. Kurz und knapp wollen wir mit diesem Wort eine gestörte Beziehung wieder entlasten. Direkt treten wir mit diesen – sehr knappen – Worten in eine persönliche Beziehung zu einem anderen Menschen.

Und wenn wir uns selber so reden hören, wissen wir auch, dass wir uns ja eigentlich gar nicht selbst ent-schuldigen können. Wir wissen wohl um die richtige Bitte, nämlich: Ich bitte Sie/dich um Entschuldigung!“ Ich bitte um Vergebung dafür, dass ich jemandem gegenüber in Schuld geraten bin, dass ich ihm etwas schuldig geblieben bin.

Weniger üblich und veraltet klingt wohl der Satz: „Erbarme dich meiner!“ oder „Hab Erbarmen mit mir!“. Aus einer lange vergangenen Zeit scheinen diese Sätze zu stammen. Darin klingt vielleicht auch eher noch die Bitte eines Untergebenen mit. Letztlich geht es aber auch um eine rechte Beziehung zu einem anderen Menschen, die in Schieflage geraten ist. Es geht um das Erlassen von Strafe für eine Schuld.

In der Zeit der 40tägigen Vorbereitung auf Ostern beten Christen häufiger den Psalm 51, einem alten Gebet aus der Bibel: „Erbarme dich meiner, Gott ….“ – ob in gesprochener Weise oder vertont als Kirchenlied. Oder wir hören es als musikalisches Werk eines Komponisten alter oder neuer Zeit. Am bekanntesten wohl Gregorio Allegris „Miserere“, das von Mozart  - nachdem er es im Vatikan gehört hatte – aller Welt bekannt gemacht wurde.

Immer schon wussten Menschen, dass es bei der Bitte um Erbarmen um ein personales Geschehen zwischen Menschen, aber auch zwischen Mensch und Gott geht: „Miserere mei, Deus…“ – „Hab Erbarmen mit mir, Gott!“. Es geht dabei um ein Geschenk, dass ich von jemandem erbitte, auch von Gott als Person. - miserere. 

Oft passiert es uns aber auch, dass wir um Vergebung, Erbarmen gebeten werden. Haben wir dann auch Erbarmen? Können wir vergeben?

In der katholischen Kirche begehen wir den morgigen 5. Fastensonntag als Misereor-Sonntag. Misereor  - „Ich erbarme mich“  - so ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche seit 1958 benannt, das den Ärmsten der Armen in aller Welt helfen will. Die jährliche Fastenaktion des Hilfswerkes soll den Christen hierzulande die Lebenswelt der Menschen nahe bringen, die unter Armut und Ungerechtigkeit auf unserer Erde leiden müssen. Auch hierbei geht es um menschliche Beziehungen, wenn auch zu Menschen, die mir nicht persönlich bekannt sind. Menschen in den armen Regionen der Erde bitten mich letztlich um etwas von dem, was ich zu viel habe. Und mit ihrer Bitte kommen mir solche Menschen auch nahe in unserer immer „kleiner“ werdenden Welt. Kann ich mich da angesichts der vielfältigen Not auf Erden einfach so ent-schuldigen? Der Misereor-Sonntag soll uns an unser Erbarmen mit anderen Menschen erinnern. Um Erbarmen bitten und Erbarmen mit anderen haben – beides gehört beziehungs-weise zusammen. In der Beziehung zu den Menschen entscheidet sich, ob ich wirklich in einer solch guten Beziehung zu Gott lebe, wie ich vielleicht denke.

Miserere und misereor bringen etwas mehr Wärme in unsere Beziehungen zu anderen Menschen. Und gerade in dieser Hinsicht, so denke ich, könnten wir uns über eine globale Erwärmung freuen, beziehungsweise wir sollten daran mit-tun.

  • Zuletzt aktualisiert: 27. März 2012

Jahresplanung 2015/2016

 

                                          Jahresplanung 2015/2016

                                                                                                                                                                                                                                                                           

 

Datum

 
 

             Ereignis

 
 

Ort

 
 

Uhrzeit

 
       
 

04.02.2016

 
 

Seniorenfasching

 
 

St. Andreas

 
 

15:00 Uhr

 
 

06.02.2016

 
 

Gemeindefasching

 
   
 

06.03.2016

 
 

Familiengottesdienst

 
 

St. Katharinen

 
 

10:00 Uhr

 
   

Weltgebetstag der Frauen

 
 

Winterkirche

 

Gröningen

 
 
 

18.03.2016

 
 

Gemeindekreuzweg

 
 

Langenstein-Zwieberge

 
 

16:00 Uhr

 
 

05.05.2016

 
 

Firmung

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 

 

17.04.2016

 

Erstkommunion

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

08.05.2016

 
 

Kolpingwallfahrt

 
 

Sandersdorf

 
 

10:00 Uhr

 
 

08.05.2016

 
 

Dekanatsmaiandacht

 
 

Thale

 
 

15:00 Uhr

 
 

16.05.2016

 
 

Pfingstmontag Ökumenischer Gottesdienst

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

21./22.05

 
 

Wahlen zum PGR und KV

 
   
 

26.05.2016

 
 

Fronleichnam (am Donnerstag)

 
 

St. Andreas

 
 

18:30 Uhr

 
 

26.5.-29.05.

 
 

Katholikentag

 
 

Leipzig

 
 
 

18.06.2016

 
 

Frauenwallfahrt

 
 

Helfta

 
 
 

19.06.2016

 
 

Schwanebeckwallfahrt

 
 

Schwanebeck

 
 

10:00 Uhr

 
 

24.06.-29.06.

 
 

RKW

 
 

St. Andreas

 
 
 

26.06.2016

 
 

Pfarrfest

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

20.08.2016

 
 

Friedensfest

 
 

Dom

 
 

18:00 Uhr

 
 

04.09.2016

 
 

Bistumswallfahrt

 
 

Huysburg

 
 

10:00 Uhr

 
       
       
       

       

Stand 02.09.2015 -Änderungen vorbehalten

 

  • Zuletzt aktualisiert: 26. Januar 2016

Sternsinger 2011

alt

Sternsinger sammelten mehr als 7000 Euro

Von Andreas Joppeck

Halberstadt,Wie auch im letzten Jahr zogen Mädchen und Jungen der katholischen Kirchengemeinde St. Burchard und der kath. Kita „St. Josef“ kürzlich als Sternsinger durch die Straßen der Stadt.Wie nun Pfarrer Norbert Sommer mitteilte, spendeten die Halberstädter 7154,37 Euro, wofür er im Namen der Sternsinger allen Spenderinnen und Spendern danken möchte.

„Mit diesen Spendengeldern und den vielen Millionen Euro, welche von den Kindern fast aller katholischer Gemeinden Deutschlands gesammelt worden seien- so Sommer – könne unter anderem hungernden und kranken Kindern, Kindern die bisher keine Schule besuchen könnten geholfen werden“.

Norbert Sommer beeindruckt immer wieder, dass die Kinder durch ihren Einsatz ihre Bereitschaft signalisierten, Kindern in aller Welt – welche in Not und Elend Lebten helfen zu wollen, was sie schließlich auch täten.

Sein Wunsch wäre es, wenn auch die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft von diesen Sternsingern lernen würden. „Nicht große Reden oder Versprechen brächten Friedenin unserer Welt“ – so Sommer kürzlich – „und schon gar nicht der Handel mit Waffen.“ Wer wirklich Frieden haben wolle, der müsse sich dafür einsetzen, dass es in der Welt gerechter zugehe –nicht durch Reden – sondern durch Taten. Die Sternsinger seien für ihn ein beredtes Beispiel dafür.

 

Volksstimme Halberstadt vom 24.1.2011

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2013

Erntedank 2011


Erntedank in St. Andreas

Von Andreas Joppeck

Halberstadt;Traditionell feierten die Gläubigen der evangelischen wie katholischen Kirche am vergangenen Wochenende das Erntedankfest. Dabei dankten die Christen Gott für die Gaben der Erde. Die Frucht ist hierbei Sinnbild für alle Früchte des Lebens und für die Geduld und Liebe, mit der sie im Laufe des Jahres aufgezogen wurden. Die Ähre steht für die Entwicklung des Lebens, wie : wachsen, reifen, sterben, erneuern.

Auch die Pflege, welche die Menschen erfahren durften spielt eine Rolle. So nahm Pfarrer Norbert Sommer in seiner Predigt in „St. Andreas“ Bezug darauf, in dem er den anwesenden Kindern empfahl nicht nur für das tägliche Brot, sondern auch für Mutter und Vater, für den Tag zu danken. Doch „nicht zuletzt, solange Getreide ins Meer gekippt würde, statt es preiswert an bedürftige abzugeben, stimmt etwas nicht in der Welt. Es müsse sich etwas ändern und jeder könne bei sich beginnen. „ so Sommer weiter.

So segnete er die Gaben am Altar, da sie den Menschen zum Wohlergehen geschenkt sind.

Gestaltet wurde der Gottesdienst von den Kindern der katholischen Kita „St. Joseph“.

 

Volksstimme Halberstadt 4. Oktober 2011

  • Zuletzt aktualisiert: 07. Oktober 2011

Wort der Kirchen, 1.10.2011

drachen

Wort der Kirchen – Volksstimme Halberstadt -01. 10. 2011 –

Diakon Andreas Weiß, Katholische Pfarrei St. Burchard, Halberstadt

 

Traum-Drachen im Wind

 

Liebe Leserinnen und Leser,

Herbst-Zeit ist Zeit zum Drachen fliegen! Allerdings – nicht mehr ausschließlich im Herbst. Freaks lassen diese im Sommer wie auch im Winter fliegen. Oft sind sie über zwei oder sogar vier Leinen mit ihren fliegenden Drachen verbunden, um diese lenken zu können. Aber: Auch heute benötigen wir natürlich (Rücken)Wind zum Drachenfliegen. Und den haben wir ja häufig im Jahr.

Wenn ich so zurück denke in meine Kinderzeit … so manche Bruchlandung bereitete den Flugversuchen sehr schnell ein Ende. Und das nach vielen Stunden des Bastelns. Manchmal flog der Drachen dann endlich – an einer Leine hängend – erhob sich in den Himmel über uns – taumelte hin und her – drehte sich und tanzte in der Luft.

Drachenfliegen ist ein Traum für jedes Kind – damals genauso wie heute!

Aber auch so mancher Erwachsene ist fasziniert von dem (meistens) geräuschlosen Dahingleiten ohne zusätzlichen Antrieb – allein durch den Wind. Für manch Junggebliebenen ist der Kindertraum längst noch nicht ausgeträumt.

 

Was ich gerade in Bezug auf’s Drachenfliegen geschrieben habe, kann jeder von uns auch auf andere seiner eigenen (Kinder-)Träume übertragen. So mancher Traum unseres Lebens ist noch nicht ausgeträumt. Und selbst wenn wir Erwachsene sind, kommen immer wieder Träume hinzu. Manche müssen wir irgendwann als unerfüllbar betrachten und hinter uns lassen; andere dagegen sollten wir ruhig weiter träumen.

Da haben Menschen im Osten und Westen Deutschlands über Jahre hinweg geträumt, dass das Land wieder ein ungeteiltes sein wird. Und ihre Träume haben Früchte getragen dank der zaghaften Anfänge und immer vehementer werdenden Aktionen von wenigen. Die führten dann zu den großen Massendemonstrationen im Herbst 1989. Und wir können dankbar dafür sein, dass damals der Traum auf friedlichem Wege in Erfüllung gehen konnte. Dankbar können wir sein, auch wenn nicht alle persönlichen Träume, die der Blick von Osten über Zaun und Mauer hervorgebracht hatte, in Erfüllung gehen konnten und viele von uns so manche „Bruchlandung“ erleben mussten. 

Und immer noch träumen nicht wenige auf der Erde davon, dass alle Menschen genügend zu essen oder sauberes Wasser haben. Viele bemühen sich darum, dass die Menschheit diesen Zielen ein Stück näher kommt: Gerechte Verteilung der Güter dieser Erde, die uns Menschen – allen Menschen – geschenkt sind. Unsere Dankbarkeit für das, was wir im Übermaß geerntet und an Ressourcen zur Verfügung haben für unser Leben, verpflichtet uns gleichzeitig zum Teilen – damit alle Menschen auf dieser Erde leben können.   

 

So manche unserer Träume haben mit Jesus Christus zu tun. Vielen Menschen hat er zu einem Leben verholfen, von dem sie nicht zu träumen gewagt hatten. Er sprach zu ihnen von einer besseren Welt: einer Welt mit mehr Gerechtigkeit, mit mehr Liebe … und nannte diese: „Reich des liebenden Vaters“. Mit Vater – Abba – so redete Jesus liebevoll Gott an.

Wer von uns träumt nicht auch vom Leben, von einem heilen Leben – oder besser – von einem ganzen Leben? Manches im Leben kann kaputt sein – Bruchlandungen haben wir erlebt, wie bei unseren Drachen. Wir wünschen uns vielleicht, dass unser Leben wieder ganz wird. Mit viel Liebe können wir das hinbekommen; damit ist uns früher das Ganzmachen unserer Drachen auch gelungen. Mit viel Liebe – zu anderen Menschen und auch zum eigenen Leben – kann es uns auch immer wieder gelingen, unser und das Leben anderer Menschen ganz werden zu lassen. Das hat uns Jesus vorgelebt. Durch seine Liebe sind die Träume vieler Menschen in Erfüllung gegangen. Wir brauchen es nur nachzumachen! Dieser Traum ist lange noch nicht ausgeträumt!

Verbunden mit Jesus und mit dem RückenWind seines Geistes können wir auch nach einer Bruchlandung das Leben neu wagen.

 

  • Zuletzt aktualisiert: 30. September 2011

Gemeindebrief für Oktober und November 2014

Pfarrbrief 2014-3-01-001Pfarrbrief 2014-3-01-002Pfarrbrief 2014-3-01-003Pfarrbrief 2014-3-01-004Pfarrbrief 2014-3-01-005Pfarrbrief 2014-3-01-006Pfarrbrief 2014-3-01-007Pfarrbrief 2014-3-01-008Pfarrbrief 2014-3-01-009Pfarrbrief 2014-3-01-010Pfarrbrief 2014-3-01-011Pfarrbrief 2014-3-01-012

 

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2014

Erstkommunion St. Andreas 2011

„ Lass uns Schritt für Schritt auf deinen Wegen gehn! Lass uns Schritt für Schritt dich immer mehr verstehn!“ sangen sie, die sechs Mädchen, welche kürzlich während eines feierlichen Gottesdienstes in der St. Andreas Kirche, von Pfarrer Norbert Sommer das Sakrament der Erstkommunion empfingen. Unterstützt wurden sie dabei von den zahlreich anwesenden Gemeindegliedern, welche versprachen, die jungen Leute auf ihrem Weg zu begleiten.

 

Volksstimme Halberstadt vom 1. Juni 2001 , von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2011

Benefizkonzert Wärmestube 2011

„Es ist gut in der Finsternis ein Streichholz anzuzünden, als über die Finsternis zu jammern!“

Benefizkonzert „Ufer und Horizont“ im Halberstädter Dom

Von Andreas Joppeck

Halberstadt;Zu einem Konzert der besonderen Art hatte am vergangenen Samstagabend das evangelische Kirchspiel im Rahmen der Domkonzerte 2011 eingeladen.Unter Schirmherrschaft von AltbischofLeo Nowak( katholisches Bistum Magdeburg ) sollte der Erlös aus dem Konzert der „Wärmestube am Franziskanerkloster“ zu gute kommen. Einst vor 15 Jahren unter Trägerschaft der sächsischen Franziskanerprovinz vom Heiligen Kreuz gegründet, war es 2007 in die Trägerschaft des Caritasverbandes des Bistums Magdeburg übergegangen. Keinen Zweifel ließ Leo Nowak daran, welch herausragende Rolle die Wärmestube in Halberstadt spiele. Dabei legte er besonderes Augenmerk darauf, dass viele Bürger nur klagen, aber nicht selbst Hand anzulegen um etwas positiv zu verändern. „Es ist gut in der Finsternis ein Streichholz anzuzünden, als über die Finsternis zu jammern!“so Nowak und sprach sicherlich auch im Sinne von Regionalbischof Christoph Hachbeil, welcher ebenfalls anwesend sein wollte und kurzfristig dienstlich verhindert war. Für ihn spendet die Wärmestube nicht nur etwas zu Essen und zu Trinken, sondern auch Wärme und Licht. Spuren der Mitmenschlichkeit und Nächstenliebe.

Weit mehr als 150 Halberstädter waren der Einladung in den Dom gefolgt, um mental Werken unteranderem von J.S. Bach und J. Alain – vorgetragen vom Michael-Praetorius-Chor, Halberstadt unter Leitung von Claus-Erhard Heinrich und an der Orgel Sandra Schilling, Stendal zu folgen. Sie ließen sich letztlich nicht lange bitten, und griffen tief in ihre Taschen, um mit Halberstädtern denen es nicht so gut geht zu teilen, bevor es zu einem kleinen Imbiss in den Kreuzgang ging.

Volksstimme Halberstadt vom 31. Mai 2011

  • Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2011

Wort aus der Kirche 7. Mai 2011

alt

 

Frieden- kann es ihn überhaupt geben?

Morgen, am 8. Mai, erinnern wir uns wieder an das Endes des zweiten Weltkrieges hier in Europa. Wie viel unendliches Leid hat dieser Krieg gebracht, viele Millionen Menschen verloren ihr Leben.

Haben wir daraus gelernt? Ist die Welt nun friedlicher geworden?

Es scheint nicht so zu sein. Wir brauchen nur die Zeitungen aufzuschlagen, oder uns die Nachrichten im Fernsehen anzuschauen, überall lesen oder hören wir von Gewalttaten, von Verbrechen, von Terroranschlägen, von Kriegen auf der ganzen Welt. Ja, unsere Welt scheint noch friedloser geworden zu sein.

Und doch: Sehnen wir Menschen uns nicht nach Frieden, im Großen wie im Kleinen? Wollen wir nicht alle im Frieden leben? Warum gelingt es uns dann so wenig?

Wir Menschen leben wohl zu sehr nach den Worten: „Wie du mir, so ich dir.“ Wir sollen daraufhin einmal unser Verhalten beobachten.

Wenn wir aber nach diesen Worten handeln, dann kommen wir aus dem Kreislauf der Gewalt, des Unfriedens nicht heraus. Wenn wir gleiches mit gleichem vergelten, wird es wohl nicht mit dem Frieden.

Wer wirklich Frieden haben will, der muss versuchen, diesen Kreislauf der Gewalt zu durchbrechen. Jeder von uns weiß, wie schwer das ist. Jesus legt uns dies trotzdem ans Herz. In der Bergpredigt, der sicher wichtigsten Predigt Jesu überhaupt, sagt er Sätze wie: „Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Auge für Auge und Zahn für Zahn. Ich aber sage euch: Leistet dem, der euch etwas Böses antut, keinen Widerstand, sondern wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halte ihm auch die andere hin“(Mt. 5,38f)

Ja, er geht sogar noch einen Schritt weiter, indem er sagt: „Liebt eure Feinde und betet für die die euch verfolgen“ (Mt. 5,43) Geht das überhaupt? Jesus hat dies getan und auch viele Menschen nach ihm.

Wenn wir wirklich Frieden im Kleinen haben wollten, dann müssen wir den ersten Schritt tun. Eine kleine Geschichte kann uns dies verdeutlichen:

Ein Maler hat ein „Haus des Friedens“ gemalt. Die Farben des Hauses sind freundlich und harmonisch. Eine friedliche Stimmung liegt auf dem Bild. Ein kleiner Junge betrachtet das Bild aufmerksam. Plötzlich sagt er zu seinem Vater: „Papa, auf dem Bild fehlt etwas!“ „Was denn?“ fragte der Vater. Der Junge: „Die Türklinke!“ Der Vater ist erstaunt darüber, wie scharf und genau der Junge beobachten kann, und sagt dann: „Du, ich glaube der Maler hat die Türklinke extra weggelassen, als wollte er damit sagen: Der Friede kann nur ins Haus kommen, wenn wir ihm von innen die Tür öffnet.“ Soweit die Geschichte.

Ich wünsche uns, dass wir immer wieder die Tür unseres Herzens öffnen, damit der Friede bei uns wohnen kann. Jeder von uns weiß, dass es viel schöner ist, im Frieden zu leben, als mit Zank und Streit.

Volksstimme Halberstadt vom 7. Mai 2011 - Foto: Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2011

Gemeindebrief für die österliche Bußzeit und Ostern 2016

Pfarrbrief01-2016-001

 

Pfarrbrief01-2016-002

 

Pfarrbrief01-2016-003

 

Pfarrbrief01-2016-004

 

Pfarrbrief01-2016-005

 

Pfarrbrief01-2016-006

 

Pfarrbrief01-2016-007

 

Pfarrbrief01-2016-008

  • Zuletzt aktualisiert: 14. März 2016

Saisonabschluß des KCV 2011

alt

 

Mit seiner traditionellen Prunksitzung beendete der KCV Halberstadt ( katholischer Karneval Verein ) am vergangenen Samstagabend seinen Sitzungsmarathon der aktuellen Saison, welche die mehr als 40 Aktiven nicht nur zu den Senioren der Kirchengemeinde St. Burchard und ins Heim am Dom führte, sondern auch zu den Mitglieder des Halberstädter Rolliclubs, zu welchen sich erstmals auch die Bewohner des „neuen wohnen“ des Diakonischen Werkes aus der Heinrich – Julius Strasse 5 und dem Finckehof gesellten. Die diesjährige Saison stand unter dem Leitwort: „ Wie Noah in die Arche rief – so laden wir ins Narrenschiff“ Am Samstag folgte dem Ruf auch Halberstadt OB Andreas Hencke (Foto).

Sehen sie dazu auch aktuelle Aufnahmen im Fotoarchiv (- St. Burchard - KCV Sitzung 2011 - )

Volksstimme Halberstadt vom 8. März 2009 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 07. März 2011

Sternsingeraktion 2011

alt

 

 „Kinder zeigen Stärke“

 

Sternsinger auch in Halberstadt unterwegs

 

Von Andreas Joppeck

 

Halberstadt;„Ihr schenkt dem Kind in der Krippe eure Zeit, die Zeit eures letzten Ferientages… „ so Pfarrer Norbert Sommer am Vormittag des 6. Januar, dem Tag der heiligen drei Könige, zu den in der heiligen Messe in der St. Katharinen Kirche anwesenden Kindern, welche in den folgenden Tagen von Tür zu Tür ziehen werden, um als Sternsinger für in Not geratene Kinder Spenden zu sammeln.

 

Mehr als 6000 Euro waren es in der vorangegangenen Aktion in Halberstadt – 40,6 Mio Euro insgesamt, die von Bürgern, Unternehmen und Ämtern gespendet wurden. Geld das dringend notwendig ist, um Kindern denen es weniger gut geht ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen. Eben dieses Geld floss in 2383 Projekte in 110 Ländern rund um den Globus, wie Norbert Sommer in seiner Predigt unterstrich.

 

Er segnete die Kinder und ihre Begleiter zum Abschluss der Messe und entsendete sie, um den Menschen in Stadt und Land mit 20+C+M+B+11 den Segen Gottes zu überbringen.

 

 

 Seht hierzu auch Fotos im Fotoarchiv - St.Burchard/Sternsinger2011!

 

Volksstimme Halberstadt vom

  • Zuletzt aktualisiert: 06. Januar 2011

Pfarrbrief von Aschermittwoch bis Ostern 2018

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-001

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-002

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-003

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-004

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-005

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-006

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-007

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-008

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-009

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-010

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-011

Pfarrbrief 2018-1-Fastenzeit-012

  • Zuletzt aktualisiert: 03. Februar 2018

Allerseelen 2010

alt

 

Am 2. November begehen die katholischen Christen den Gedenktag Allerseelen. Wie der Name ausdrückt, wollen die Gläubigen durch Gebet und Fürbitte ihrer verstorbenen Angehörigen und nahestehenden Menschen gedenken. Schon am Vortag wird auf den Friedhöfen an den Gräbern ein Licht entzündet, als Zeichen für die Hoffnung auf die Auferstehung der Toten und ein Leben nach dem Tod. Aus diesem Grunde gingen auch die katholischen Geistlichen Halberstadts am vergangenen Sonntag , hier auf dem St. Katharinen Friedhof, mit den Hinterbliebenen von Grab zu Grab, um sie zu segnen.

Der Allerseelentag, welcher offiziell seit dem 14. Jahrhundert begangen wird, geht auf Abt Odilo von Cluny zurück, welcher den Gedenktag 998 in seinen Klöstern einführte. In der evangelischen Kirche wird der Totensonntag begangen.

 

Volkstimme Halberstadt, von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2011

Passionsmusik in St. Katharinen

St. Katharinen-Kirche Halberstadt

Passionsmusik

Sonnabend 20. März 15.30 Uhr

mit dem Jakobus-Quartett

- Halberstadt -

 

Joseph Haydn (1732-1809)

Die 7 letzten Worte Jesu Christi am Kreuze

Hob.XX.1
Streichquartett

 

L`introduzione. Maestoso ed Adagio

Evangelium:          „Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“(Lk. 23,34)

Sonata I. Largo

Evangelium:          „Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies 

                               sein.“(Lk. 23, 43)

Sonata II.Grave e Cantabile

Evangelium:          “Frau, siehe, dein Sohn!” und: „Siehe,

         deine Mutter!“ (Joh19,26-27)

Sonata III. Grave

Evangelium:           „Mein Gott, mein Gott, warum hast Du mich verlassen?“(Mk 15,34)

Sonata IV.Largo

Evangelium:            „Mich dürstet.“(Joh 19,28)

Sonata V. Adagio

Evangelium:            „Es ist vollbracht.“(Joh 19,30)

Sonata VI.Lento

Evangelium:            „Vater, in Deine Hände lege ich meinen Geist.“(Lk 23,46)

Sonata VII. Largo

Il Terremoto.(Das Erdbeben) Presto con tutta la forza

 

Joseph Haydn erhielt Anfang 1786 den Auftrag eines Domherren aus Cadiz, für die Fastenzeit ein Instrumentalstück über die 7 letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz zu komponieren. Er selbst sagte darüber: "Jede Sonate und jeder Text kommt allein durch die Mittel der Instrumentalmusik zum Ausdruck, so dass der tiefste Eindruck in der Seele des unbedarftesten Zuhörers auf jeden Fall erweckt werde." Wie bei der Uraufführung werden nach einer Introduktion vor jedem Satz die Christusworte gesprochen und ausgelegt.

 

Das Jakobus Quartett besteht aus den Musikschullehrerinnen Ulrike Huke (Halberstadt), Maria Balajti (Goslar), Martina Weidner (Wernigerode) und Jens Herrmann (1. Solocellist am Nordharzer Städtebundtheater). Es gab im Januar 2010 sein Debut auf der Huysburg.

Die Texte spricht Pater Ubald Hausdorf, Franziskaner-Kloster Halberstadt.

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 23. Juni 2010

Gemeindebrief von Juni - Anfang Oktober 2013

Pfarrbrief-13-juni 0001

 

Pfarrbrief-13-juni 0002

Pfarrbrief-13-juni 0003

Pfarrbrief-13-juni 0004

Pfarrbrief-13-juni 0005

Pfarrbrief-13-juni 0006

Pfarrbrief-13-juni 0007

Pfarrbrief-13-juni 0008

Pfarrbrief-13-juni 0009

Pfarrbrief-13-juni 0010

Pfarrbrief-13-juni 0011

Pfarrbrief-13-juni 0012

Pfarrbrief-13-juni 0013

Pfarrbrief-13-juni 0014

Pfarrbrief-13-juni 0015

Pfarrbrief-13-juni 0016

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2013

12. Krippenspiel im Halberstädter Tiergarten

Unterwegs mit dem kleinen Stern

Von Gerald Eggert, Volksstimme Halberstadt 14.12.10

Vor zwölf Jahren fand das Krippenspiel mit Darstellern aus dem Kindergarten St. Josef zum ersten Mal im Halberstädter Tiergarten statt. Seitdem lockt es jeweils am 3. Advent die Besucher in unterschiedlich großer Zahl, meist bei kühlen Temperaturen und Schnee, aber auch schon bei andauerndem Nieselregen, zum Streichelgehege. Diesmal waren die Wetterbedingungen so schlecht nicht, doch fiel die Besucherzahl geringer aus als in den Vorjahren. Am Ende waren es knapp 250.

 

Dabei durften erstmals die Zuschauer alle mit in das Gehege, wo die "Bühne" zudem anders als sonst angeordnet war. Auch die Geschichte unterschied sich von den vorherigen. Diesmal begab sich ein kleiner Stern vom Himmel herab auf die Erde, um dort das Kind zu suchen, bei dessen Geburt er geleuchtet hatte. Gerade erfahren, was Liebe und Hass sind, begegnet er nun auf seinem Weg unterschiedlichen Menschen. Zum Beispiel dem alten Mann, der Zeitung liest und ihm das Glück erklärt, oder dem reichen König, der nicht wie der kleine Stern überall hingehen kann, sondern in seinem Palast gefangen ist. Oder dem Esel, von dem er erfährt, was ein Traum ist, dem Blumenmädchen, das ihm eine Rose reicht mit den Worten, Hoffnung sei eine Rose, die im Winter blüht. Und letztendlich dem Hirtenjungen, der bei der Geburt des Kindes anwesend war, und ihm rät, seinem Herzen zu folgen, wolle er den Stall mit der Krippe erreichen. Auf dem Weg dorthin trifft er die drei Weisen und führt sie zu Maria und Josef und dem Christkind. "Jetzt bist du kein kleiner Stern mehr, denn die Menschen werden sich immer an dich erinnern, weil du geleuchtet hast, als Christus geboren wurde."

Mit dieser Variante der Weihnachtsgeschichte überraschten und erfreuten die Mädchen und Jungen der ältesten Gruppe des Kindergartens ihr Publikum. Unterstützt wurden sie bei ihrem Spiel von Tiergartenmitarbeitern und zahlreichen tierischen Darstellern. Für musikalische Begleitung sorgten neben den singenden Kindern traditionell die Halberstädter Chorgemeinschaft und ein Posaunenduo, das seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte. Michael Bussenius sprach von einer sehr gelungenen und zu Herzen gehenden Aufführung. Der stellvertretende Leiter des Tiergartens bedankte sich bei den Mitwirkenden und wünschte ihnen und dem Publikum eine besinnliche Weihnachtszeit, bevor er abschließend insbesondere die Kinder einlud, näher zu den Tieren zu kommen, sie zu streicheln und zu füttern. Eine Aufforderung, der viele Mädchen und Jungen gern folgten. Zuvor hatte Bussenius die kleinen Schauspieler nach ihren Lieblingstieren gefragt. "Pinguin", rief einer spontan und löste damit Heiterkeit aus. Der "Kleine Stern" wählte den Esel und durfte auf "Pinocchio" Platz nehmen.

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2010

Abkürzungen im Kalender für die einzelnen Musikgruppen

CH-Chor Halberstadt, CG-Chor Gröningen, KJS-Kinder- und Jugendschola, IK-Instrumentalkreis, BL-Bläser
  • Zuletzt aktualisiert: 03. Juni 2009

Taizè Gebete 2015

Taize-Gebet 2015

  • Zuletzt aktualisiert: 16. Juni 2015

Legendäres Martinsfest

Martinsfest2010

  • Zuletzt aktualisiert: 20. November 2010

Gemeindebrief für die österliche Buß- und Osterzeit 2013

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0001

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0002

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0003

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0004

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0005

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0006

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0007

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0008

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0009

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0010

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0011

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0012

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0013

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0014

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0015

Pfarrbrief-Fastenzeit-2013_0016

 

  • Zuletzt aktualisiert: 11. Februar 2013

Todesanzeige Pater Oswald

Tod-Oswald

  • Zuletzt aktualisiert: 11. November 2010

Gemeindebrief von Pfingsten bis Anfang Oktober 2014

 

Pfarrbrief Juni 2014 1

Pfarrbrief Juni 2014 2

Pfarrbrief Juni 2014 3

Pfarrbrief Juni 2014 4

Pfarrbrief Juni 2014 5

Pfarrbrief Juni 2014 6

Pfarrbrief Juni 2014 7

Pfarrbrief Juni 2014 8

Pfarrbrief Juni 2014 9

Pfarrbrief Juni 2014 10

Pfarrbrief Juni 2014 11

Pfarrbrief Juni 2014 12

Pfarrbrief Juni 2014 13

Pfarrbrief Juni 2014 14

Pfarrbrief Juni 2014 15

 

Pfarrbrief Juni 2014 16

  • Zuletzt aktualisiert: 01. Juni 2014

Eine "kleine Stimme" der Stadt

Eine "kleine Stimme" der Stadt  -  "Gloria Deo" läutet wieder

Kaum bemerkt, ausser von denen, die sie gerufen hat, verstummte im April 2010 die Glocke "Gloria Deo", die in einem kleinen Glockenturm, Ähnlichkeit mit "St. Francesco" in Assisi gibt es, hängt.

Klosterkirchen:
Als sichtbaren Ausdruck ihrer Spiritualität bauten die Bettelorden an ihren Kirchen keine Türme. Die Dächer ihrer Kirchen trugen Dachreiter.
Das sieht man auch in St.Katharina/St.Barbara in der Dominikanerstrasse, einer ehemaligen Dominikanerklosterkirche. Da hängt die Glocke im Dachreiter.
Der Dachreiter der St. Andreaskirche (Franziskanerorden) wurde nach dem Krieg nicht mehr aufgebaut, aber dafür dieser kleine Glockenturm.

Was war da passiert?
Das "Auge" der Glocke war gebrochen, sodass der Klöppel sich löste... Zum Glück konnte er nicht weit fallen, blieb auf dem Holzboden des Türmchens liegen. Aber es gab halt kein Geläute mehr.

Dann kam das OK für die Reparatur:
Die Glocke musste herunter, in eine Spezialfirma nach Passau, um dort repariert zu werden. Am 5. Oktober 2010 kam sie auf einer Palette zurück. Komplett überarbeitet, glänzend! Auch der Antriebsmotor wurde überholt. Ein schönes Bild, fast wie eine neue Glocke!

 

Glocke1  Glocke2 

 Glocke3  Glocke4

Glocke5  Glocke6

 

  Glocke9  Glocke8

 

6. Oktober 2010

Ganz leise und ohne Öffentlichkeit gingen diese Arbeiten an der jetzigen Pfarrkirche St. Burchard durch die beiden Mitarbeiter der Passauer Glockenfirma vonstatten. Das Spektakulärste war wohl der Kran, der die Glocke auf den Turm hob... Gut, man hörte mal eine Bohrmaschine oder anderes  Werkzeug, dies oder jenes Wort der Mitarbeiter, arbeitsbezogen.
Da hängt sie nun wieder! Zum Schluß wurden noch die Betriebszeiten des Läutewerks eingestellt, minutengenau, professionelle Arbeit.

Text: Meinolph Weigmann, Fotoquellen: Meinolph Weigmann und Gerhard Wölki

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2010

Gemeindebrief von Pfingsten bis Anfang Oktober 2015

Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-001Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-002Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-003Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-004Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-005Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-006Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-007Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-008Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-009Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-010

 

 

Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-011

 

 

 

Pfarrbrief-2015-2-Pfingsten-012

  • Zuletzt aktualisiert: 15. Mai 2015

Erntedankgottesdienst in St. Andreas 2010

alt

 

„Wer erntet, der solle auch Dank sagen dürfen“

Erntedankgottesdienst in St. Andreas

Von Andreas Joppeck

Halberstadt;„Die Felder alle reifen, was einst geblüht, trägt Frucht …“ erklang es am vergangenen Sonntagvormittag vielstimmig während des Erntedankgottesdienstes in der St. Andreas – Kirche.

 Mehr als einhundert Gemeindeglieder hatten sich versammelt, um Gott zu danken, für die Erntegaben der vergangenen Saison. Doch keinen Zweifel ließ Pfarrer Norbert Sommer, welcher den Gottesdienst zelebrierte und dabei unterstützt wurde von Diakon Andreas Weiß, daran – das im täglichen Leben viel zu selten gedankt würde. Unabhängig von den Gaben der Felder und Wälder – würde der Sportler doch viel trainieren um Erfolg zu ernten, die Eltern der Kinder würden täglich arbeiten gehen, um am Ende eines jeden Monats Geld für ihre Arbeit zu ernten und auch an die Mütter sollte gedacht sein. Sie würden meist doppelt arbeiten – auf der Arbeit und zu Haus – doch „wann habt ihr eurer Mutter das letzte Mal gedankt für das warme Essen oder die saubere Kleidung“ so Norbert Sommer weiter.

„Wer erntet, der solle auch Dank sagen dürfen. Nicht nur Gott, sondern auch den Lehrern, Vorgesetzten, den Frauen und Müttern, allen die uns Gutes tun!“

So wurden die Gaben, welche an diesem Tage dem Altar als Schmuck beigegeben waren, gesegnet, als Zeichen dafür, dass sie dem Menschen zu ihrem Wohlergehen gegeben sind. 

 

 

Volksstimme Halberstadt vom 5. Oktober 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Oktober 2010

90-jähriges Bestehen der katholischen Kindertagesstätte St.Josef

Am Samstag, dem 14. August 2010, beging die Katholische Kindertagesstätte St. Josef, die Feier des 90-jährigen Bestehens der Einrichtung.

Rund 400 Gäste konnten begrüßt werden, darunter Kinder mit ihren Eltern, ehemalige Kinder und Mitarbeiter der Einrichtung, Vertreter aus Politik, Kirche und Gesellschaft sowie Freunde und Förderer der Kita.

Zu Beginn des Festes wurde in der Katharinen-Kirche eine Dankandacht gefeiert. Diese wurde durch die Kinder und Erzieher der Kita gestaltet und durch Pfarrer Norbert Sommer geleitet. Hier stand symbolisch der Regenbogen mit seinen verschiedenen Farben und den damit verbundenen Ableitungen im Mittelpunkt.

Im Anschluss wurde auf das neu gestaltete Außengelände zu Kaffee und Kuchen sowie einem bunten Programm geladen. Hier machte "Theo Tintenklecks" mit seinen Erzählungen und Liedern den Anfang. Daran schlossen sich eine Tombola, verschiedene Spiel- und Kreativangebote sowie eine eigens durch Erzieherinnen und Eltern gestaltete Modenschau durch die verschiedenen Zeit- und Mode-Epochen der zurückliegenden 90 Jahre an.

Bis abends saß man anschließend bei Musik und Gegrilltem zusammen und genoss das Miteinander.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Haase

Einrichtungsleiter

 

Kita1   Kita2
     
Kita3   Kita4
     
 Kita5    Kita6
     
Kita7   Kita8
     
Kita9   Kita10
     
Kita11   Kita12
     
Kita13   Kita14
     
Kita15   Kita16
     
Kita17   Kita18

 

  • Zuletzt aktualisiert: 18. August 2010

Kinderwallfahrt 2010 auf der Huysburg

alt

 

„nah – näher – am Nächsten“

Kinderwallfahrt auf der Huysburg

Von Andreas Joppeck

 

Nach dem diesjährigen Auftakt der Kinderwallfahrt des Bistums Magdeburg am vergangenen Montag in Bad Schmiedeberg, fand sie am Dienstag ihre Fortsetzung auf der Huysburg. Mehr als 400 Kinder und ihre Betreuer, von Gardelegen bis Dessau und Wernigerode bis Staßfurt hatten sich auf den Weg gemacht, um sich dem Motto „nah – näher – am Nächsten“ zu stellen.

Während die Mehrzahl der Pilgergruppen motorisiert angereist waren und die letzten Höhenmeter zu Fuß überwanden, nahmen die Pilger aus Dessau einen dreistündigen Fußmarsch von Schwanebeck auf die Huysburg auf sich. Trotz zahlreicher Blasen und zum Teil ermüdet, waren sie froh und stolz über ihre erbrachte Leistung.

Bei Temperaturen um 30 Grad erfuhren sie alle, während der Eucharistiefeier, von Bernadette Albrecht, Mitarbeiterin der Diözesanstelle Missio - Magdeburg, näheres über das Leiden von 14 Mio Kindern in der Welt, welche durch Aids ihre Eltern verloren hätten. „Sie brauchen dringend Eure Hilfe!“ so Bernadette Albrecht. „Egal ob durch Eure Gedanken, Euer Gebet oder durch Eure Wallfahrtsgabe.“ Dabei richtete sie ihr besonderes Augenmerk auf Südafrika, in dem allein 2 Mio Kinder ihre Eltern verloren hätten.

Bischof Dr. Gerhard Feige, richtete in seiner Predigt sein Augenmerk auf die Schwierigkeiten des Helfens in der Not. „Auf dem Schulweg begegnet Euch ein Hilfebedürftiger und Ihr steht vor der Entscheidung zu helfen, oder weiter zu gehen. Helft ihr, so kommt Ihr vielleicht zu spät zur Schule und bekommt Probleme. Der Lehrer glaubt Euch vielleicht gar nicht! Der barmherzige Samariter hätte hingegen  nicht gefragt. Er ließ sich von seinem Herzen anrühren.“ So Gerhard Feige. Christen seien herausgefordert Gott zu lieben und seinen Nächsten.

Doch auch die jungen Leute vor Ort machten sich Gedanken um Ihre Pilgerreise. Johanna Puls (12) aus Halberstadt berichtete zum Beispiel: „ Ich möchte gemeinsam mit anderen auf die Suche nach Gott gehen. Dabei neue Freunde finden und auch Spaß haben.“ Ähnlich sahen es Stefan Blasi (17) und Jonathan Zimmermann (15) aus Wernigerode: „Wir wollen Gemeinschaft erleben und vielleicht auch andere Leute kennen lernen!“ Julia Wieczorrek aus Quedlinburg (10) stellte schließlich fest: „ Ich möchte mich mit anderen Treffen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Ich möchte verstehen lernen, dass es uns gut geht und wir anderen Kindern helfen können!“

Im Anschluss an die Eucharistiefeier, waren die Pilger zur Würstchenpause mit Nachtischtafel eingeladen, bevor sie sich in das Zwischenprogramm mit afrikanischen Spielen und Kreativstrecke stürzten. Ihr Ende fand die Wallfahrt mit einer Andacht um 14.15 Uhr.

 

 

 Fotos der Ausgaben sind den kath. Kirchengemeinden angepaßt.

Volksstimme Halberstadt vom 1. Juli 2010

Volksstimme Wernigerode vom

Mitteldeutsche Zeitung - Der Harzbote - vom 1. Juli 2010        

  • Zuletzt aktualisiert: 06. September 2010

Gemeindebrief von 12.2017 - 02.2018

 

Pfarrbrief 2017-4-001

Pfarrbrief 2017-4-002

Pfarrbrief 2017-4-003

Pfarrbrief 2017-4-004

Pfarrbrief 2017-4-005

Pfarrbrief 2017-4-006

Pfarrbrief 2017-4-007

Pfarrbrief 2017-4-008

Pfarrbrief 2017-4-009

Pfarrbrief 2017-4-010

Pfarrbrief 2017-4-011Pfarrbrief 2017-4-012

 

  • Zuletzt aktualisiert: 25. November 2017

Einladung zur Kinderwallfahrt

Kinderwallfahrt auf die Huysburg

Huysburg (ajo); Zahlreiche Kinder aus dem Bistum Magdeburg werden am kommenden Montag, aus Anlass der Kinderwallfahrt  auf der Hysburg erwartet. Unter dem Motto „nah-näher-am Nächsten“ wird in diesem Jahr die Missio-Aktion „Kinder & Aids“ aufgegriffen, wobei Kinder in Südafrika in besonderer Weise in den Fokus gerückt werden, die durch Krankheit und Armut der Aufmerksamkeit und Solidarität bedürfen und so zu den Nächsten werden. Die Wallfahrt beginnt um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst und endet am Nachmittag gegen 15.00 Uhr.

 

Volksstimme - Halberstadt vom 26.6.2010

  • Zuletzt aktualisiert: 06. September 2010

RKW 2010

alt

 

(ajo); Die katholische Kirchengemeinde St. Burchard lud ein, und 40 Jungen und Mädchen aus Gröningen, Adersleben und Halberstadt sind ihr gefolgt, zur diesjährigen Relegiösen Kinderwoche (kurz RKW) in St. Andreas. Vom 24. bis 30. Juni wird sich alles rund um das Thema: „Gott – find ich gut … !„ drehen. Wobei mancher Programmpunkt der Wetterlage geschuldet sein wird. Ob Gottesdienst, Workshops oder Halberstädter See. Für jeden ist etwas dabei. Besonderer Höhepunkt wird jedoch die Kinderwallfahrt am Montag mit Bischof Dr. Gerhard Feige auf der Huysburg sein.

 

Volksstimme Halberstadt vom 30. Juni 2006

  • Zuletzt aktualisiert: 06. September 2010

Festhochamt in St. Nikolaus

alt

 

„Wir feiern keine leblosen Steine!“

Festhochamt in St. Nikolaus

 

Von Andreas Joppeck

Adersleben; Seinen Höhepunkt fanden die Feierlichkeiten aus Anlass der 750 jährigen Gründung des Zisterzienserinnenklosters in Adersleben am vergangenen Sonntagvormittag mit einem Festhochamt, zelebriert von Bischof Dr. Gerhard Feige, dem zahlreiche kirchliche Würdenträger zur Seite standen.

In seinem Grußwort an die Anwesenden unterstrich er, dass seit über 1200 Jahren Christen in dieser Region lebten, was unter anderem trotz zahlreicher Unbilde vor 750 Jahren zur Klostergründung in Adersleben führte. „Wir feiern heute keine leblosen Steine!“ sagte Gerhard Feige weiter, bevor er in seiner Predigt tiefer in die vergangenen Zeiten eintauchte. Dabei legte er besonderen Wert auf ein Wort von Papst Pius, der einmal sagte: „ Tradition heißt, dass Feuer zu hüten und nicht die Asche aufzubewahren!“ Da nütze es wenig zurück zuschauen und zu meinen, wie schön es doch war, als die Kirchen noch voller Menschen und vor allem voller vieler Kinder waren. Diese Anzeichen eines beginnenden Untergangs, welche oft gesehen werden, sollten als Aufbruch verstanden werden. So heiße, aus guter Tradition zu leben nicht stur an alten Werten festzuhalten, sondern sich auf notwendige Veränderungen einzustellen. Dabei sei es wichtig, aus der Liebe Gottes zu leben und diese weiter zu geben, denn Christ sei man nicht für sich selbst.

Unter den Gästen auch Hans-Jürgen Zimmer, Bürgermeister der Stadt Wegeleben. In seinem Grußwort unterstrich er das Zeugnis des Glaubens vergangener Generationen, welches Kirchen wie St. Nikolaus ablegten. Seit ihrer Gründung verstehe sich die Kirche als pilgerndes Gottesvolk, daß zum Ziel unterwegs sei. Auf diesem Weg sei die Kirche auch immer Sünder und Heiliger zugleich gewesen. Möge die Kirche ein Ort bleiben, an den das pilgernde Gottesvolk zusammen kommt, um in der Stille der Eucharistie dem Herrn zu begegnen.

Im Anschluss an das Festhochamt wurden die Anwesenden zum Mittag aus der Gulaschkanone eingeladen, bevor der Nachmittag mit dem Kabarett „Die Dekanatslosen“ begann und um 16.00 Uhr mit einem Orgel- und Chorkonzert endete.

 

Volksstimme Halberstadt vom 24. Juni 2010                     

"Special"-beitrag im "Tag des Herrn" zum Jubiläum am 4. Juli 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 06. September 2010

Eröffnung der Feierlichkeiten zu " 750 Jahre ... "

alt

Adersleben(ajo); Mit einer Vesper in St. Nikolaus, geleitet von Pfarrer Norbert Sommer und gestaltet von der Kinder- und Jugendschola der katholischen Gemeinde St. Burchard – unter Leitung von Bernhard Wieczorek - begannen am vergangenen Samstagnachmittag die Festlichkeiten aus Anlass der Klostergründung vor 750 Jahren. Bevor die mehr als 150 anwesenden Gäste in den Klostergarten geladen waren, konnten sie von Bruder Valentin in einem Vortrag wissenswertes aus der Klostergeschichte erfahren.

 

Volksstimme Halberstadt vom 19. Juni 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2010

Gemeindebrief von September bis November 2010

Pfarrbrief-November-10_0001

Pfarrbrief-November-10_0002

Pfarrbrief-November-10_0003

Pfarrbrief-November-10_0004

Pfarrbrief-November-10_0005

Pfarrbrief-November-10_0006

Pfarrbrief-November-10_0007

Pfarrbrief-November-10_0008

Pfarrbrief-November-10_0009

Pfarrbrief-November-10_0010

Pfarrbrief-November-10_0011

Pfarrbrief-November-10_0012

  • Zuletzt aktualisiert: 30. August 2010

Projektwoche mit Abschluß in St. Nikolaus

alt

 

Den Himmel auf die Erde holen

Projektabschluss in St. Nicolaus – Kirche

Von Andreas Joppeck

Wegeleben/ Adersleben;Ausgelassenen Stimmung herrschte am vergangenen Donnerstagabend in der Klosterkirche St. Nicolaus – Adersleben aus Anlass des Projektabschlusses der Grundschule Wegeleben. Mehr als 100 Angehörige und Interessierte waren gekommen, um zu sehen und zu hören, was die 90 Kinder auf ihrem musikalischen Weg durch die Kirchengeschichte erfahren durften.

So erfuhr der Abend eine Gliederung in Zeitabschnitte vom Mittelalter bis in die Neuzeit, aus denen die Kinder Kirchenmusik vortrugen, wobei ganz klar erkennbar wurde, dass Antiphonen (lateinische Gesänge des Mittelalters) ihnen weniger am Herzen lagen, als Gospels und Sakropop, bei denen es die Anwesenden nicht mehr auf ihren Stühlen hielt. Vorgestellt und Einstudiert hatten die Stilrichtungen Referenten wie Pfarrer Christian Plötner und Bernhard Wieczorek – Kantor der katholischen Gemeinde St. Burchard. Letzterer  verriet später: „ Die Kinder zeigten sich sehr aufgeschlossen und interessiert! „ Nicht weniger die Eltern, die wie zu erfahren war, zum Teil erstmals in ihrem Leben eine Kirche betraten.

Durch den Abend begleitete Klaus Tilly, welcher mit den Anwesenden am Ende des Tages eine kurze Meditation gestaltete.

Heike Stiemer – Rektorin der GS – zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang des Projektes. Es seien vier schöne Tage gewesen, von denen der Abschlussabend nur einen geringen Teil zeigen konnte. Eines sei jedoch klar. Obwohl die Aktion sich vorwiegend auf geistiger Ebene bewegte, seien die Tage von einer wunderbaren inneren Ruhe geprägt gewesen. Der Himmel sei für die Kinder zum greifen nah gerückt, und wenn nur durch den Besuch von Pater Athanasius Polag dessen Gewand die Kinder immer wieder berühren mussten, welches den Pater nicht im entferntesten störte. Eben diese innere Ruhe und Zufriedenheit welche er ausstrahlte war es auch, die Heike Stiemer anrührte. „Er sprach von Gott durch sein Auftreten und seine Aufforderung zur Mitmenschlichkeit – und ließ die Münder unserer Kinder offen stehen!“

 

Volksstimme Halberstadt vom 17. Juni 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 20. Juni 2010

Gemeindebrief für die Advents- und Weihnachtszeit 2011

Pfarrbrief-2011-4_01

Pfarrbrief-2011-4_02

Pfarrbrief-2011-4_03

Pfarrbrief-2011-4_04

Pfarrbrief-2011-4_05
Pfarrbrief-2011-4_06

Pfarrbrief-2011-4_07

Pfarrbrief-2011-4_08

Pfarrbrief-2011-4_09

Pfarrbrief-2011-4_10
Pfarrbrief-2011-4_11

Pfarrbrief-2011-4_12
  • Zuletzt aktualisiert: 20. November 2011

Zisterzienserinnen Kloster Adersleben

alt

 

750 jähriges Gründungsjubiläum

Zisterzienserinnen Kloster Adersleben

 

von Andreas Joppeck

Nach dem die Ortskirche von Adersleben 1216 an das Burchardikloster Halberstadt übergegangen war wurde der Ruf nach einer Klostergründung im Ort immer lauter. Im Jahre 1260 schließlich fand die Gründung des Zisterzienserinnenklosters statt, welches dem heiligen Nikolaus geweiht wurde.

 Eben dieser Gründungstermin ist es, welcher die katholische Kirchengemeinde St. Burchard – zu welcher Adersleben heute gehört – bewegt, ein großes Fest zu feiern, zu dem alle Gemeindemitglieder und Interessierte eingeladen sind.

750 Jahre Klostergeschichte, eine lange Zeit wovon 136 Urkunden aus den Jahren 1259 bis 1673 im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt künden. So erfolgte die Bestätigung des Klosters 1267 durch Bischof Volrad zu Halberstadt. Nur wenige Jahre später, 1276 wurde die Ortskirche in das Kloster integriert und später das gesamte Dorf durch Kauf dem Kloster übertragen. Im Bauernkrieg 1525 und im dreizig jährigen Krieg wurde die Klosteranlage geplündert und teilweise zerstört. Auch wenn das Kloster weiterhin bestehen blieb, so erlebte es in den Folgejahren seinen Niedergang. So kam es das das Kloster 1809 durch Beschluss des Königreichs Westfalen aufgehoben wurde. Die Klosterkirche „St. Nicolaus“ wurde zur Pfarrkirche. Um 1751 erbaut, beherbergt sie heute einen barocken Hochaltar von 1794, sowie zwei Nebenaltäre.

Wenn auch die Klosteranlage nur in Teilen erhalten geblieben ist, so zeugt doch die Gegenwart von Bischof Dr. Gerhard Feige wärend des Festgottesdienstes von der einstigen Bedeutung des Klosters. Die Aderslebener Gemeindemitglieder lieben ihr „Kloster“ und freuen sich mit der gesamten Gemeinde „St. Burchard“ auf ihre Gäste.

 

Volksstimme Halberstadt vom 18. Juni 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2010

Fronleichnam 2010

alt

Fronleichnam in Halberstadt

Segen für Stadt und Land

Von Andreas Joppeck

Halberstadt In einer feierlichen Prozession zogen am vergangenen Sonntagvormittag die Mitglieder der kath. Kirchengemeinde St. Burchard durch die Straßen der Stadt und signalisierten so, dass die Eucharistie keine Feier hinter verschlossenen Türen ist, sondern die Welt und alles was auf ihr lebt einschließt.

So stellte Pfarrer Norbert Sommer in seiner Predigt, während der vorangegangenen heiligen Messe in der St. Andreas Kirche klar, dass die Eucharistiefeier Quelle und Höhepunkt allen christlichen Handelns sei. „Sie schenke den Menschen Kraft, als Christen zu leben“ so Sommer weiter. Jesus Christus hat gesagt: „Ich will eure Mitte sein“ – und eben diese Mitte und das sonntägliche Zusammentreffen am Altar seien kein Zufallsprodukt. Es ginge um eine Mitte die jeden einzelnen trägt und die nach außen strahle!“

Der heiligen Messe, welche vom Chor unter Leitung von Bernhard Wieczorek und dem Bläserchor begleitet wurde, wohnten mehr als 200 Gläubige bei.

 

Volksstimme Halberstadt - vom 7. Juni 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 07. Juni 2010

Erstkommunion 2010

alt

 

 

 

Kevin Neuhaus, Thomas Kaas, Antonia Wohlmann aus Halberstadt; Kassandra Szymanski aus Derenburg;  Frederike Baer aus Klein Quenstedt; Johanna Schmidtgen aus Langenstein;

und Maximilian Schmolke aus Sargstedt empfingen am Sonntag dem 9.5. um 10.00 Uhr in der St. Andreas Kirche – Halberstadt während eines Festgottesdienstes das Sakrament der Erstkommunion.

 

 

 

Volksstimme Halberstadt -  11. Mai 2010 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 12. Mai 2010

Einladung zum ökumenischen Bibeltag

Ökumenischer Bibeltag zu den Jakobsgeschichten

Halberstadt (ajo) Am Samstag dem 29. Mai laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinde unter dem Motto „ eingebrockt und ausgelöffelt“ zum gemeinsamen ökumenischen Bibeltag zu den Jakobsgeschichten ein. Beginn wird um 10.00 Uhr mit einer Andacht in der St. Andreas Kirche sein. Im Anschluss finden für Erwachsene in der Winterkirche des Domes Bibelgespräche statt, während Kinder in St. Andreas an einer Kinder-Musical Werkstatt teilnehmen können. Nach einem zünftigen Mittagessen aus der Gulaschkanone wird der Tag mit einem gemeinsamen Abschlussgottesdienst um 15.15 Uhr in St. Andreas ausklingen.

 

 

Volksstimme Halberstadt vom...

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Mai 2010

Pfarrbrief von Februar bis April 2015

Pfarrbrief02-05-001

 

Pfarrbrief02-05-002

 

Pfarrbrief02-05-003

 

Pfarrbrief02-05-004

 

Pfarrbrief02-05-005

 

Pfarrbrief02-05-006

 

Pfarrbrief02-05-007

 

Pfarrbrief02-05-008

 

Pfarrbrief02-05-009

 

Pfarrbrief02-05-010

 

Pfarrbrief02-05-011

 

Pfarrbrief02-05-012

 

Pfarrbrief02-05-013

 

Pfarrbrief02-05-014

 

Pfarrbrief02-05-015

 

Pfarrbrief02-05-016

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Februar 2015

NÄCHSTENLIEBE KONKRET

NÄCHSTENLIEBE KONKRET


Die Wärmestube am Franziskanerkloster in Halberstadt ist Anlaufpunkt für viele Bedürftige.
Bild-Rolf-Lange
Leiter der Wärmestube
Rolf Lange:„Wir leben nicht
von Millionen,sondern von 
 denvielenkleinenSpenden."

 
Geduldig Stehen die rund 15 Männer und Frauen vor dem kleinen Raum auf dem Gelände der St.Andreas Kirche. Sie warten, das es 9.00 Uhr wird und, wie jeden Dienstag bis Freitag, die Ausgabe der kalten Taschen beginnt. Die Männer und Frauen werden nicht die einzigen Besucher bleiben. Bis Mittag wird der Strom derjenigen nicht abreißen, die für einen symbolischen Preis und gegen Vorlage ihres Bewilligungsbescheides, der sie als Bezieher von Arbeitslosengeld II ausweist, Lebensmittel abholen. Am Ende der Woche werden es rund 400 Personen sein, die auf diese Weise versorgt werden. „Für viele Familien die einzige Möglichkeit, über die Runden zu kommen", erklärt Rolf Lange. „Besonders viel ist zu tun, wenn am Ende des Arbeitslosengeldes II noch viel Monat bleibt", führt der Leiter der Wärmestube am Franziskanerkloster weiter aus.

 
SEELEN TRÖSTEN, KOORDINIEREN, ORGANISIEREN: ARBEIT GIBT ES GENUG
 
Seit Herbst 2006 ist der gelernte Maschi¬nenbauer und Ingenieur für Schienenfahrzeugtechnik in der Zufluchtsstätte für die Bedürftigen tätig - nach Verlust seines Arbeitsplatzes zunächst ehrenamtlich und nach dem Übergang der Trägerschaft vom Franziskanerorden auf die Caritas Anfang 2007 als hauptamtlicher Leiter. Rolf Lange sagt von sich selbst, er sei in dieser Funktion Organisator und Koordinator, aber auch Seelentröster. Arbeit gibt es genug. Es müssen Sponsoren akquiriert, Lebensmittel abgeholt oder eingekauft, die Dienstpläne der Haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden koordiniert, Essenspläne erstellt, Verhandlungen mit Ämtern und Behörden geführt und auch mal Reibereien unter den nicht immer einfachen Gästen geschlichtet werden.
 
MEHR ALS LEBENSMITTEL- UND ESSENSAUSGABE
 
Die Lebensmittelausgabe ist nur ein Angebot. Die 1996 gegründete Wärmestube hilft und betreut Menschen, die in eine soziale Notlage oder seelische Krise geraten sind. Die Gäste erhalten dienstags bis samstags ab 8.30 Uhr Frühstück und ab 12.30 Uhr ein warmes Essen. Sie können sich waschen, ihre Kleidung ausbessern oder neue Kleidung erhalten. Zusammen mit der Halberstädter Beratungsstelle der Caritas in der Gröperstraße 33 informiert die Wärmestube über weitergehende Hilfsangebote im Landkreis Harz. Das Angebot umfaßt u. a. Hilfeleistungen bei Behördengängen, Ausfüllen von Anträgen und Behördenunterlagen, Unterstützung bei Reintegrationsbemühungen, Vermittlung von Fähigkeiten und Fertigkeiten bei der Haushaltsführung und in Überschuldungssituationen. Ziel ist es, die Menschen zu befähigen, ihr Leben wieder selbstständig in die Hand zu nehmen.
 
ÖFFENTLICHE UND PRIVATE UNTERSTÜTZUNG
 
In der Lebensmittelausgabe ist es eng. Lebensmittel stapeln sich, alles, was man zum täglichen Bedarf benötigt: Gemüse, Obst, Milchprodukte, Brot, auch mal Schokolade und Kuchen. Je nachdem, was örtliche und regionale Lebensmittelmärkte, Geschäfte, aber auch Privatpersonen zur Verfügung stellen. In der Zwischenzeit gibt es einen festen Lieferantenkreis. Breit aufgestellt ist auch die Anzahl derer, die die Arbeit der Wärmestube finanziell unterstützen - gleich ob regelmäßig oder sporadisch. Neben örtlichen und regionalen Unternehmen, Gruppen und Vereinen, dem Landkreis Harz und der Stadt gehören hierzu auch viele Bürger Halberstadts und der Umgebung sowie der bundesweite Freundeskreis der Franziskaner und Franziskanerinnen. „Eine wichtige Hilfe", wie Rolf Lange weiß, „ohne die wir aufgeschmissen wären. Wir leben nicht von Millionen, sondern von den vielen kleinen Spenden." Täglich kommen zur Mittagszeit zwischen 30 und 40 Frauen, Männer und Kinder. An Feiertagen können das auch schon mal 50 und mehr sein. Das Frühstück wird täglich von ca. zehn Personen in Anspruch genommen. Neben Rolf Lange und Gertrud Feuerstacke als weitere hauptamtlich Beschäftigte sind drei 1-Euro-Jobber, ein Zivildienstleistender und acht ehrenamtliche Mitarbeitende in der Einrichtung tätig. Sie sorgen dafür, das alles klappt: die Kleidung für die Bedürftigen in Ordnung ist, das Essen vorbereitet, gekocht wird und es frisch auf den Tisch kommt, die Räume sauber und behaglich sind, die Lebensmittel geholt und sortiert, die kalten Taschen gefüllt werden und dabei immer auch ein offenes Ohr zur Verfügung steht.
 
SUCHE NACH SEELISCHEN STREICHELEINHEITEN
 
Unter den Gästen befinden sich Familien mit Kindern, Alleinstehende, Ehepaare, Erwerbslose oder Rentner. Viele davon fühlen sich ein bisschen wie in einer Familie und kommen nahezu täglich. Sie werden freundlich aufgenommen und fühlen sich angenommen. Man kennt sich. Mehr als sie nach Essen hungern, suchen manche Gäste seelische Streicheleinheiten - wie Elfriede Schneider. Seit elf Jahren kommt die 75-Jährige regelmäßig in die Wärmestube. „Für mich ist die Wärmestube wie ein zweites Zuhause. Ich komme schon zum Frühstück und gehe nach dem Mittagessen, aber nicht, bevor ich geholfen habe, die Stühle hochzustellen und den Essensraum auszufegen. Manchmal mache ich auch kleinere Besorgungen in der Stadt." In ihrer Wohnung ist Friedchen, wie sie genannt wird, allein. In der Wärmestube ist immer jemand da, mit dem sie sich unterhalten kann: sei es mit anderen Gästen oder mit den Mitarbeitenden.
 
FREUDE UND DANKBARKEIT ALS MOTIVATION
 
Auf Initiative der Caritas Beratungsstelle hat Friedchen an einer Freizeit für benachteiligte Familien im Konrad-Martin-Haus in Bad Kösen teilgenommen. Noch immer schwärmt sie von dem Aufenthalt über Silvester, bei dem sie von ihrer sechsjährigen Urenkelin begleitet wurde. „Wir haben alle zusammen gebastelt, gespielt, gesungen und gegessen, sind gewandert und haben das Puppenmuseum und den Tierpark besucht. Die Zimmer und das Essen waren ganz toll. Ich würde jederzeit wieder sofort mitfahren."
Diese Freude und Dankbarkeit sind es, die die Mitarbeitenden motiviert und ihnen immer wieder Kraft für den nächsten Tag auch angesichts der großen Not ihrer Gäste gibt. „Das macht unsere Arbeit aus. Das ist Nächstenliebe konkret. Das ist Lohn, der zu Herzen geht", sagt Rolf Lange: „ein, Dankeschön, ein, Schön, das es Sie gibt!“ oder „Das hat gut geschmeckt!

DOROTHEE  BODEWEIN / Sozialcourage 1/2010 (Das Magazin für soziales Handeln)
Weitere Informationen, auch wie man konkret helfen kann, finden Sie hier: (Bitte klicken!)

Die Wärmestube in Halberstadt Geduldig warten die Frauen und Männer auf die Lebensmittelausgabe.
waermestubezusa

Kurt Holland beimZubereiten der warmen Mahlzeit.

Lisa Wittig (links) undGertrud Feuerstackegeben ihrenGästen auch seelische Nahrung.

Manuela Shah beim Sortierenund Füllen der sogenannten kalten Taschen.

Elfriede Schneiderkommt regelmäßige.Für sie ist dieWärmestube wie ein zweites Zuhause.

 

  • Zuletzt aktualisiert: 03. Mai 2010

Gemeindebrief bis November 2011

Pfarrbrief-November-2011_0001

Pfarrbrief-November-2011_0002

Pfarrbrief-November-2011_0003

Pfarrbrief-November-2011_0004

Pfarrbrief-November-2011_0005

Pfarrbrief-November-2011_0006

Pfarrbrief-November-2011_0007

Pfarrbrief-November-2011_0008

Pfarrbrief-November-2011_0009

Pfarrbrief-November-2011_0010

Pfarrbrief-November-2011_0011

Pfarrbrief-November-2011_0012

 

  • Zuletzt aktualisiert: 14. September 2011

Weißer Sonntag

Weißer Sonntag

 

Morgen feiern wir in der katholischen Kirche den weißen Sonntag. So wird der Sonntag nach Ostern bezeichnet. Er wird so genannt, weil an diesem Tag die Christen, die in der Osternacht getauft wurden, das letzte Mal ihr weißes Gewand tragen durften, weiß als Symbol für die Reinheit. Durch die Taufe werden den Täuflingen alle Sünden vergeben. Sie können ganz neu beginnen.

Für uns in Halberstadt kommen bei dem Wort „Weißer Sonntag“ aber auch ganz andere Gedanken. Am Vormittag des „Weißen Sonntags“ 1942 mussten sich die Halberstädter Juden auf dem Domplatz versam-meln. Wir wissen, was mit ihnen dann geschehen ist. Das Wort „Auschwitz“ sagt alles. Für Halberstadt sicher eine der dunkelsten Stunden in der Geschichte. Ich frage mich immer wieder: Was mag in diesen gläubigen Juden vorgegangen sein? Ob sie vielleicht gefragt haben: Lieber Gott, warum? Oder ob sie an Gott gezweifelt haben, weil er dieses Unheil, dieses Unrecht zugelassen hat? Ich weiß es nicht.

Wieder an einem „Weißen Sonntag“ im Jahre 1945 wurde gegen 11:30 Uhr unsere Stadt Halberstadt fast dem Erdboden gleich gemacht. Wie viel Leid mag sich auch da abgespielt haben? Zum Beispiel in der Franziskanerkirche fand an diesem Tag nach der Erstkommunionfeier eine Taufe statt. Als die Bomben fielen, was die Taufgesellschaft gerade aus der Kirche gegangen. Im sich anschließenden Park traf sie eine der Bomben. Alle waren tot. Vielleicht haben auch hier Christen gedacht: Musste das noch sein, so kurz vor Kriegsende? Ja vielleicht haben sie sogar gefragt: Gibt es Gott, der so etwas zulässt?

Es gibt immer wieder Situationen im Leben, die gläubige Menschen an Gott zweifeln lassen. Wir könnten viele Beispiele aufzählen. Solche Zweifel waren auch den Aposteln nicht fremd. Morgen im Gottesdienst hören wir das Evangelium vom „ungläubigen“ Thomas. Dieser Thomas konnte nicht glauben, dass Jesus tatsächlich von den Toten erstanden ist. Er machte seinen Glauben abhängig vom Sehen. „Wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ Zum Glück für Thomas hat sich der Auferstandene darauf eingelassen. Auch wenn wir nur den Thomas als Ungläubigen bezeichnen, sollten wir wenigstens erwähnen, dass auch die übrigen Apostel keineswegs die fest Glaubenden waren. So musste Jesus ihnen immer wieder erscheinen, bis sie es endlich glauben konnten: Jesus lebt, er hat den Tod überwunden.  Dann allerdings hielten sie es nicht mehr in Jerusalem aus. Überall gingen sie hin, um den Menschen die frohe Botschaft zu bringen: Christus ist auferstanden und weil er auferstanden ist, werden auch wir einmal auferstehen. Diese frohe Botschaft feiern wir Christen ganz besonders jetzt in der Osterzeit.  

Dieser Glaube an das Leben bei Gott, das uns einmal erwartet, ja das ewig währt, lässt mich solche Ereignisse wie die Deportation der Juden nach Ausschwitz, aber auch die Zerstörung unserer Stadt ertragen, ohne an der Menschheit irre zu werden.

 

 

 

Volksstimme Halberstadt  vom 10. April 2010 - von Pfr Norbert Sommer

  • Zuletzt aktualisiert: 13. April 2010

Seniorenausflug am 6.10.2011

Seniorenausflug_6.10.11

  • Zuletzt aktualisiert: 14. September 2011

Für Leser ohne christlichen Glauben

Informationen zu christlichen Feiertagen

Von Andreas Joppeck

Wohl kaum ein Staat in Mitteleuropa kann für seine Bürger derart viele Feiertage aufweisen wie Deutschland. Und in kaum einem anderen Europäischen Staat wissen die Bürger weniger über ihre Feiertage, als in Deutschland. Sicherlich ist unbestreitbar, dass die Mehrzahl der deutschen Feiertage christlichen Ursprungs sind. Aber damit sind viele Bürger mit ihrem Latein bereits am Ende.

Morgen zum Beispiel begehen wir, zwei Tage vor Ostern, den Karfreitag. An ihm wird des Todes Jesu Christi am Kreuz gedacht. Evangelischen Christen gilt dieser Tag als besonderer Festtag, weil die Reformatoren den Tod Jesu als Voraussetzung der Erlösung betonten. In allen christlichen Kirchen finden besondere Gottesdienste statt. In evangelischen Familien ist es vielfach üblich, dass wenigstens ein Familienmitglied den Gottesdienst besucht. In katholischen Familien ist der Gottesdienstbesuch am Karfreitag keine Pflicht. Was nicht bedeutet, dass er weniger gut besucht ist. Dieser Tag ist ein stiller Feiertag, an dem laute, öffentliche Veranstaltungen in Deutschland verboten sind.

Dem Karfreitag voraus geht der Gründonnerstag. Er ist kein Feiertag und dennoch unverzichtbar. Am Gründonnerstag feiert Jesus Christus mit den Jüngern das jüdische Passafest, dass in Erinnerung an den Auszug aus Ägypten gefeiert wurde. Jesus Christus hat dieses Gedächtnismahl aufgenommen und ihm einen neuen Sinn gegeben. Das Christentum hat dieses Mahl weitergeführt, welches an das letzte gemeinsame Mahl welches Christus mit seinen Jüngern gefeiert hat erinnert. So auch heute Abend um 19.00 Uhr in der St. Andreas Kirche. Während der heiligen Messe wird Pfarrer Norbert Sommer, wie es seit Jahrhunderten Brauch ist, in Anlehnung an die zwölf Apostel 12 Männern die Füße waschen. Der Gründonnerstag wird als der Tag betrachtet, an dem den Menschen Abendmahl bzw. Eucharistie gestiftet wurde.

Wessen Interesse geweckt ist, der lese in der Karsamstagsausgabe unserer Volksstimme das „Wort aus der Kirche“!

 

  Volksstimme Halberstadt vom 1. April 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 13. April 2010

Gemeindebrief vom Advent 2014 bis Februar 2015

 

Pfarrbrief Advent 2014 01

Pfarrbrief Advent 2014 02

Pfarrbrief Advent 2014 03

Pfarrbrief Advent 2014 04

Pfarrbrief Advent 2014 05

Pfarrbrief Advent 2014 06

Pfarrbrief Advent 2014 07

Pfarrbrief Advent 2014 08

Pfarrbrief Advent 2014 09

Pfarrbrief Advent 2014 10

Pfarrbrief Advent 2014 11

 

Pfarrbrief Advent 2014 12

 

Pfarrbrief Advent 2014 13

 

Pfarrbrief Advent 2014 14

Pfarrbrief Advent 2014 15

Pfarrbrief Advent 2014 16

  • Zuletzt aktualisiert: 24. November 2014

Blutspender bewirken Großes

Blutsp100_TKasimirek

 

Blutspender bewirken Großes

 

Die seit 1995 bisher 42. gemeinsame Blutspendeaktion des DRK und der Halberstädter

Kolpingsfamilie war am vergangenen Mittwoch wieder ein voller Erfolg.

Insgesamt 111 Spendenwillige, darunter 6 Erstspender, kamen bis 20:00 Uhr in den

Pfarrsaal der St. Andreas-Kirche und stellten sich in den Dienst der guten Sache.

Als kleine Überraschung konnte jeder der Erschienenen dann als Dankeschön des

DRK eine Schachtel Konfekt mit der Aufschrift "Blutspender bewirken Großes" mit nach

Hause nehmen. Das kam sehr gut an!

Neben der eigentlichen Blutspende nutzten viele der Spender diesen Termin aber

auch wieder, um z.B. beim anschließenden Imbiss miteinander ins Gespräch zu kommen.

Viele gute Kontakte wurden bei dieser Gelegenheit schon geknüpft.

Eine besondere Ehrung erfuhr an diesem Tag Herr Torsten Kasimirek aus unserer

Kolpingsfamilie für seine bisher 100. Blutspende.

Die regelmäßige Teilnahme an Blutspendeterminen ist für ihn bereits seit gut 28 Jahren

Herzenssache. Das DRK zeichnete Herrn Kasimirek aus diesem Anlass mit der "Goldenen

Ehrennadel" aus. Die Kolpingsfamilie bedankte sich bei ihm für sein Engagement mit

einem Präsent.

Dank für Ihren Einsatz gebührt an dieser Stelle neben den Spendern aber auch den

vielen ehrenamtlichen Helfern, ohne die ein erfolgreicher Blutspendetermin undenkbar wäre.

Die Halberstädter Kolpingsfamilie wünscht allen Beteiligten ein frohes Osterfest.

 

Halberstadt, Volksstimme, 29.3.2010

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 30. März 2010

Jahresplanung 2013 / 2014

Datum

             Ereignis

Ort

Uhrzeit

20.10.2013

Patronatsfest St. Burchard

St. Andreas

10:00 Uhr

03.11.2013

Familiengottesdienst

St. Katharinen

10:00 Uhr

11.11.2013

St. Martinsfeier für die KiTa-Kinder

St. Katharinen

16:30 Uhr

 

Ökumenische Martinfeier

St. Martini

17:00 Uhr

Ab 10.11.13

Friedensdekade

St. Martini

 

20. 11.2013

Abschluss Friedensdekade

St. Andreas

 

24.11.2013

Ökum. Vesper an Christkönig

Dom

16:00 Uhr

25.11.2013

Patronatsfest St. Katharina

St. Katharinen

19:00 Uhr

29.11.2013

Vesper zum Patronatsfest St. Andreas

St. Andreas

18:00 Uhr

30.11.2013

Ökum. Vesper zu Beginn des Advent

St. Katharinen

18:00 Uhr

01.12.2013

Familiengottesdienst zum 1. Advent

St. Katharinen

10:00 Uhr

05.12.2013

Roratemesse

St. Andreas

05:00 Uhr

08.12.2013

Patronatsfest, St. Nikolaus

Adersleben

09:00 Uhr

07./08.12.

Kolpinggedenktag

St. Katharinen

 

08.12.2013

Ök. Andacht für verwaiste Eltern

St. Moritz, HBS

16:00 Uhr

12.12.2013

Roratemesse

St. Katharinen

05:00 Uhr

31.12.2013

Jahresschlussandacht

Gröningen

St. Katharinen

16:00 Uhr

17:00 Uhr

02.01.2013

Seniorenweihnachtsfeier

St. Andreas

14:00 Uhr

06.01.2014

Familiengottesdienst mit den Sternsingern

St. Katharinen

10:00 Uhr

05.01.2014

Neujahrsempfang

St. Katharinen

11:00 Uhr

27.02.2014

Seniorenfasching

St. Andreas

15:00 Uhr

01.03.2014

Gemeindefasching

Martineum

 

02.03.2014

Familiengottesdienst

St. Katharinen

10:00 Uhr

07.03.2014

Weltgebetstag der Frauen

Winterkirche

Gröningen

 

06.04.2014

Familiengottesdienst

St. Katharinen

10:00 Uhr

11.04.2014

Gemeindekreuzweg

Langenstein-Zwieberge

16:00 Uhr

05.05.-11.05.

Ökumenische Bibelwoche

 

 

11.05.2014

Kolpingwallfahrt

Sandersdorf

10:00 Uhr

18.05.2014

Dekanatsmaiandacht

Thale

15:00 Uhr

18.05.2014

Erstkommunion

St. Andreas

10:00 Uhr

28.05.-01.06.

Katholikentag

Regensburg

 

01.06.2014

Familiengottesdienst

St. Andreas

10:00 Uhr

09.06.2014

Ökumensicher Gottesdienst

St. Andreas

10:00 Uhr

15.06.2014

Jugendwallfahrt

Huysburg

 

21.06.2014

Frauenwallfahrt

Helfta

 

22.06.2014

Fronleichnam

St. Andreas

Adersleben

09:00 Uhr

22.06.2014

Gemeindefest in St. Katharinen

St. Katharinen

15:00 Uhr

04.-06.07.

Bischofsvisitation

   

13.07.2014

Dekanatswallfahrt

Schwanebeck

10:00 Uhr

 

RKW

St. Andreas

 

31.08.2014

Pfarrfest

St. Andreas

14:00 Uhr

07.09.2014

Bistumswallfahrt

Huysburg

10:00 Uhr

20.09.2014

Friedensfest mit Verleihung des Ökumenischen Friedenspreises für HBS

Dom

18:00 Uhr

  • Zuletzt aktualisiert: 24. Mai 2014

Palmsonntag 2010

alt 

 

„ Ehe heute der Hahn kräht, wirst Du mich dreimal verleugnen!“

Katholische Christen begehen Palmsonntag

 

Von Andreas Joppeck

Halberstadt; Während der heiligen Messe in der St. Katharinen Kirche am vergangenen Sonntagvormittag feierten die Christen der kath. Gemeinde St. Burchard mit Palmweihe und –prozession das Gedächtnis des Einzugs Jesu Christi in Jerusalem. Auf einem Esel war dieser in Jerusalem eingezogen und wurde von den Menschen mit Palmzweigen und dem Ruf „Hosanna dem Sohne Davids“ begrüßt. Mit dem Palmsonntag beginnt in der katholischen Kirche die heilige Woche.

Während der Messe wurde das Evangelium von der Passion Christi gelesen, in dem Christus Petrus prophezeit: „ Ehe heute der Hahn kräht, wirst Du mich dreimal verleugnen!“ Ein Ausspruch derdie Unzulänglichkeit menschlicher Existenz immer wieder verdeutlicht.

Die Messe, welcher mehr als 200 Gläubige beiwohnten und von Pater Ubald zelebriert wurde, wurde von der Kinder- und Jugendschola unter Leitung von Bernhard Wieczorek, sowie Jan Rozehnal (Orgel) und Ildiko Szabo (Sopran) gestaltet.

 

 Volksstomme Halberstadt vom 29. März 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 29. März 2010

Pfarrbrief von September bis November 2017

Pfarrbrief 2017-3-01

Pfarrbrief 2017-3-02

Pfarrbrief 2017-3-03

Pfarrbrief 2017-3-04

Pfarrbrief 2017-3-05

Pfarrbrief 2017-3-06

Pfarrbrief 2017-3-07

Pfarrbrief 2017-3-08

Pfarrbrief 2017-3-09

Pfarrbrief 2017-3-10

Pfarrbrief 2017-3-11

Pfarrbrief 2017-3-12

  • Zuletzt aktualisiert: 28. August 2017

Kreuzweg Langenstein-Zwieberge 2010

alt

„Hilf uns, dass unser Gewissen uns mahnt!“

Katholiken gehen Kreuzweg Jesu im KZ Langenstein-Zwieberge

Von Andreas Joppeck

Langenstein (ajo);„Wir wollen den Weg gehen im Gedenken an die, die Leid ertragen haben, oder heute noch ertragen müssen!“ so Pfarrer Winnfried Runge am vergangenen Freitagnachmittag vor dem Ausstellungsgebäude der Gedenkstätte des KZ Außenlagers Langenstein-Zwieberge.

Bei strahlendem Sonnenschein hatten sich mehr als 150 Katholiken des Gemeindeverbundes Wernigerode, der Gemeinde St. Burchardt – Halberstadt und der Gemeinde St. Mathilde Quedlinburg eingefunden, um betend den Kreuzweg Jesu auf dem Leidensweg der Lagerinsassen zu ihrer täglichen Arbeit, dem Stollensystem, zu gehen. Begleitet wurden sie dabei von Ellen Krause, der Leiterin der Gedenkstätte.

Um den Leidensweg zu verdeutlichen, dienten Texte aus dem Buch „Clamavi ad te“ von Roger Leroyer der selbst in Zwieberge inhaftiert war, als Grundlage. Leroyer, welcher nach dem Abitur Philisophie in Paris studierte, wurde am 15. August 1944 verhaftet und kam nach einem Monat Haft in Rattingen und vier Wochen im KZ Sachsenhausen ins KZ Langenstein-Zwieberge. Hier musste er von Anfang an im Stollensystem arbeiten. Als die US-Armee das Lager am 13. April 1945 befreite, betrug sein Körpergewicht 34 kg. Nach drei Wochen Pflege im Halberstädter Krankenhaus, kehrte er am 8. Mai in seine Heimat zurück.

Erinnernd und betend, nahmen die Teilnehmenden das vielfältige Leid der Menschen von damals und heute mit auf ihren Weg und trugen es durch ihr Gebet vor Gott. In dem die Anwesenden unter anderem baten: „Hilf uns, dass unser Gewissen uns mahnt!“

Mit ihrer Kollekte unterstützen die Kirchengemeinden das jedes Jahr im April stattfindende Treffen der ehemaligen Häftlinge in Langenstein-Zwieberge, welche aus allen Ländern Europas anreisen. Reise und Aufenthalt stellen für sie erhebliche seelische, körperliche und finanzielle Belastungen dar.

Tragen durch ihre Treffen jedoch wesentlich zur geschichtlichen Aufarbeitung für unsere und weitere Generationen bei.

 

Mitteldeutsche Zeitung - vom 29. März 2010 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 29. März 2010

Pfarrbrief Weihnachten 2012

Pfarrbrief_Weihnachten12_01

Pfarrbrief_Weihnachten12_02

Pfarrbrief_Weihnachten12_03

Pfarrbrief_Weihnachten12_04

Pfarrbrief_Weihnachten12_05

Pfarrbrief_Weihnachten12_06

Pfarrbrief_Weihnachten12_07

Pfarrbrief_Weihnachten12_08

Pfarrbrief_Weihnachten12_09

Pfarrbrief_Weihnachten12_10

Pfarrbrief_Weihnachten12_11

Pfarrbrief_Weihnachten12_12

  • Zuletzt aktualisiert: 27. November 2012

Wort zu Ostern

alt

Wort zu Ostern

 

von Pfarrer Norbert Sommer

 

Morgen feiern wir in der katholischen Kirche den weißen Sonntag. So wird der Sonntag nach Ostern bezeichnet. Er wird so genannt, weil an diesem Tag die Christen, die in der Osternacht getauft wurden, das letzte Mal ihr weißes Gewand tragen durften, weiß als Symbol für die Reinheit. Durch die Taufe werden den Täuflingen alle Sünden vergeben. Sie können ganz neu beginnen.

Für uns in Halberstadt kommen bei dem Wort „Weißer Sonntag“ aber auch ganz andere Gedanken. Am Vormittag des „Weißen Sonntags“ 1942 mussten sich die Halberstädter Juden auf dem Domplatz versammeln. Wir wissen, was mit ihnen dann geschehen ist. Das Wort „Auschwitz“ sagt alles. Für Halberstadt sicher eine der dunkelsten Stunden in der Geschichte. Ich frage mich immer wieder: Was mag in diesen gläubigen Juden vorgegangen sein? Ob sie vielleicht gefragt haben: Lieber Gott, warum? Oder ob sie an Gott gezweifelt haben, weil er dieses Unheil, dieses Unrecht zugelassen hat? Ich weiß es nicht.

Wieder an einem „Weißen Sonntag“ im Jahre 1945 wurde gegen 11:30 Uhr unsere Stadt Halberstadt fast dem Erdboden gleich gemacht. Wie viel Leid mag sich auch da abgespielt haben? Zum Beispiel in der Franziskanerkirche fand an diesem Tag nach der Erstkommunionfeier eine Taufe statt. Als die Bomben fielen, war die Taufgesellschaft gerade aus der Kirche gegangen. Im sich anschließenden Park traf sie eine der Bomben. Alle waren tot. Vielleicht haben auch hier Christen gedacht: Musste das noch sein, so kurz vor Kriegsende? Ja vielleicht haben sie sogar gefragt: Gibt es Gott, der so etwas zulässt?

Es gibt immer wieder Situationen im Leben, die gläubige Menschen an Gott zweifeln lassen. Wir könnten viele Beispiele aufzählen. Solche Zweifel waren auch den Aposteln nicht fremd. Morgen im Gottesdienst hören wir das Evangelium vom „ungläubigen“ Thomas. Dieser Thomas konnte nicht glauben, dass Jesus tatsächlich von den Toten erstanden ist. Er machte seinen Glauben abhängig vom Sehen. „Wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht.“ Zum Glück für Thomas hat sich der Auferstandene darauf eingelassen. Auch wenn wir nur den Thomas als Ungläubigen bezeichnen, sollten wir wenigstens erwähnen, dass auch die übrigen Apostel keineswegs die fest Glaubenden waren. So musste Jesus ihnen immer wieder erscheinen, bis sie es endlich glauben konnten: Jesus lebt, er hat den Tod überwunden.  Dann allerdings hielten sie es nicht mehr in Jerusalem aus. Überall gingen sie hin, um den Menschen die frohe Botschaft zu bringen: Christus ist auferstanden und weil er auferstanden ist, werden auch wir einmal auferstehen. Diese frohe Botschaft feiern wir Christen ganz besonders jetzt in der Osterzeit.  

Dieser Glaube an das Leben bei Gott, das uns einmal erwartet, ja das ewig währt, lässt mich solche Ereignisse wie die Deportation der Juden nach Ausschwitz, aber auch die Zerstörung unserer Stadt ertragen, ohne an der Menschheit irre zu werden.

Volksstimme Halberstadt - 10. April 2010 , Foto: A. Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 15. März 2010

Jahresplanung 2016/2017

Jahresplanung 2016-2017

  • Zuletzt aktualisiert: 12. November 2016

Warum das Fasten?

alt 

Wort der Kirche:

Was soll das Fasten?

 

Endlich Fastenzeit! Gibt es Menschen, die solch einen Satz ehrlich sprechen? Ich kenne jedenfalls nur sehr wenige, die sich auf die Fastenzeit freuen.

Unter dem Stichwort „Fasten“ fand ich eine Geschichte von Franz Kafka (+1924). Er schreibt darin von einem Hungerkünstler, der mit einem Zirkus umherreiste und dessen Kunst darin bestand, über Wochen und Monate hinweg ohne Nahrung auszukommen. Er saß in einem Käfig. An einer Tafel war zu lesen, wie viele Tage er bereits hungerte. Ein Helfer brachte die Tafel täglich auf den neuesten Stand. So manche haben diesen Hungerkünstler sicher bewundert. Vielleicht hat er es aus dieser Motivation heraus getan.

Gerade in der Gegenwart ist das Fasten wieder „in“. Wie viele fasten, weil sie sich zu dick fühlen und jetzt –vor der Sommerzeit- mehr auf ihre Figur achten wollen. Das ist ihre Motivation.

Wenn ich auf die Christen schaue, dann gehört das Fasten fast schon zum Christ sein dazu. Bereits das erste Konzil von Nizäa (325 n. Chr.) spricht von der vierzigtägigen Fastenzeit. In dieser Zeit soll jeder Christ auf irgendetwas bewusst verzichten. Für manche, besonders die Kinder, ist es der Verzicht auf Süßigkeiten, andere verzichten auf Alkohol, Tabak, Fernsehen oder auch auf bestimmte Speisen. Früher war das Fasten noch viel strenger. Da aßen die Christen von Aschermittwoch bis Ostern kein Fleisch, auch keine Butter, kein Käse usw. Heute wird nur noch an zwei Tagen streng gefastet: am Aschermittwoch und am Karfreitag.

    Wie dem auch sei, wichtig ist die Motivation, warum ich faste. Denn christliches Fasten darf nicht falsch verstanden werden. Es geht darum, in den Blick zu nehmen: Was tut mir wirklich gut? Und dazu hilft es, wenn ich auf manches verzichte, was ich sonst so selbstverständlich habe. So bekomme ich den Blick frei für das, was ich wirklich im Leben brauche, ja worauf es im Leben ankommt.

Dieser Gedanke könnte auch Nichtchristen zum Fasten motivieren. Wer zum Beispiel eine Zeitlang versucht, ohne Fernseher auszukommen, der kann die freigewordene Zeit für den Ehepartner und die Familie nutzen. Das tut der Ehe und der Familie gut. So könnten in der Zukunft neue Prioritäten gesetzt werden.

        Für uns Christen ist die Fastenzeit auch dafür da, uns mehr Zeit für Gott zu nehmen, ihn mehr in den Blick zu nehmen, der im Laufe des Jahres oft zu kurz kommt. So bereiten wir uns auf das Osterfest vor.

Zum anderen wollen wir in der Fastenzeit aber auch den Blick auf unsere Mitmenschen intensivieren, besonders auf die Menschen, die unsere Hilfe brauchen. Deshalb gehört zur Fastenzeit für uns Katholiken die große Spendenaktion „Misereor“ dazu. So wird die Fastenzeit eine wichtige Zeit nicht nur für uns selbst. Ich wünsche  uns, dass uns diese Zeit vor Ostern in unserem Menschsein weiterbringt.

 

 

Volksstimme Halberstadt – 20. Februar 2010 - von Pfr. Norbert Sommer, Foto: Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 03. März 2010

Pfarrbrief Advent 2010 - Februar 2011

Pfarrbrief-Advent-2010-01

Pfarrbrief-Advent-2010-02

Pfarrbrief-Advent-2010-03

Pfarrbrief-Advent-2010-04

Pfarrbrief-Advent-2010-05

Pfarrbrief-Advent-2010-06

Pfarrbrief-Advent-2010-07

Pfarrbrief-Advent-2010-08

Pfarrbrief-Advent-2010-09

Pfarrbrief-Advent-2010-10

Pfarrbrief-Advent-2010-11

Pfarrbrief-Advent-2010-12

Pfarrbrief-Advent-2010-13

Pfarrbrief-Advent-2010-14

Pfarrbrief-Advent-2010-15

Pfarrbrief-Advent-2010-16

 

  • Zuletzt aktualisiert: 26. November 2010

Sternsinger sagen Dank (2010)

alt

 

Sternsinger sagen Dank

Spenden um 24 % zum Vorjahr gestiegen

Von Andreas Joppeck

Vom 6. bis 13. Januar waren sie unterwegs, die Sternsinger des katholischen Kindergartens „St. Josef“ und der Gemeinde „St. Burchard“. Dabei nahmen sie manche Mühe auf sich, um Kindern in Not mit ihrem Einsatz zu unterstützen. Egal ob sie ihren letzten Ferientag oder Freizeit opferten, ob es auf ihrem Weg kalt und beschwerlich war. Ihr Einsatz hat sich gelohnt. So haben sie in acht Tagen 6672,10 Euro in Stadt und Land zusammengetragen, wofür sie im Namen derer, die weniger haben allen Spendern Dank sagen wollen.

 

Volksstimme Halberstadt - vom 18. Januar 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Januar 2010

Sternsinger im "neuen wohnen" 2010

alt

Sparbüchse für Kinder in Not

Sternsinger im „neuen wohnen“

Von Andreas Joppeck

Halberstadt;Auf ihrem Weg in die halberstädter Wärmestube machten die Sternsinger des katholischen Kindergartens „St. Josef“ am vergangenen Dienstag bei den Senioren des „neuen wohnen“ in der Heinrich Julius Straße 5 Zwischenstation. Mit ihren Liedern und Geschichten rührten sie die Herzen der Anwesenden, so dass manch Auge sich mit Tränen füllte. Während sich die Kinder mit ihrem Engagement an der Aktion Dreikönigssingen für notleidende Kinder einsetzen, sahen die Senioren Möglichkeiten der Hilfe durch ihre Spende. Halberstadts Ehrenbürgerin Sr. Ursel Sommer übergab den Kindern ihre Sparbüchse. „Eigentlich habe ich für – Brot für die Welt – gespart „ so Sr. Ursel – „ aber auch so ist es für einen guten Zweck! „ - bevor die Kinder ihre Segensworte über das Haus und seine Bewohner sprachen.

 

Volksstimme Halberstadt - 15. Januar 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 15. Januar 2010

Jahresplanung 2014/2015

                                                                                                                                                                                                                                                                                           

 

Datum

 
 

             Ereignis

 
 

Ort

 
 

Uhrzeit

 
       
 

31.08.2014

 
 

Pfarrfest

 
 

St. Andreas

 
 

14:00 Uhr

 
 

07.09.2014

 
 

Bistumswallfahrt

 
 

Huysburg

 
 

10:00 Uhr

 
 

20.09.2014

 
 

Friedensfest

 
 

Dom

 
 

18:00 Uhr

 
 

30.09.2014

 
 

Dankgottesdienst (80. Geb. von P. Ubald)

 
 

St. Andreas

 
 

18:30 Uhr

 
 

03.01.2014

 
 

Ökumenische Mette

 
 

Dom

 
 

10:00 Uhr

 
 

03.10.2014

 
 

Transitus

 
 

St. Andreas

 
 

18:00 Uhr

 
 

05.10.2014

 
 

Familiengottesdienst zum Erntedank

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

19.10.2014

 
 

Patronatsfest St. Burchard

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

26.10.2014

 
 

Herbstkonzert (Wegelebener Frauenchor)

 
 

Adersleben

 
 

15:00 Uhr

 
 

02.11.2014

 
 

Familiengottesdienst (Allerseelen)

 
 

St. Katharinen

 
 

10:00 Uhr

 
 

11.11.2014

 
 

St. Martinsfeier für die KiTa-Kinder

 
 

St. Katharinen

 
 

16:30 Uhr

 
   

Ökumenische Martinfeier

 
 

St. Martini

 
 

17:00 Uhr

 
 

Ab 09.11.14

 
 

Friedensdekade

 
 

St. Andreas

 
 

18:00 Uhr

 
 

19.11.2014

 
 

Abschluss Friedensdekade

 
 

St. Andreas

 
 

18:00 Uhr

 
 

23.11.2014

 
 

Ökum. Vesper an Christ König

 
 

Dom

 
 

16:00 Uhr

 
 

30.11.2014

 
 

Adventskonzert Cantare Langenstein

 
 

St. Katharinen

 
 

16:00 Uhr

 
 

02.12.2014

 
 

Roratemesse

 
 

St. Katharinen

 
 

05:00 Uhr

 
 

04.12.2014

 
 

Patronatsfest St. Barbara

 
 

St. Katharinen

 
 

19:00 Uhr

 
 

07.12.2014

 
 

Patronatsfest, St. Nikolaus

 
 

Adersleben

 
 

09:00 Uhr

 
 

06./07.12.

 
 

Kolpinggedenktag

 
 

St. Katharinen

 
 
 

07.12.2014

 
 

Familiengottesdienst zum 2. Advent

 
 

St. Katharinen

 
 

10:00 Uhr

 
 

07.12.2014

 
 

Ökum. Andacht für verwaiste Eltern

 
 

St. Moritz HBS

 
 

16:00 Uhr

 
 

09.12.2014

 
 

Roratemesse

 
 

St. Andreas

 
 

05:00 Uhr

 
 

31.12.2014

 
 

Jahresschlussandacht

 
 

Gröningen

 

St. Katharinen

 
 

16:00 Uhr

 

17:00 Uhr

 
 

04.01.2015

 
 

Neujahrsempfang

 
 

St. Katharinen

 
 

11:00 Uhr

 
 

06.01.2015

 
 

Familiengottesdienst mit den Sternsingern

 
 

St. Katharinen

 
 

10:00 Uhr

 
 

12.02.2015

 
 

Seniorenfasching

 
 

St. Andreas

 
 

15:00 Uhr

 
 

14.02.2015

 
 

Gemeindefasching

 
   
 

01.03.2015

 
 

Familiengottesdienst

 
 

St. Katharinen

 
 

10:00 Uhr

 
 

08.03.2015

 
 

Weltgebetstag der Frauen

 
 

Winterkirche

 

Gröningen

 
 
 

27.03.2015

 
 

Gemeindekreuzweg

 
 

Langenstein-Zwieberge

 
 

16:00 Uhr

 
 

26.04.2015

 
 

Festgottesdienst anlässlich der Jubiläen

 

Goldenes Priesterjubiläum P. Thomas M.

 

Diamanteses Ordensjubiläum P. Ubald

 

Goldenes Ordensjubiläum P. Alfons

 

Goldenes Dienstjubiläum Frau Rennwanz

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

10.05.2015

 
 

Kolpingwallfahrt

 
 

Sandersdorf

 
 

10:00 Uhr

 
 

10.05.2015

 
 

Dekanatsmaiandacht

 
 

Thale

 
 

15:00 Uhr

 
 

10.05.2015

 
 

Erstkommunion

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

25.05.2015

 
 

Pfingstmontag Ökumenischer Gottesdienst

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

07.06.2015

 
 

Fronleichnam

 
 

St. Andreas

 
 

10:00 Uhr

 
 

07.06.2015

 
 

Gemeindefest am Fronleichnamstag

 
 

Gröperstr. 33

 
 

15:00 Uhr

 
 

20.06.2015

 
 

Frauenwallfahrt

 
 

Helfta

 
 
 

05.07.2015

 
 

Dekanatswallfahrt

 
 

Schwanebeck

 
 

10:00 Uhr

 
 

10.-15.07.

 
 

RKW

 
 

St. Andreas

 
 
 

12.07.2015

 
 

Pfarrfest

 
 

St. Andreas

 
 

14:00 Uhr

 
 

22.08.2015

 
 

Nacht der Kirchen/Friedensfest

 
 

Dom

 
 

18:00 Uhr

 
 

06.09.2015

 
 

Bistumswallfahrt

 
 

Huysburg

 
 

10:00 Uhr

 
       

 

  • Zuletzt aktualisiert: 29. Januar 2015

RKW 2009

alt

Um Himmels Willen

Religiöse Kinderwoche im Gemeindeverbund Halberstadt

von Andreas Joppeck

Halberstadt;Unter dem Leitwort „Um Himmels Willen – Dein Reich komme“ treffen sich die Kinder des katholischen Gemeindeverbundes seit dem vergangenen Donnerstag tgl. in den Gemeinderäumen von St. Andreas, um gemeinsam zu beten, zu singen und Spaß zu haben. Unter Leitung von Pfarrer Norbert Sommer, Diakon Andreas Weiß und Christel Splitthoff erarbeiten sie das RKW-Thema, um sich schließlich am Montag mit RKW-Teilnehmern aus dem gesamten Bistum Magdeburg zur Kinderwallfahrt auf der Huysburg zu treffen und mit diesen darüber zu diskutieren. Nicht zu letzt soll Weltkirche jedoch auch auf diesem Wege für die Kinder erfahrbar werden.

Damit alles reibungslos verläuft, stehen Jugendliche dem Leitungsteam zur Seite, Frauen der Gemeinde sorgen sich um das leibliche Wohl.

 

Volksstimme Halberstadt -

  • Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2009

Sternsinger bringen den Segen für 2010

Sternsinger bringen den Segen für 2010

 Gemeinsam mit Doreen und Andreas Mauritz sind die Sternsinger in das Rathaus von Wegeleben gekommen, um dort ihre segenswünsche zu überbringen. Fotos (2): Ulrich Baxmann

Foto: Ulrich Baxmann

Wegeleben. Bereits im elften Jahr sind auch in der Stadt Wegeleben zum Dreikönigstag die " Sternsinger " unterwegs und folgen damit dem alten Brauch, von Haus zu Haus zu ziehen und den Bewohnern Glück und Segen für das neue Jahr zu bringen. Dieser Brauch geht zurück auf die biblische Weihnachtsgeschichte, in der von den " heiligen drei Königen aus dem Morgenland " Caspar, Melchior und Balthasar berichtet wird, die das Jesuskind an seiner Geburtsstätte aufsuchten, ihm kostbare Geschenke überbrachten und dabei dem Stern von Betlehem folgten.

Andreas Mauritz, Mitglied im Pfarrgemeinderat der katholischen Kirchengemeinde von Wegeleben, hatte vor mehr als zehn Jahren die Initiative ergriffen, und die Tradition der Sternsinger auch in der Bodestadt wiederbelebt. Seitdem besuchen die Mädchen und Jungen in ihren " morgenländischen " Kostümen, einen oder mehrere Sterne vor sich her tragend, rund 50 Haushalte in der Bodestadt und überbringen dort ihre Wünsche. " Allerdings nur bei denen, die sich zuvor angemeldet haben ", erläutert Andreas Mauritz. Zum Ritual gehört es auch, nach einer Liederdarbietung und Segenswünschen die Initialen der drei Könige " C ", " M " und " B ", gleichzeitig " Christus mansonem benedicat " ( Christus segne dieses Haus ) sowie die Jahreszahl mit Kreide über der Haustür anzubringen.

Seit sechs Jahren liegt auch das Rathaus auf dem Tourenplan der Wegeleber Sternsinger. Begleitet von Doreen und Andreas Mauritz fanden sich zehn Mädchen und Jungen dort ein, um dem Haus und seinen Mitarbeitern " ein gutes Klima " zu wünschen. Bürgermeister Hans-Jürgen Zimmer und die Beschäftigten bedankt sich, wie es Brauch ist, mit einer Spende bei den Besuchern.

Rund 900 Euro jährlich kommen auf diese Weise in der Bodestadt und ihren Ortsteilen zusammen, weiß Andreas Mauritz aus Erfahrung. Traditionell fließen die Spendeneinnahmen in Projekte für Kinder in Not vor allem in afrikanischen Ländern. Dazu wird alljährlich zu einer bundesweiten Aktion aufgerufen.

Neben ihrem Besuch im Rathaus stand für die Wegeleber Sternsinger auch ein Gottesdienst im Seniorenwohnpark " Blumeninsel " auf dem Programm.

Ihren offiziellen Abschluss fand die Aktion am gestrigen Dreikönigstag in der Aderslebener Kirche. Dennoch wollen die " heiligen drei Könige " und ihre Gefolgschaft am heutigen Donnerstag noch die Grundschule aufsuchen, wo der Unterricht nach den Weihnachtsferien wieder beginnt.
Volksstimme Halberstadt, 7.1.2010
  • Zuletzt aktualisiert: 09. Januar 2010

Gemeindefahrt am 10.9.2011

Gemeindefahrt-2011

  • Zuletzt aktualisiert: 22. August 2011

"Kinder finden neue Wege" - Sternsinger 2010

alt

Aktion Dreikönigssingen

von Andreas Joppeck

Halberstadt;Während des Hochamtes am Tag der heiligen drei Könige in der St. Katharinen Kirche, entsendete Pfarrer Norbert Sommer die Sternsinger in Stadt und Land, um „ Die frohe Botschaft der Menschwerdung Christi hinaus zu tragen“

Unter dem Motto : „ Kinder finden neue Wege“ ziehen die Kinder des katholischen Kindergartens und der Kirchengemeinde „St. Burchard“ in den nächsten vierzehn Tagen durch die Stadt, um Spendengelder für notleidender Kinder zu sammeln. Dabei hilft ihnen in diesem Jahr das Beispielland Senegal.

Um den Kindern ihre große Aufgabe besser erklären zu können, stellte Norbert Sommer in seiner Predigt fest, dass Kinder im Senegal oft Stunden unterwegs sind, um das Wasser für den täglichen Bedarf von der Quelle zu holen, welches nicht mit unserem Wasser vergleichbar sei. Nur wenige Kinder hätten einen Brunnen vor Ort, welcher mit Geldern der voran gegangenen Sternsingeraktionen gebaut wurden. „Mit eurer Aktion“ so Sommer „zeigt ihr - Euch ist nicht egal wenn es anderen Kindern schlecht geht! Im Namen dieser Kinder danke ich euch. „

 

Volksstimme Halberstadt vom 7. Januar 2010

  • Zuletzt aktualisiert: 06. Januar 2010

3. Mitspielkonzert in Adersleben

Mitspielkonzert in Adersleben
 
Die Geschichte über die vier Kerzen, die die Botschaft von Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung vermitteln, trugen vier Mädchen und Jungen in der Aderslebener Kirche. Foto: Dieter Kunze
 
Drittes Konzert dieser Art in der St .-Nikolaus-Kirche in Adersleben
Das Publikum spielt und singt mit und ist davon begeistert
 
Von Dieter Kunze/Volksstimme 15.12.2009
 

Adersleben / Wegeleben. Zu einem ganz besonderen Konzert ist am Sonnabend dem 12.12.2009 in die St .-Nikolaus-Kirche in Adersleben eingeladen worden. Nicht wie sonst bei einem Konzert üblich sang ausschließlich ein Chor, ebenso spielte nicht nur ein Orchester. Auch konsumierte das Publikum nicht einfach die dargebotene Musik – es sang und spielte mit. Und das nach dem Konzert im vergangenen Jahr bereits zum zweiten Mal. Das Programm für das " Mitspielkonzert " gestalteten vor allem Kinder und Jugendliche der Region. Ausgangspunkt für die Aktion war die Instrumentalgruppe der Kirche.

Organisator Thomas Kreutzer konnte dieses Mal in dem Gotteshaus nicht so viele Mitmusizierende wie bei der Premiere begrüßen. Der Grund dafür mag ein großes Konzert in der Kirche von Wegeleben sein, dass gleichzeitig veranstaltet wurde.
Um sich vorab über die geplanten Musikstücke zu informieren und möglicherweise ein wenig zu üben, hatten Interessierte die Möglichkeit, diese samt der dazugehörigen Noten im Internet anzusehen. Dort fanden die zukünftigen " Musiker auf Zeit " Lieder wie " Sind die Lichter angezündet ", " Jingle Bells ", " Es ist für uns eine Zeit angekommen " sowie " Vorfreude, schönste Freude ".

Begonnen hatte das Mitspielkonzert mit der englischen Volksweise " Scarborough Fair ". Übrigens, diese ist durch Simon und Garfunkel bekannt geworden. Andreas Mauritz trug die Geschichte über die vier Kerzen, die Botschaft von Frieden, Glauben, Liebe und Hoffnung vor. Daran beteiligten sich auch vier Kinder mit großen Kerzen in den Händen. Besondere Freude bereitete allen das Lied von Rudolf dem allseits bekannten rotnäsigen Rentier. Zur Erinnerung bekamen alle einen kleinen Rentieranhänger geschenkt.

Weihnachten kennt man in aller Welt. Und so wurden von beliebten alten Weihnachtsliedern über moderne englische Songs auch Lieder aus Afrika gespielt. Diese Mischung und die musikalische Kraft der spirituellen Lieder produzierte eine ruhige Atmosphäre und freudige, anheimelnde Stimmung.

Die Überleitungen zwischen den Liedern, gesprochen von Franziska Kreutzer, und nachdenkliche Texte von Andreas Mauritz vorgetragen, waren eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und Besinnung.

Die Freude an der Musik, an Besinnlichem und Exotischem, war den Aktiven und den Besuchern in der weihnachtlich geschmückten Barockkirche anzumerken.

" Auch in diesem Jahr war es unser Anliegen, im Advent Musik zum Mitmachen anzubieten ", sagte Thomas Kreutzer nach der Veranstaltung im Volksstimme-Gespräch.

Gekommen waren die Mitspieler übrigens mit Geigen, Gitarren, Klarinetten, Flöten, Akkordeon, Tenorhorn, Trommeln und sogar Mundharmonikas. Viele Sänger wurden mit Trommeln, Triangeln, Schellenringen und Klanghölzern begleitet. Nach dem Konzert kamen noch einige Besucher in gemütlicher Runde zusammen. Bei Glühwein, Punsch, Gebäck und Kaffee waren sich alle einig, einen schönen Adventsnachmittag erlebt zu haben. Beim Abschied sagten viele : Im nächsten Jahr kommen wir wieder. Ein schöneres Lob können sich die Veranstalter eigentlich nicht wünschen.

Das Motto für das nächste Mitspielkonzert steht auch schon fest, verriet der Organisator : " Machet die Tore weit ".
  • Zuletzt aktualisiert: 05. Januar 2010

Unsere Wärmestube

alt

 

Die Wärmestube Halberstadt


Es ist mehr als nur eine warme Mahlzeit täglich


Für viele Obdachlose oder Hartz-IV-Empfänger würde das Leben wesentlich trostloser aussehen, wenn es die Wärmestube in Halberstadt und ihre engagierten Mitarbeiter nicht geben würde. Dort gibt es nicht nur eine warme Mahlzeit für die Betroffenen.


Von Jörg Endries. Halberstadt.

Bescherung unterm Weihnachtsbaum, ein toller Weihnachtsschmaus im Kreis der Familie oder vielleicht sogar eine Reise zwischen den Feiertagen in die verschneiten Berge oder an einen weit entfernten Palmenstrand. Für viele eine Selbstverständlichkeit, für andere nicht.
Der Bedarf ist ungebrochen groß. Das Geld ist knapp, die Weihnachtstage fallen eher bescheiden aus. Für einige ist die Adventszeit keine Zeit der Wärme und Freude auf das Fest. Das Leben ist meist grau, wie in den übrigen elf Monaten im Jahr auch. Obdachlose und Hartz-IV-Empfänger müssen in der Weihnachtszeit  trotzdem nicht auf eine warme Mahlzeit und ein gutes Gespräch verzichten. Beides mag für andere, bei denen Geld -keine große Rolle spielt, nicht viel sein. Für die Betroffenen schon. Die Mitarbeiter der Wärmestube Halberstadt bringen ein wenig Licht und 
Wärme in den Alltag derjenigen, deren Lebens-rhythmus vom Mangel bestimmt ist.
Für mehrere hundert Menschen bedeutet die Wärme-stube mehr als nur täglich eine warme Mahlzeit. Das 15-köpfige zum großen Teil aus ehrenamtlichen Mitarbeitern bestehende Team um Rolf Lange bietet nicht nur Frühstücks- und Mittagstisch an. Die Bedürftigen können sich auch in der Kleiderkammer einkleiden, bei Bedarf eine heiße Dusche nehmen und Zeit für ein Gespräch ist auch. „Der Bedarf ist ungebrochen groß“, bestätigt Rolf Lange. Zum Mittag kommen täglich zwischen 30 bis 40 Frauen und Männer, denen es nicht möglich ist, sich selbst mit einer warmen Mahlzeit zu versorgen. Darunter befinden sich Kinder, Jugendliche, Ehepaare, Alleinerziehende und Rentner. Armut macht vor niemanden Halt.
400 Menschen erhalten zusätzlich in der Wärmestube einmal pro Woche noch eine sogenannte kalte Tasche. Ein Angebot, um das Allernotwendigste auf den Tisch der Betroffenen zu bringen. Brot und andere Backwaren, Obst, Wurst und auch mal Süßes. „Eine Entlastung für das ohnehin knappe Budget der Leute“, sagt Rolf Lange. Zum Nulltarif sind sowohl die Mahlzeiten als auch die kalten Taschen nicht. Wer das in Anspruch nimmt, muss einen kleinen, symbolischen Obolus entrichten. „Dass ist für das Selbstbewusstsein der Betroffenen schon sehr wichtig, damit sie sich nicht als Allmosenempfänger fühlen“, betont Rolf Lange.
Kalte Taschen und die Kochtöpfe in der Küche der Wärmestube füllen sich jedoch nicht von allein. Auch in der Adventszeit gibt es keinen Weihnachtsmann, der dies still und heimlich übernimmt. Rolf Lange und seine engagierten Mitstreiter gehen jeden Tag auf Tour, klappern vor allem die großen Supermärkte in der Kreisstadt und im Umland ab, immer auf der Suche nach Lebensmittelspenden. „Wir werden von etwa zehn Partnern wirklich gut dabei unterstützt. Allen Helfern, die uns das gesamte Jahr über zur Seite stehen, will ich dafür herzlich danken“, so Rolf Lange.
Selbstverständlich gehen auch am Heiligabend in der Wärmestube Halberstadt nicht die Lichter aus. Eine kleine Weihnachtsfeier mit Christkind, Kaffee, Kuchen und Süßem gehört natürlich auch dazu.
Renate Hoffmann, Kurt Holland und Helga Rost gehören als ehrenamtliche Helfer dem Küchenteam an, das täglich eine schmackhafte Mahlzeit für die Gäste der Halberstädter Wärmestube kocht.

Foto:  Jörg Endries  Volksstimme Halberstadt 18.12.2009

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Dezember 2009

Kreuzweg in Langenstein-Zwieberge am Freitag den 26. März

Kreuzweg-Langenstein

  • Zuletzt aktualisiert: 09. März 2010

St. Martin 2009

alt

Im Kasten:

St. Martin

Martin von Tours, wurde als Sohn eines römischen Tribuns 316 oder 317, in Pannonien im heutigen Ungarn geboren. Die Jugend verbrachte er in Pavia – Oberitalien, wo er mit dem Christentum in Berührung kam. Auf Wunsch des Vaters schlug er die Militärlaufbahn ein und trat als 15 jähriger in die Leibwache von Kaiser Konstantin II. ein. Er kämpfte in Gallien und später westlich des Rheins. Bis er schließlich aus glaubensgründen um die Entlassung aus dem Heer ersuchte. Nach einer 25jährigen Dienstzeit wurde ihm sein Wunsch, im Alter von 40 Jahren, gewährt. Nach seinem Dienst, lebte er eine Zeitlang als Einsiedler. Als asketischer Mönch verkörperte er das spätantike Ideal eines Bischofs oder Priesters und gründete diverse Klöster. Am 4. Juli 372 wurde er zum Bischof von Tours geweiht. Am 8. November 397 starb er im Alter von 81 Jahren in Candes. Er wurde, unter großer Anteilnahme der Bevölkerung, am 11. November in Tours beigesetzt.

Beitrag:

St. Martin in Halberstadt

Kirchen feiern gemeinsam

von Andreas Joppeck

Halberstadt;Fasst zeitgleich versammelten sich am vergangenen Mittwochabend die Kinder und Angehörigen des katholischen Kindergartens „St. Josef“ in der St. Katharinenkirche und die der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in der St. Martinikirche, um des heiligen Martin zu gedenken. Letztere hatten dazu auch alle Kinder der Stadt eingeladen, welche in großer Zahl der Einladung gefolgt waren. Gemeindepädagoge Thomas Klem - Wollny, wies in seiner Einstimmung auf den Ort hin, in dem man sich versammelte. Der Martinikirche, deren Patron der heilige Martin sei. Ein Zeichen dafür sei das Martinsportal, durch das die Kinder gekommen seien und der reitende Martin im Hochaltar. „Wir wollen vom heiligen Martin hören, sehen und von ihm singen“, so Klem - Wollny. In einer Diapräsentation wurde den Kindern die Legende vom hl. Martin näher gebracht, welcher seinen Mantel mit einem Bettler teilte, bevor Diakon Andreas Weiß die Botschaft des Tages verkündete. „ Ihr seid und ich bin aufgefordert zu handeln wie er. In Halberstadt können wir anfangen, damit die Welt ein bisschen besser wird!“ Nach dem Segen, den Thomas Klem - Wollny spendete, zogen die Anwesenden durch das benannte Portal, um sich auf dem Hohen Weg dem Jugendblasorchester Halberstadt und der Kita „St. Josef“ anzuschließen, welche , unter ihnen der hl. Martin hoch zu Ross, zur katholischen St. Andreaskirche zogen. Begleitet wurden sie dabei von den Blicken vieler Halberstädter, die durch einen nicht enden wollenden Zug vielleicht an die Ereignisse vor 20 Jahren erinnert wurden. Im Klostergarten von St. Andreas erwartete die Anwesenden Martinsfeuer und –hörnchen, sowie eine Martinsganzverlosung. Für das leibliche Wohl war ebenfalls gesorgt.

 

Kommentar:

ZUM TAGE: Bereit zu handeln

In den vergangenen Jahrzehnten entstanden viele neue Traditionen. Eine alte wurde neu belebt. Die des Martinstages, welche längst einen festen Platz in Städten und Gemeinden, Kitas und anderen Einrichtungen gefunden hat. Doch genau diese erinnert manchen an die Vielstaaterei im Deutschland vor 200 Jahren.

 Erstmals setzten nun evangelische wie katholische Kirche ein Zeichen, als dieser Tag im letzten Jahr ökumenisch begangen wurde. Sie luden gemeinsam in die Martinikirche ein und dachten weiter. So fanden sie in Kitaleiterin Monika Schütz und ihren Mitarbeitern einen Wegbegleiter, der es in diesem Jahr ermöglichte den Martinstag größer und schöner als je zuvor zu begehen. In einem über 1 km langen Zug zogen, nach Polizeiangaben mehr als 800 Teilnehmer durch die Straßen der Stadt und kündeten von ihrer Bereitschaft – „ Wir sind bereit zu handeln wie er!“

 

Volksstimme Halberstadt - 13. November 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 13. November 2009

St. Martin 2009

Martinsfest

Gemeinsamer Laternenumzug

Halberstadt:Das evangelische Kirchspiel und  die katholische Gemeinde St. Burchard laden am 11. November um 17.00 Uhr alle Kinder der Stadt zum ökumenischen St. Martinsfest in die Martinikirche ein. Erstmals werden die Kinder der katholischen Kita sich nach ihrem traditionellen Martinsprogramm in St. Katharinen dem Laternenumzug an der Martinikirche anschließen, um gemeinsam durch die Stadt zur St. Andreaskirche zu ziehen. Dem Zug voran, der heilige Martin zu Pferd. Im Klostergarten von St. Andreas erwartet alle Anwesenden Martinfeuer und Martinshörnchen, eine Martinsgansverlosung, sowie Würstchen und Getränke.

Für die Zeit von ca. 17.30 bis 18.00 Uhr ist deshalb mit Verkehrsbehinderungen zu rechnen.

 

 

Volksstimme Halberstadt - 5. November 2009 - von Andreas Joppeck

 

  • Zuletzt aktualisiert: 09. November 2009

Bistumswallfahrt 2010 auf der Huysburg

alt

 

„ Gottes Schöpfung – uns anvertraut! „

Bistumswallfahrt auf der Huysburg

Von Andreas Joppeck

Unter dem Motto: „ Gottes Schöpfung – uns anvertraut“ lud am vergangenen Sonntag das katholische Bistum Magdeburg zu seiner diesjährigen Wallfahrt auf die Huysburg ein. Mehrere 1000 Gläubige waren der Einladung gefolgt, unter ihnen mehr als 150 Mitglieder unserer Gemeinde.

 Besondere Akzente setzten die Organisatoren in diesem Jahr im Bereich Umweltbewusstsein, weshalb die Wallfahrt ein ökologisches Gesicht erhielt. Während im Eröffnungsgottesdienst von Gottes Auftrag an die Menschen die Rede war, die Schöpfung zu gestalten und zu bewahren, waren die Essenanbieter angehalten darauf zu achten nur Produkte aus der Region und aus ökologischem Anbau zu verwerten. Im Vorfeld waren die Pilger gebeten worden ihr eigenes Geschirr und Besteck mitzubringen, um die Umwelt zu schonen.

Im Zwischenprogramm wurden die Wallfahrer zum gemeinsamen Basteln, Spielen, Musizieren, meditativen Rundgängen, Gesprächsforen und vielem mehr eingeladen.

 Der Bischof des Bistums Magdeburg, Dr. Gerhard Feige, hielt die Anwesenden in seiner Predigt dazu an sich für die Bewahrung der Schöpfung zu mühen. Denn wenn sich nur wenige mühen, sei alles nur Schall und Rauch. Es sei durchaus möglich, so Feige, die Entwicklung bewusst zu beeinflussen.

Für die Zukunft sprach er die Empfehlung an die Kirchen aus, einen ökumenischen Ökologischen Tag zu begehen. Sprachs und verkündete die Einrichtung einer Komission für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung im Bistum Magdeburg. Diese soll dem Bistum beratend zur Seite stehe.

  • Zuletzt aktualisiert: 13. September 2010

Goldene Hochzeit von Selma und Gerhard Wölki

alt

Bildtext:Im Anschluss an das Hochamt stiegen Selma und Gerhard Wölki, wie bei ihrer Hochzeit vor 50 Jahren, in einen Wartburg 311 und fuhren zu Feierlichkeiten ins Pfarramt St. Katharinen.

 

Goldene Hochzeit von Selma und Gerhard Wölki

Festhochamt in der St. Andreas Kirche

von Andreas Joppeck

Halberstadt;Einen Gottesdienst der besonderen Art erlebten am vergangenen Donnerstagabend Gerhard Wölki und Frau Selma geborene Schenk. Vor 50 Jahren hatten sie sich vor Gott und der Gemeinde das Ja-Wort gegeben.

In seinem Grußwort an das Jubelpaar erinnerte Pfarrer Norbert Sommer daran, das beide damals um den Segen Gottes gebeten hatten. Wenn sie heute zurück blickten, würden sie wissen, Gott sei in diesen Jahren bei ihnen gewesen. In seiner Predigt weiterführend, fragte er die Gemeinde, warum hat eine Ehe in Zeiten der Scheidung bestand und beantwortete die Frage mit dem Bild des Jordan der den See Genezareth genauso speist wie das Tote Meer. Doch anders wie erstere, der als der See des Lebens bezeichnet wird, ist zweiterer Tod. Er gibt sein Wasser nicht ab, da er keinen Abflussbesitzt. Ähnlich verhielte es sich mit dem Menschen. Im Umfeld von Menschen die nur an sich dächten, fühle man sich nicht wohl. Anders bei jenen, wie dem Paar, das in all de Jahren stets an den anderen dachten. Nicht zu letzt sollte an dieser Stelle an ihr Engagement in Kirche und Gesellschaft gedacht werden.

Beide hätten stets Gottes Nähe gesucht und konnten so sicher sein, so Pfarrer Sommer, das er bei ihnen war und ist.

Das Festhochamt wurde vom Chor und Instrumentalkreis von St. Andreas unter Leitung von Bernhard Wieczorek gestaltet. 

Volksstimme Halberstadt - 15. September 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 15. September 2009

Allerseelen

alt

 

Am vergangenen Sonntag begingen die katholischen Christen den Gedenktag Allerseelen. Wie der Name ausdrückt, wollen die Gläubigen durch Gebet und Fürbitte ihrer verstorbenen Angehörigen und nahestehenden Menschen gedenken. Auf den Friedhöfen wird auf den Gräbern ein Licht entzündet, als Zeichen für die Hoffnung auf Auferstehung der Toten und ein Leben nach dem Tod. Aus diesem Grunde ging auch Pater Ubald , hier auf dem Derenburger Friedhof, mit den Hinterbliebenen von Grab zu Grab, um sie zu segnen.

Der Allerseelentag, welcher offiziell seit dem 14. Jahrhundert begangen wird, geht auf Abt Odilo von Cluny zurück, welcher den Gedenktag 998 in seinen Klöstern einführte. In der evangelischen Kirche wird der Totensonntag begangen.

 

 

Volksstimme Halberstadt 3. - Wernigerode 4. November 2009 in gekürzter Fassung - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 04. November 2009

Pfarrbrief Oktober & November 2012

Pfarrbrief-2012-3_0001

Pfarrbrief-2012-3_0002

Pfarrbrief-2012-3_0003

Pfarrbrief-2012-3_0004

Pfarrbrief-2012-3_0005

Pfarrbrief-2012-3_0006

Pfarrbrief-2012-3_0007

Pfarrbrief-2012-3_0008

Pfarrbrief-2012-3_0009
Pfarrbrief-2012-3_0010
Pfarrbrief-2012-3_0011
Pfarrbrief-2012-3_0012
  • Zuletzt aktualisiert: 01. Oktober 2012

Freya Klier und Stefan Krawczyk in St. Andreas

alt

 

 

Nachdenklicher Abend in der St. Andreaskirche

Erinnerungen aus gesellschaftskritischem Blickwinkel

von Andreas Joppeck

 

Halberstadt,Am Sonntag dem 1. November lud der CDU-Ortsverband Halberstadt um 18.00 Uhr zu einer Veranstaltung der besonderen Art in die St. Andreas Kirche ein. Zahlreiche Sponsoren hatten es möglich gemacht, das bei freiem Eintritt, Freya Klier und Stefan Krawczyk , ihr Programm „kamen wir ans andere Ufer“ darboten. Während der erste Teil des Abends den drei Jahren vor ihrer Abschiebung aus der DDR gewidmet war, spielte im zweiten die Nachwendezeit und das Heute eine gewichtige Rolle.

Klier, die 1950 in Dresden geboren wurde, hatte schon als Kind unter Repressalien zu Leiden, da ihr Vater Regimekritisch eingestellt war. 1968 machte sie ihr Abitur und trotz Fluchtversuch im gleichen Jahr und 16 Monaten Gefängnis ging sie ihren Weg, studierte Schauspiel und arbeitete unter anderem als Regisseurin. Ihre kritischen Texte führten 1985 zum Berufsverbot.

Krawczyk, kam 1955 in Weida zur Welt. Er arbeitete als Liedermacher und Schriftsteller. Erhielt zahlreiche Preise. Seine zunehmend kritischen Lieder führten ebenfalls 1985 zu einem Auftrittsverbot. Seit dieser Zeit, fanden beide ihre Plattform in den Kirchen Ost-Berlins und schließlich auch darüber hinaus.

Genau diese Zeit ließen beide Künstler im ersten Teil ihres Programmes aufleben. Freya Klier las aus ihren Werken und nahm die Anwesenden mit in ihre Erinnerungen aus einer Zeit in der nichts durch bestehende Gesetze gesichert war. Stefan Krawczyk hingegen sang: „ Das ist nie gewesen, dass ist niemals war“ , ein Titel, der am 11.11.1989 von ihm geschrieben wurde und wie er heute selber sagt, heute mehr denn je Aktualität besitzt.

Freya Klier und Stefan Krawczyk , welche sich ihre gesellschaftskritischen Blickwinkel erhalten haben und in diesem geschichtsträchtigen 20. Jahr des Mauerfalls wieder gemeinsam auf der Bühne stehen.

 

Volksstimme Halberstadt – 3. November 2009

 

  • Zuletzt aktualisiert: 04. November 2009

Gemeindebrief von Mai - August 2017

Pfarrbrief 2017-2-01Pfarrbrief 2017-2-02Pfarrbrief 2017-2-03Pfarrbrief 2017-2-04Pfarrbrief 2017-2-05Pfarrbrief 2017-2-06Pfarrbrief 2017-2-07Pfarrbrief 2017-2-08Pfarrbrief 2017-2-09Pfarrbrief 2017-2-10

Pfarrbrief 2017-2-11Pfarrbrief 2017-2-12

  • Zuletzt aktualisiert: 29. April 2017

"St. Burchard" ist gegründet

alt

Festhochamt in St. Andreas

 

Pfarreigründung „ St. Burchard „ in Halberstadt

von Andreas Joppeck

Halberstadt;Aus vier Türen zogen sie ein, am vergangenen Sonntagnachmittag, die Vertreter der kath. Gemeinden Gröningen , Adersleben und Halberstadts, um sich am Altar zu einem Ganzen zu vereinen und wie Pfarrer Norbert Sommer in seiner Statio ausführte, sei dies ein einmaliges Ereignis. „ Es ist schon ein eigenartiges Gefühl, das uns heute übermannt.“ so Sommer weiter, „Vier Pfarreien, von denen drei seit der Säkularisierung Pfarreien sind, werden zu einer Pfarrei“.

 Die Gemeinden St. Liborius – Gröningen, St. Adalbert – Adersleben und die beiden Halberstädter Gemeinden St. Andreas, sowie St. Katharina und Barbara hatten sich vor zwei Jahren zum Gemeindeverbund zusammen geschlossen und die Gründung einer neuen Großpfarrei für 2010 anvisiert. Das dies nun ein Jahr früher erfolgen konnte, war nicht zuletzt dem Wirken von Norbert Sommer zu verdanken, wie Dechant Winfried Runge aus Wernigerode ausführte. Er sieht in der Neugründung eine große Chance, nicht zuletzt durch den Patron der neuen Gemeinde Burchard dem ersten. Dieser wirkte in Halberstadt und wurde nach seinem Ableben zunächst im Dom beigesetzt, bis seine Gebeine schließlich unter dem Hauptaltar der St. Andreas Kirche seine letzte Ruhe fanden. Seine Grabplatte aus dem 17. Jahrhundert befindet sich an der Nordwand der Kirche. Runge wünschte den Gemeindegliedern, dass sie nach innen verbindend Wirken und nach außen anziehend.

 Landrat Michael Ermrich, welcher ebenfalls zu den Festgästen zählte, wies in seinem Grußwort auf die große Chance hin, die Christen mit den politischen Veränderungen vor 20 Jahren erhalten hätten, um sich gesellschaftlich zu engagieren. Sein abschließender Tenor: „ Herzlichen Glückwunsch, alles Gute und wir brauchen sie!“

Aus Hannover reiste der Provinzial der Franziskaner, Pater Norbert an. Er erinnerte an die lange Geschichte der Franziskaner in Halberstadt seit dem 16. Jahrhundert, welche die Geschichte der Stadt entscheidend mitgeprägt hätten. „Halberstadt – „ so Pater Norbert, - werde auch weiterhin ein hervorgehobener Ort in der neugegründeten Franziskanerprovinz sein und bleiben !„ 

Als Vertreter des evangelischen Kirchspiels richteten Pfarrer Christian Günther und Pfarrerin Hannah Bäcker einige Worte an die Anwesenden.

Im Anschluss an das Festhochamt um 14.00 Uhr wurden die mehr als 400 Anwesenden zu Kaffee und Kuchen in das Festzelt im Klostergarten geladen, bevor der offizielle Teil des Tages um 18.00 Uhr mit einer Ausstellungseröffnung von Bildern von Monika Röhler aus Zeitz und einer Andacht zu Ende sein Ende fand. Dennoch gab es am Abend noch viel Zeit für Begegnung nach einem zünftigen Abendessen aus der Feldküche.

 

Volksstimme Halberstadt - 22.10.2009 , siehe auch Ausgaben Oschersleben und Wernigerode

  • Zuletzt aktualisiert: 20. Oktober 2009

Pfarreigründung in Halberstadt

alt

 

Als Folge der Umstrukturierung

Pfarreigründung St. Burchard in Halberstadt

 

Halberstadt (ajo), Seit vielen Jahrzehnten, sogar Jahrhunderten waren sie selbständig, die katholischen Gemeinden von Halberstadt, Gröningen und Adersleben. Trugen mal mehr, mal weniger zum wachsen und gedeihen von Städten und Gemeinden bei. Ihre Mitglieder identifizierten sich mit ihnen und mussten schließlich erleben, dass die Mitgliederzahlen stätig geringer wurden. Und nicht nur dies, auch die Zahl der Priester sank, so dass eine Folge daraus die laufenden Umstrukturierungen im Bistum Magdeburg sind.

 Als Folge daraus schließen sich am Sonntag dem 18. Oktober die Gemeinden St. Andreas, St. Katharinen & St. Barbara – Halberstadt, sowie St. Liborius – Gröningen und St. Nikolaus – Adersleben zur Pfarrei St. Burchard zusammen. Dies erfolgt in einem feierlichen Hochamt um 14.00 Uhr in der St. Andreas Kirche, zu der alle Gemeindemitglieder und Interessierte herzlich eingeladen sind.

 Die neue Pfarrei, welche sich so Pfarrer Norbert Sommer, als Netzwerk von Gemeinden versteht will auch weiterhin präsent sein. Dies geschehe zuerst in den Gemeinden vor Ort. „Ich hoffe“ so Sommer, „ dass unsere Mitglieder in den kleineren Orten auch weiterhin Gesicht zeigen und zu Ansprechpartnern für die Belange ihrer Mitmenschen werden.“

 Als neue Pfarrkirche wird St. Andreas in Halberstadt ernannt. Die neue Anschrift für St. Burchard: Gröperstrasse 33, 38820 Halberstadt.

 

 

Volksstimme Halberstadt - 12. Oktober 2009 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 12. Oktober 2009

Einladung zur RKW 24.-30.6.2010

Einladung-RKW-10-1

Einladung-RKW-10-2

  • Zuletzt aktualisiert: 03. Mai 2010

Erntedank 2009 in St. Katharinen

alt

 

Katholiken feiern Erntedank

Hochamt in St. Katharinen

von Andreas Joppeck

Halberstadt; „Last uns Gott dem Herrn lobsingen! Hocherfreut last uns heut, Ehr und Dank ihm bringen!“ heißt es in einem Liedtext von Petronia Steiner aus dem Jahre 1944. Gesungen von den Halberstädter Katholiken am vergangenen Sonntagmorgen während des Erntedankgottesdienstes in St. Katharinen. Im Chor hatte die Gemeinde die Erntegaben zusammen getragen, für deren Wachsen und gedeien sie an diesem Tage Gott danken wollte. Aber auch für die Schöpfung wolle man danken, so Pfarrer Norbert Sommer und Kinder der Gemeinde stellten den Anwesenden die Sonne, den Regen, die Nacht, den Mond, die Pflanzen, und … die Ameise vor. Von ihr, ihrer Emsigkeit und ihrer Aufgabe als Waldpolizei, hörten sie im Anschluss. Die Kinder staunten nicht schlecht und Norbert Sommer wies darauf hin: „ Wenn wir über Gottes Schöpfung staunen, dann müssen wir auch danke sagen. Wenn ich danken kann, bin ich auch bereit zu teilen.“

Während die Kinder große Unterstützung durch die Kinder- und Jugendschola erfuhr, welche den Gottesdienst musikalisch umrahmte, erhielt Norbert Sommer diese durch Clemens Henschel, Frederike Wende, Anna Greb und Anna-Maria Simon, welche zum ersten Mal in ihrem Leben den Ministrantendienst übernahmen.

 

 

Volksstimme Halberstadt - 6. Oktober 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 06. Oktober 2009

Förderbescheid überreicht

alt
Fördermittelbescheid überreicht
Andreaskirche erhält Hilfe aus dem Konjunkturpaket
Das Konjunkturpaket II trägt zunehmend Früchte. In Stellvertretung für den Oberbürgermeister erhielt Dr. Michael Haase aus den Händen von dem Präsidenten des Landesverwaltungsamtes, Thomas Leimbach, einen Fördermittelbescheid über 100 000 Euro zur Sanierung der Andreaskirche.

Halberstadt: Große finanzielle Hilfe für die Sanierung des Westgiebels der Andreaskirche sowie für zwei Fenster im Altarraum erhielt die Stadt Halberstadt diese Woche vom Landesverwaltungsamt. 100 000 Euro aus Mitteln des Konjunkturpaketes II sind schon einmal die halbe Miete für die Arbeiten am Gotteshaus. Den entsprechenden Fördermittelbescheid überreichte der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Leimbach, an den stellvertretenden Oberbürgermeister Dr. Michael Haase.

Insgesamt werden die Arbeiten schätzungsweise 200 000 Euro kosten, berichtet der Pfarrer der Gemeinde, Norbert Sommer. Die übrigen Kosten werden vom Bistum in Magdeburg und der Gemeinde übernommen.

Die meisten Gelder aus dem Konjunkturpaket II fließen in Bildungseinrichtungen und Straßen, berichtet Leimbach. Man setze vor allen Dingen auf " nachhaltige Projekte ". Wer die Arbeiten an der Andreaskirche ausführt, ist indes noch nicht klar. Die Ausschreibung läuft derzeit noch. " Mir wäre es am liebsten, wenn das Geld bei Handwerkern in der Region bleibt ", gibt Pfarrer Norbert Sommer allerdings zu.

Bei einem anschließenden Rundgang durch das Gotteshaus zeigte sich Leimbach von der Kirche begeistert. " Das ist wirklich eine sehr schöne Kirche ", so der Präsident des Landesverwaltungsamtes. " Und ich freue mich, dass Sie für das Geld so eine gute Verwendung haben. " Leimbach freute sich, dass er diesmal persönlich als " Postbote " vorbeikommen konnte : " Ab und zu schaue ich mir mal an, was wir gefördert haben. "

Die Fördermittel, die die Stadt beantragt hatte, sind, wie alle Förderungen aus dem Paket, projektbezogen. " Wir kommen jetzt zunehmend zum Auszahlen der Förderungen ", erklärt Leimbach. Der konjunkturfördernde Impuls komme dementsprechend erst jetzt langsam an. " Bei uns ist dieser Impuls sogar schon spürbar im Gange ", entgegnete Michael Haase sogar.
Volksstimme Halberstadt 26. September 2009 - von Thomas Jung
  • Zuletzt aktualisiert: 03. Oktober 2009

Trauung in St. Andreas im Sept. 2009

 

alt

 

Sakrament der Ehe gespendet

Eine Trauung in der Andreaskirche

Halberstadt(Ajo);Am Sonntag dem 5. September 2009 um 15.30 Uhr gaben sich Steffen Lüder aus Groß Quenstedt und Angela Hübeler aus Langenstein in der St. Andreas Kirche das Ja-Wort. Pfarrer Norbert Sommer, der dem jungen Paar das Sakrament der Ehe spendete, erinnert in seinen Worten an das Brautpaar an Johannes Paul I. , welcher in seinen Schriften auf einen Dichter verwies, der die Liebe zweier Menschen zueinander folgender Maßen beschrieb: „ Ich wünsche Euch von Herzen, dass Eure Liebe zueinander heute größer als gestern, aber immer noch kleiner als morgen ist.“ Das Brautpaar lebt heute in Hamburg.

 

 

Volksstimme Redaktion Halberstadt, von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Juli 2010

Gemeindefest in St.Katharinen am 22.06.2014

 

 

 

Für weitere Bilder: Bitte hier klicken!

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Juli 2014

Worte aus der Kirche

alt

Endlich Ferien!

 

Donnerstag begannen die Sommerferien. „Endlich Ferien“, da sind sich wohl alle Kinder einig. Ich kann sie gut verstehen, ging es mir doch in meiner Schulzeit ähnlich. Am Ende des Schuljahres ist die „Luft raus“, wie man so sagt. Das ist nicht nur bei den Kindern so, sondern sicher auch bei den Lehrern.  Mit viel Elan hatten die Schüler und die Lehrer das Schuljahr begonnen und am Ende sind sie froh, es geschafft zu haben.

Ich denke allen Erwachsenen, die im Berufsleben stehen, geht es ähnlich. Wer das ganze Jahr über hart gear-beitet hat, körperlich oder auch geistig, der freut sich auf seinen Urlaub. Endlich ausruhen können, endlich mal ausschlafen können, endlich mal den ganzen Tag tun und lassen können, was man will.

Für viele von uns geht es im Urlaub auf Reisen. Wir wollen andere Kontinente, andere Länder kennen lernen, mit anderen Menschen in Kontakt treten und ihre Lebensweise, aber auch ihre Kultur kennenlernen.  Aber bei all dem sollten wir nicht vergessen, dass der Urlaub auch dazu da ist, sich zu erholen, auszuspannen und Kraft zu schöpfen für das nächste Schuljahr bzw. Arbeitsjahr.

Deshalb nehmen wir uns Zeit, - und dazu müssen wir nicht unbedingt weit reisen- die Schöpfung Gottes zu bewundern. Oft übersehen wir diese Schönheit, weil wir blind durchs Leben gehen. Wer nimmt sich schon das Jahr über Zeit, bei einer Blume stehen zu bleiben und sie zu bewundern? Oder wer kann noch staunen über die Waldameisen, die großartiges leisten, wenn man sie beobachtet? Oder wer freut sich noch über das Zwitschern der Vögel? Oft überhören wir es, weil es zu laut um uns herum ist. Freuen wir uns wieder einmal über die Schöpfung, über alles, was Gott letztlich für uns Menschen geschaffen hat.

Wenn Sie in fremden Städten sind, vielleicht gehen Sie auch einmal in die Kirche. Viele Urlauber tun dies. Aber oft interessiert sie nur der Baustil der Kirchen. Sie bewundern die Architektur und die Leistung der Menschen, die diese Kirchen gebaut haben. Oft wird übersehen, warum Menschen diese Kirchen gebaut ha-ben. Sicher nicht, damit sich spätere Generationen darüber freuen und das Bauwerk bewundern können. Die Kirchen wurden zur Ehre Gottes gebaut. Sie wurden errichtet, damit Christen gemeinsam dort Gott verehren können. Ja, für uns Christen ist die Kirche ein Ort, wo wir uns besonders eng mit Gott verbunden fühlen. Vielleicht nehmen Sie sich einmal die Zeit, sich in eine Kirchenbank zu setzen und auszuruhen. Sie wer-den nach einer Weile spüren, wie gut es Ihnen tut. Gerade in einer Kirche können Sie Kraft schöpfen für das, was nach dem Urlaub wieder auf Sie zukommt. Das wünsche ich Ihnen.

 

Pfarrer Norbert Sommer

 

 

 

 

Volksstimme Halberstadt – 27. Juni 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 26. Juni 2009

Vorschulkinder unserer Kita im Diakonischen Werk

alt

 

(ajo) Drei Jahre ist es nun alt, das „neue wohnen“. Das einstige Projekt, das in Kooperation zwischen HaWoGe und Diakonischem Werk entstand, ist längst aus dem Halberstädter Stadtbild nicht mehr fort zu denken.

Am 15. Juni lud aus diesem Anlass der Bewohnerfestrat, um Dr. Joachim Dorst, Bewohner und Kooperationspartner zum diesjährigen Frühlingsfest auf die Terrasse des Hauses in die Heinrich-Julius Straße 5 ein. Mehr als vierzig Bewohner waren der Einladung gefolgt und erlebten zwischen Kaffee und Abendessen ein  unterhaltsames Programm, zu dem unter anderem die Vorschulkinder der katholischen Kita „St. Josef“ unter Leitung von Ines Braunsberger und Renate Bode auf ihrem Schifferklavier beitrugen.

Zahlreiche Halberstädter Unternehmen hatten für die Durchführung einer Tombola Artikel bereitgestellt, aus deren Erlös, wie von Hausleiterin Karen Bonzelius zu erfahren war, die Terrasse mit Blumen verschönt werden soll.

  • Zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2009

Gemeindebrief von Aschermittwoch bis Ostern 2017

2017-1-Pfarrbrief-1

2017-1-Pfarrbrief-2

2017-1-Pfarrbrief-3

2017-1-Pfarrbrief-4

2017-1-Pfarrbrief-5

2017-1-Pfarrbrief-62017-1-Pfarrbrief-7

2017-1-Pfarrbrief-8

  • Zuletzt aktualisiert: 27. Februar 2017

Kleine Halberstädter bei den Franziskanern

alt

 

Abschied von der Grundschule

Junge Halberstädter bei den Franziskanern

von Andreas Joppeck

Halberstadt;Das Schuljahr neigt sich dem Ende, und so gilt es für viele Schülerinnen und Schüler Abschied von Ihrer Schule, von ihren Lehrern und Klassenkameraden zu nehmen.

Aus diesem Anlass hatte der Elternrat um Klassenlehrerin Korina Dannemann, der Klasse 4b, der Freiherr von Spiegel Grundschule nach einem würdigen Ort für Abschied und Neubeginn gesucht. Gefunden hatten sie ihn schließlich im Franziskanerkloster in Halberstadts Innenstadt, wo sich Eltern und Schüler am vergangenen Freitagnachmittag einfanden, um gemeinsam zu Feiern und auch ein wenig wehmütig zu sein.

Begonnen hatte der Nachmittag mit dem gemeinsamen Aufbau einer kleinen Zeltstadt, in der die Kinder die kommende Nacht verbringen sollten. Unter den alten Kirschbäumen bot es sich an, zu grillen und gemütlich beisammen zu sein. Nur wenige Meter entfernt der Fußballplatz, der von Jungen und Mädchen gleichermaßen genutzt wurde, um überschüssige Energie abzubauen. Nachdem der Tag sich so ganz anders als erwartet, mit viel Sonne dem Ende neigte, versammelte sich alles, um am Feuer still zu werden. Doch lange sollte die Stille nicht anhalten. Um eins im Bett, waren die ersten um fünf wieder aktiv, ganz zum Leitwesen von Korina Dannemann.

Damit der Aufenthalt in St. Andreas, der für viele der erste in ihrem Leben war, nicht nur von Spaß geprägt war, lud Pater Ubald zu einer 1 ½ stündigen Führung durch die Geschichte der Franziskaner in Halberstadt und deren Kloster ein. Dabei legte er besonders wert auf die franziskanischen Tugenden des Teilens und der Armut. Unabhängig davon hatten die Kinder nur wenige Minuten zuvor ihre nichtbenötigten Lebensmittel der benachbarten Wärmestube gespendet, denn während zunächst die Kinder reichlich gesättigt waren, sollte es ihnen ein Bedürfnis sein mit anderen zu teilen, so Korina Dannemann.

Als man schließlich am Samstagmittag auseinander ging, gab es so manche Tränen. Nicht nur Tränen des Abschieds, auch Tränen der Rührung und des Wiedersehens.

 

 

Volksstimme Halberstadt - 24. Juni 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 28. Juni 2009

Kitaabschied 2009

alt 

 

Vorschulkinder der kath. Kindertagesstätte „St.Josef“ bereitet sich auf die Schulzeit vor

Fürbitte, Segen und eine großartige Feier zum Abschied

 

von Andreas Joppeck

Seit einem Jahr waren sie in Halberstadt unterwegs, die Jungen und Mädchen der Vorschulgruppe, der kath. Kita „St. Josef“. Im zuge ihrer Vorbereitung auf die nahende Grundschule hatten sie die Stadt erkundet und dabei nicht nur den Oberbürgermeister, sondern auch die Polizeiwache, die Feuerwehr, Dom und Domschatz und vieles mehr kennen gelernt.

Als krönenden Höhepunkt hatten sie nun am vergangenen Mittwoch ihre Angehörigen zu einer Andacht in die „St. Katharinen Kirche“ eingeladen und dafür im Vorfeld ein Stück über Halberstadt einstudiert, in dem es verstärkt um seine Geschichte ging. Mit äußerst anschaulichen Kostümen wurde in kleinen Episoden nicht nur die Geschichte des Doms, sondern auch der Domina, der Laternen am Domturm, oder des Weinfasses in Szene gesetzt.

In den Fürbitten wurde deutlich, dass für die weitere Entwicklung der Kinder nicht nur gute Noten wichtig seien, sondern die Erfahrung und Weitergabe von Respekt, Liebe und Trost.

Monika Schütz dankte den Eltern für das in den vergangenen Jahren entgegengebrachte Vertrauen und wünschte sich noch „viele Kinder dazu!“, bevor Pfarrer Norbert Sommer jedes Kind im einzelnen segnete. Zum Abschied konnte jedes Kind von Kitaleiterin Monika Schütz sein persönliches Abschiedsgeschenk in Empfang nehmen , bevor im Kreuzgang gefeiert wurde.

 

Volksstimme Halberstadt – 15. Juni 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 15. Juni 2009

Sommerfest der Kita 2009

alt

Sommerfest der kath. Kita „St. Josef“

von Andreas Joppeck

Am Samstag dem 6 Juni luden die Mitarbeiter um Leiterin Monika Schütz, der katholische Kita „St. Josef“ ihre Kinder und deren Angehörige zum diesjährigen Sommerfest ein.

 Noch am Vortag hatten diese auf eine Wetterbesserung gehofft und diverse Vorbereitungen im Kitagarten getroffen. Am Samstagmittag war schließlich klar, „ Kommando zurück!“ So wurde der Kreuzgang der Katharinen Kirche kurzerhand zur Festmeile umfunktioniert und sorgte dafür, dass mehr als 250 Gäste unter seinem Himmel nicht nur Schutz und Geborgenheit, sondern auch ein mit viel Liebe vorbereitetes Fest vorfanden.

Zu Beginn des Nachmittages sorgte der „Foto- Kasper“ führ gute Laune und gab im Anschluss an das Kaspertheater die Möglichkeit Porträtfotos der Kinder und Eltern anzufertigen. Zeitgleich waren die Angehörigen zu Kaffee und Kuchen geladen, für deren reichhaltiges Angebot selbige unteranderem selbst gesorgt hatten. Im Anschuss daran führten Kinder der Kita im Kirchenschiff das Theaterstück „ Der Regenbogenfisch“ auf. In ihm geht es um einen kleinen hochmütigen Fisch, der erst Freunde findet, nachdem er seinem nächsten von seinem Reichtum abgibt. Der Regenbogenfisch, gespielt von Amina Borgmann (5), fand auf Grund besonders langer Texte und großer Professionalität große Anerkennung und Applaus (Foto).

Bevor am späten Nachmittag zum Abendessen geladen wurde, waren die Kinder zur Tombola eingeladen. Zahlreiche Halberstädter und Wernigeröder Unternehmen hatten dafür gesorgt, das mehr als 500 Preise zur Freude der Kinder beitrugen. Das dies schon seit vielen Jahren möglich ist, dafür dankte Kitaleiterin Monika Schütz von Herzen.

 

 Volksstimme Halberstadt - 12.6.2009

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2009

Gemeindebrief von Juni bis August 2011


Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_01
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_02
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_03
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_04
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_05
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_06
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_07
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_08
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_09
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_10
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_11
Pfarrbrief-Pfingsten-Sommer11_12

  • Zuletzt aktualisiert: 08. Juni 2011

Erstkommunion an St. Andreas

alt

Claudia Bäuerlein ( Wegeleben-Deesdorf), Anna Greb, Celine-Luise Redlich Friederike Wende (Halberstadt), Anna-Maria Simon (Harsleben), Clemens Henschel (Gröningen), Sebastian Kaiser (Wegeleben), Emanuel Mauritz ( Wegeleben) und Maurice Pawlowski (Kroppenstedt) erhielten am Sonntag in einem feierlichen Gottesdienst das Sakrament der ersten hl. Kommunion durch Pfarrer Norbert Sommer gespendet.

 

Erstkommunion an St. Andreas

Ein ganz schön aufregender Tag

Von Andreas Joppeck

Halberstadt; Im vergangenen Schuljahr hatten sie sich intensiv auf diesen Tag vorbereitet. Den Tag ihrer Erstkommunion, der am vergangenen Sonntag in der St. Andreas Kirche in einem feierlichen Gottesdienst gefeiert wurde.

 In seinem Grußwort, das Pfarrer Norbert Sommer an die neun Kinder richtete, machte er deutlich, das die Aufregung die sie an diesem Tage beseelt ein Zeichen dafür sei, das es nicht selbstverständlich sei Gott zu empfangen.

Die Kommunion die ursprünglich als die Teilnahme an der Gemeinschaft der Kirche verstanden wurde, bezeichnet heute den Empfang der heiligen Eucharistie und die damit gegebene eucharistische Gemeinschaft mit Christus.  

 So legte Norbert Sommer in seiner Predigt auch besonderen Wert darauf, mittels der „ Legende vom heiligen Christopherus “ deutlich zu machen, „Nicht nur Christopherus trägt Christus, sondern auch Ihr sollt ihn in Euren Herzen tragen,“ . „Jesus kommt Euch so nah, wie kein anderer Mensch. Daran sollt ihr denken! Der große Gott macht sich so klein, dass er in Eure Herzen kommen kann!“

 Den Kindern im Alter zwischen acht und zehn Jahren war deutlich die Aufregung anzusehen. An diesem Tage waren sie die Hauptakteure. Die Mädchen in ihren weißen Kleidern und die Buben in ihren feschen Anzügen machten Hofstaat und bewegten so manches Herz der Anwesenden.

Dorothea Wanka, Vorsitzende das Pfarrgemeinderates, richtete zum Abschluss des Gottesdienstes einige Worte an die Kinder und gratulierte ihnen im Namen der Gemeinde zu ihrem Ja zu Gott durch die Teilnahme an der Eucharistie und die Gemeinschaft mit ihm und seiner Kirche.

 

 Volksstimme Halberstadt - 20. Mai 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Juni 2009

Leo Nowack zu Gast

alt

 

Auf Einladung der Karmelitinen Halberstadts weilte am Mittwoch dem 29. April Altbischoff Leo Nowak in der Stadt. Nowack, dem die Einladung aus Anlass seines 80. Geburtstages ausgesprochen wurde, nahm die Einladung gerne an. Während er am Vormittag mit einer Kutsche den Huy bereiste, weilte er am Nachmittag bei den Kindern der kath. Kita „St. Josef“, die ihm ein Ständchen brachten.

 

 

Volksstimme Halberstadt  5. Mai 2009 – von  Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Mai 2009

Bistumswallfahrt am 5.9.2010

10_wallfahrt_plakat

  • Zuletzt aktualisiert: 27. August 2010

Kita "St.Josef" bei der Polizei zu Gast

alt

 

St. Josef

Knirpse bei der Polizei zu Gast

Halberstadt (ajo);Im Zuge ihrer Vorbereitung auf die erste Klasse, besuchten die Vorschulkinder der kath. Kita „ St. Josef “ am vergangenen Mittwoch und Donnerstag die Polizeiwache Halberstadt. Von den PHM s Manfred Kauschus und Volker Söllig in Empfang genommen, wurden sie durch die Einsatzzentrale, den Arbeitsbereich der Schutzpolizei( zu dem unter anderem der Zellentrakt und der Zuführungsraum gehören) und die Raumschießanlage geführt, um sich ein Bild von der tgl. Arbeit eines Polizisten zu machen. Wie von Ines Braunsberger , die gemeinsam mit Jeanette Eckert die Kinder begleitete, zu erfahren war, war der Augenblick in einer Zelle für viele der Kinder der Moment in dem ihnen klar wurde: „ Da lässt es sich nicht wohnen !“ Wie der kleine Johann Josef am Abend seinem Vater bestätigte. Auf die Frage wer gerne Polizist werden möchte, konnte Gina als einzige mit einem klaren „Ja“ antworten. Zum Abschluss durften die Gäste den Fahrzeugpark bestaunen, welcher gerade bei den Jungen auf großes Interesse stieß.

 

Volksstimme Halberstadt 23. April 2009 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 23. April 2009

Wort zu Ostern

alt

Ruhe vor dem Sturm

 

Wir kennen die sogenannte „Ruhe vor dem Sturm“.

Zum Glück habe ich noch keinen Tornado erlebt, aber da soll es auch so sein. Zunächst ist es ganz ruhig und mit einem Mal ist der Tornado da. Allerdings ist dies ein negatives Beispiel für „Ruhe vor dem Sturm“.

Könnte man den Karsamstag nicht als ein positives Beispiel für „Ruhe vor dem Sturm“ bezeichnen?

An diesem Tag läuten keine Glocken, spielt keine Orgel. Die Kirchen sehen kahl aus. Auf dem Altar liegt nicht einmal eine weiße Altardecke, keine Kerzen brennen, keine Blumen sind zu sehen. Alles sieht trostlos aus. Wir Christen denken am heutigen Karsamstag daran, dass Jesus an diesem Tag im Grab gelegen hat. Für Maria, die Apostel, die Jünger Jesu und die Frauen, die Jesus nachgefolgt waren, war der Tag nach dem Karfreitag sicher ein ganz schwerer Tag. Jesus ist tot. Nun wissen sie nicht, wie es ohne ihn weitergehen soll. Ob sie an die Auferstehung geglaubt haben? Wohl eher nicht. Menschlich gesehen kann man sich das ja auch nicht vorstellen.

Wir Christen versuchen in diesen Kartagen nachzuempfinden, was damals vor 2000 Jahren in Jerusalem geschehen ist. So haben wir gestern Karfreitag gefeiert, den Tag, an dem Jesus Christus für uns am Kreuz gestorben ist. Das Kreuz stand natürlich im Mittelpunkt. Wir haben dieses Kreuz verehrt, aber letztlich nicht das Kreuz an sich, sondern den, der am Kreuz für uns gestorben ist. Wir haben versucht nachzuempfinden, wie es Jesus ergangen sein mag. Er, der versucht hat, alle Menschen zu lieben, der ihnen die Frohe Botschaft nahe bringen wollte, musste diesen grässlichen Tod sterben.

Am Karsamstag breitet sich Stille aus, Totenruhe. Aber ist es nicht eine „Ruhe vor dem Sturm“? Denn was am nächsten Tag geschehen ist, dass ist mehr als nur ein Sturm. Wir feiern Ostern die Auferstehung Jesu. Ja, wir Christen sind überzeugt, dass dieses Ereignis das wichtigste der Menschheitsgeschichte ist.

 Dabei hat wohl kaum einer mit diesem Sturm, mit der Auferstehung Jesu gerechnet, jedenfalls die Jünger Jesu nicht und die Frauen auch nicht. Denn diese bereiten am Karsamstag Salben vor, um Jesus damit einzubalsamieren, damit er nicht so schnell verwest.

Aber diese Frauen werden am Ostersonntag eines besseren belehrt. Während sie zum Grab kommen, um Jesus einzusalben, erzählt ihnen ein Engel von der Auferstehung Jesu. Aus der Bibel wissen wir, dass Jesus den Aposteln immer wieder erscheinen musste bis sie es endlich glauben konnten.

Wir Christen feiern morgen wieder die Auferstehung Jesu. Wir singen voller Freude das österliche Halleluja.

Vielleicht könnten sich diejenigen, die die freudige Ereignis nicht glauben können,  trotzdem einmal an diesem Osterfest fragen: Ob es nicht doch mehr gibt als nur das Leben hier auf Erden?

Ich wünsche allen ein gesegnetes Osterfest.

 

Pfarrer Norbert Sommer, Halberstadt

 

 

 

 

Volksstimme Halberstadt - 09. April 2009 - Foto: Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 22. April 2009

Taizé-Gebete 2014

Taize-Gebet2014

  • Zuletzt aktualisiert: 02. März 2014

Palmsonntagsprozession in Halberstadt

alt

Palmsonntagsprozession in Halberstadt

 

Dem Leidensweg und Sterben Christi zum Gedenken

 

von Andreas Joppeck

 

Halberstadt;In einem feierlichenGottesdienst gedachten die Katholiken des Gemeindeverbundes am vergangenen Sonntag um 9.00 Uhr in der St. Andreas Kirche dem Einzug Jesus in Jerusalem. Zum Zeichen der Ehrerbietung empfing ihn das Volk mit Palmzweigen, weshalb dieser Tag bis heute als Palmsonntag bekannt ist.

Palmen wurden von alters her als heilige Bäume verehrt und Symbol der Unabhängigkeit von Rom.

 So versammelte sich auch die kath. Gemeinde im Klostergarten, um in einer Prozession mit Weidenkätzchen in den Händen, stellvertretend für Palmzweige, in die Kirche einzuziehen.

 Der Gottesdienst, wurde von Pater Thomas Maria geleitet, ihm zur Seite standen ihm Pfarrer Norbert Sommer sowie Friedrich Endt und Diakon Andreas Weiß. Gestaltet wurde er vom Posaunenchor, der Kinder-, und Jugendschola, sowie dem Instrumentalkreis.

 Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche, die heilige Woche, in der die Kirchen dem Leidensweg und Sterben Christi gedenken.

 

 

Volksstimme Halberstadt – 8. April 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 08. April 2009

"Kreuzweg" in Langenstein-Zwieberge

alt 

Gedenkveranstaltung in Langenstein-Zwieberge

Mit Kreuzweg wird an die Opfer erinnert

Der 9. April 1945 ein historisches Datum für die Region. Während Halberstadt von schweren Luftangriffen heimgesucht wurde, begann für die Häftlinge der Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald in Langenstein- Zwieberge der sogenannte „Todesmarsch“.

 

Von Andreas Joppeck

Langenstein (ajo);Im Gedenken an den Beginn des Marsches, der viele Häftlinge über Quedlinburg, Aschersleben, Köthen, Bitterfeld bis in die Nähe von Coswig führte, lud am Freitag dem 3.April um 17.00 Uhr der katholische Gemeindeverbund Wernigerode zu seinem traditionellen „Kreuzweg“ am Ort des Schauplatzes dem Außenlager selbst ein. Wo einst mehr als 1990 Menschen aus allen Ländern Europas starben, versammelten sich mehr als hundert Menschen, in diesem Jahr auch erstmals aus dem Gemeindeverbund Halberstadt, um betend den Kreuzweg Jesu über das Gelände des Lagers an Stationen des Leidensweges der Lagerinsassen zu gehen.

Um den Leidensweg zu verdeutlichen, dienten Texte aus dem Buch „Clamavi ad te“ von Roger Leroyer der selbst in Zwieberge inhaftiert war, als Grundlage. Vorgetragen von Pfarrer Norbert Sommer, Gerhard Wölki und Christina Wieczorek für Halberstadt.  Zelebriert wurde der Kreuzweg durch Winnfried Runge , Dekan des Dekanates Wernigerode.

Erinnernd und betend, nahmen die Teilnehmenden das vielfältige Leid der Menschen von damals und heute mit auf ihren Weg und trugen es durch ihr Gebet vor Gott.

 

Volksstimme Halberstadt vom 6. April 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 06. April 2009

Gemeindebrief vom Advent 2016 bis Februar 2017

 

 

Pfarrbrief-2016-Advent-001

 

 

Pfarrbrief-2016-Advent-002Pfarrbrief-2016-Advent-003

 

 

Pfarrbrief-2016-Advent-004Pfarrbrief-2016-Advent-005

 

Pfarrbrief-2016-Advent-006

Pfarrbrief-2016-Advent-007Pfarrbrief-2016-Advent-008Pfarrbrief-2016-Advent-009Pfarrbrief-2016-Advent-010Pfarrbrief-2016-Advent-011Pfarrbrief-2016-Advent-012

  • Zuletzt aktualisiert: 19. November 2016

Arbeitseinsatz auf dem Spielplatz St. Josef

                                 Arbeitseinsatz1        Arbeitseinsatz2

Arbeitseinsatz auf dem Spielplatz St. Josef

Am Samstag, dem 28.03.2009 startete die Caritas Integrativ-Einrichtung St. Josef Haus in Halberstadt einen Arbeitseinsatz zur Bekämpfung des Wildwuchses und zur kindgemäßen Umgestaltung des gemeinsamen Spielplatzes des Wohnheims und der Kindertagesstätte.

Rund fünf Stunden waren über 60 Erwachsene (Eltern, Mitarbeiter und Kinder) im Einsatz und schippten, werkelten und malerten auf dem großen Spielplatzgelände.

Es waren alle Gewerke vertreten - Zimmerleute erneuerten das Dach des Unterstandes, Maler verschönerten den Flachbau, sogar einen Wasserrohrbruch konnte ein anwesender Klempner gleich beheben.

Nachdem zwei Grüncontainer voll und 1 Erd- und 1 Sandcontainer entladen und verteilt waren, wurden 150 Grillwürste und ebenso viele Brötchen vertilgt.

Nur durch die große Hilfe alle Beteiligten konnte mit diesem Kraftakt erreicht werden, dass zur jetzt beginnenden Jahreszeit der Spielplatz wieder vollumfänglich genutzt werden kann. Dafür ein großes Dankeschön.

Alexander Haase

Einrichtungsleiter

 

   Arbeitseinsatz3   Arbeitseinsatz4   Arbeitseinsatz5

  • Zuletzt aktualisiert: 31. März 2009

Patronatsfest des St.Josef Hauses am 19.3.09

Auf dem Bild ist der Pfarrer bei der Predigt, und im Altarraum ein Segelboot zu sehen. Davor sieht man noch die Kinder in den Bänken.

 

"Wir sitzen alle in einem Boot"

Unter diesem Motto beging die Caritas Integrativ-Einrichtung St. Josef Haus in Halberstadt am 19.März 2009 ihr Patronatsfest.

Als Mitfeiernde konnte Einrichtungsleiter Alexander Haase Kinder aus der Kindertagesstätte St. Josef, die Bewohner des Behinderten-Wohnheimes, Schüler der Reinhard-Lakomy-Schule, Pfarrer und Ordensschwestern, Vertreter des Landkreises, so u.a. auch Landrat Michael Ermrich sowie Eltern und Angehörige und Freunde und Förderer des Hauses begrüßen.

In einem Gottesdienst nahm Pfarrer Wolfgang Hubert die Gäste mit auf eine Reise in einem Boot. Wie es Aufgaben und Verantwortung auf einem solchen Schiff gibt, so ist es auch im Leben der Menschen. Wichtig sind Vertrauen und Verlässlichkeit, die man unterwegs erfahren kann.

In den Fürbitten wurde um eben solche Gaben wie Vertrauen, Herzlichkeit, Trost und Geduld gebeten. Gestaltet wurde der Gottesdienst durch Kinder der Kita und des Wohnheimes, die durch Gesang, Fürbitte und Darstellung zu einer lebendigen Feier beitrugen.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde zu einem Beisammensein im Kreuzgang des Hauses eingeladen, und alle Beteiligten erfreuten sich an Nudeln mit Tomatensoße.?

Alexander Haase

Einrichtungsleiter

Auf dem Bild sieht man im Vordergrund das Segelbott im Altarraum und dhinter alle Gäste des Patronatsfestes sitzen.   Auf dem Bild ist Pfarrer Wolfgang Hubert mit einem Jungen zu sehen, der ein Steuerrad eines Schiffes hält.  Auf dem Bild sieht man die Kinde um das Segelboot tanzen.

 

 

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 24. März 2009

Nachruf Pater Konrad

 

 

alt

 

Ein Franziskaner mit Spuren In Halberstadt

 

Halberstadt/ Paderborn;Am 5. Februar ist P. Konrad im Alter von 77 Jahren verstorben.

Er wird am 1. April 1931 in Kotzenau, Kreis Lüben, in Niederschlesien geboren. Der Vater ist Förster. Die Eltern Kretschmer geben ihm den Namen Manfred. 1951 macht Manfred sein Abitur in Weißwasser. Die  theologischen Studien absolviert er in den Jahren 1951- 1955 in Königsstein/Taunus und in Erfurt. Prof. Kleineidam vom Erfurter Priesterseminar bescheinigt seinem Student in einem Zeugnis unteranderem Fleiß, Frömmigkeit, große Hilfsbereitschaft und einen unverwüstlichen Humor.

Die Gestalt des Hl. Franz von Assisi bestimmt maßgeblich Manfred Kretschmars Lebensweg. 1956  tritt er in den Franziskanerorden ein und nimmt den Namen Bruder Konrad an. 1958 wird er zum Priester geweiht. Dann wirkt er als Seelsorger nacheinander in Berlin, Dresden, Halle und Görlitz.

1976 kommt er als Pfarrer in die St. Andreas-Gemeinde von Halberstadt. 22 Jahre lang ist er seiner Gemeinde ein guter Pfarrer. Er wirkt durch seine einfache franziskanische und menschlich warme Art. Bei ihm liegen Herz Verstand dicht beieinander. Er nimmt sich selbst nicht zu wichtig. Treffend ist die Aussage eines Gemeindemitgliedes über seinen Pfarrer: „Er ist ein guter Hirte, hat uns aber nie wie Schafe behandelt!“

In seiner Amtszeit wird das im Krieg zerstörte Kirchenschiff von St. Andreas wieder aufgebaut und 1985 eingeweiht. Bei der Einweihung werden die Gebeine des Hl. Burchard I, Bischof von Halberstadt (1000-1059) unter dem Altar beigesetzt. Pater Konrad kann dabei Gäste aus Nabburg in der Oberpfalz, der Geburtsstadt von St. Burchard begrüßen. P. Konrad knüpft auch Kontakte zur Partnergemeinde in Bochum-Wiemelhausen.

Seine  Offenheit beeinflusst nicht nur die gute Zusammenarbeit mit Pfarrer Rohde und der kath. St.-Katharinen -Gemeinde , sondern auch das positive Verhältnis zur evangelischen Kirche in Halberstadt.

Kennzeichnend für seine Toleranz Andersdenkenden gegenüber ist ein Vorfall aus dem Jahr 1993. Damals spukt ein fanatisches Sektenmitglied gegen die St. Andreaskirche. Als sich ein Gemeindemitglied darüber aufregt, meint P. Konrad: „Lass man, das bisschen Spucke übersteht die Kirche!“

Wenn Pater Konrad für Hilfsprojekte wirbt, erreicht er manches mit Lob: „Gut, dass die harte Mark eure Herzen nicht hart gemacht hat!“

Ein besonderer Verdienst von P. Konrad ist der Bau der neuen Eule-Orgel. Schon viele Jahre vor der Wende hat er mit der Gemeinde dafür gespart. 1997, am Tag der Deutschen Einheit, kann die Königin der Instrumente eingeweiht werden. Seitdem erfreut die Orgel nicht nur Gemeindemitglieder beim Gottesdienst, sondern lädt viele Musikinteressierte in die Orgelkonzerte von St. Andreas ein.

Pater Konrad bleibt die 22 Jahre in St. Andreas in gewissem Sinn unpolitisch, weil er Pfarrer für Menschen aller Denkweisen sein will, andererseits ermuntert er seine Leute beständig zum sinnvollen Einsatz in Beruf und Gesellschaft und warnt vor Einigeln: „Wer sich einmauert, grenzt sich und andere aus!“

Am Freitag, dem 13. Februar 2009 waren 70 Mitglieder aus dem Gemeindeverbund Halberstadt bei Requiem und Beerdigung in Paderborn dabei, um ihre Dankbarkeit zu bekunden.

P. Konrad gilt Dank für seinen unermüdlichen Dienst in Gemeinde und Stadt und die Art, in der er ihn geleistet hat.

 

 

Volksstimme Halberstadt – von Gerhard Wölki

  • Zuletzt aktualisiert: 21. März 2009

Gemeindebrief für Juli bis September 2012

Pfarrbrief-2012-06_0001

Pfarrbrief-2012-06_0002
Pfarrbrief-2012-06_0003
Pfarrbrief-2012-06_0004
Pfarrbrief-2012-06_0005
Pfarrbrief-2012-06_0006
Pfarrbrief-2012-06_0007

Pfarrbrief-2012-06_0008
Pfarrbrief-2012-06_0009
Pfarrbrief-2012-06_0010
Pfarrbrief-2012-06_0011
Pfarrbrief-2012-06_0012

  • Zuletzt aktualisiert: 18. Juni 2012

Kita St. Josef bei OB Andreas Henke

alt

 

Künftige Abc-Schützen besuchen Stadtoberhaupt

23 ABC-Schützen aus dem Kindergarten St. Josef in Halberstadt besuchten am Montag mit ihren Erziehern Jeannette Eckert, Ines Bransberger und Brigitte Wanka (Auszubildende) Oberbürgermeister Andreas Henke (links) in seinem Büro. In Vorbereitung auf die erste Klasse, die sie bald besuchen werden, stehen auf ihrem Lern- und Beschäftigungsprogramm viele interessante Dinge, die es über Halberstadt zu berichten gibt. Dabei durfte ein Besuch im Rathaus nicht fehlen.

 

Volksstimme Halberstadt vom 8. März 2009 - von U. Huch

  • Zuletzt aktualisiert: 10. März 2009

Fasching 2009 im St. Josef Haus

alt

 

 

Mit großem Hellau und aufgeregten Blicken wurden die tierischen Überraschungsgäste bei der alljährlichen Faschingsfeier des Caritas Kinderhauses „St. Josef“ in Halberstadt erwartet.

Unter dem diesjährigem Motto "Unser Bauernhof“ schenkten die Brüder Bussenius den Kindern und Jugendlichen mit geistiger Behinderung die Möglichkeit einmal Schaf, Kaninchen, Ente und Maus ganz persönlich kennen zu lernen. Besonders das erst eine Woche alte Schaflämchen konnte das Vertrauen der Kinder wecken.

Es wurde ein ganz besonderes Ereignis, für das sich die Kinder und Betreuer mit einer kleinen Futterspende beim Tiergehege Halberstadt bedankten.

 

 

Volksstimme Halberstadt vom 6. März 2009

  • Zuletzt aktualisiert: 10. März 2009

Seniorenfasching 2009 in " St. Andreas "

alt      alt    

 

25 Jahre katholischer Carneval  Verein Halberstadt

KCV feiert mit begeisterten Senioren Fasching im Pfarrsaal St.Andreas

 

Halberstadt;Am  vergangenen Donnerstag dem 19. Februar lud der KCV Halberstadt die Senioren des Gemeindeverbundes Halberstadt zu seiner traditionellen Karnevalssitzung ins Pfarrzentrum von „St. Andreas „ ein.  

 Während der heiter beschwingte Abend um 15.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Kapelle begann, zelebriert wurde er von Pater Ubald , waren die mehr als 50 Gäste anschließend zu Kaffee und Kuchen in den Pfarrsaal geladen.

 Hier gab sich zunächst der Nachwuchs die Ehre, so zum Beispiel das KCV – Kinderballet , um schließlich den „langgedienten“ des KCV den Weg frei zu machen. Edmund Mokosch, vor 25 Jahren erster Karnevalsprinz, erlaubte sich in der Bütt Themen anzusprechen, die von der Öffentlichkeit sehr ernst, von der Gemeinde jedoch mit viel Humor betrachtet wurden.

So hieß es da unter anderem: „Die Kirche gibt ja von alters her,die Erlaubnis zum Verkehr, und ehelicher Unterricht ist für ein Brautpaar vorher Pflicht.“ Oder „ Ich meinte nur das wär nicht schlimm, das mit dem Jungfernschaftsklimmbim, weil dies, wenn s´ mal geschehen wär, rein äußerlich, ja nicht zu sehen wär. Und dann sind wir in hohem Bogen, aus dem Pfarramt heraus geflogen.“

Den Senioren gefiel s´ und honorierten seinen Betrag mit viel Applaus. ,

Wie das diesjährige Motto des KCV verrät: „ Heute silber – morgen blau , 25 Jahre KCV“ feiert der Verein in diesem Jahr sein großes Jubiläum. Einst aus einer Faschingsidee in „St. Andreas“ und „ St. Katharinen “ geboren, sollte das Programm des KCV bald zu einem Selbstläufer werden. Längst gehören zu seinen „Mitgliedern“ Karnevalsfreunde der verschiedensten Gemeinden und Konfessionen. Die Veranstaltungsorte der letzten Jahre, wie zum Beispiel der Pfarrsaal von „ St. Andreas “ ebenso, wie der Saal der Musikschule oder der Kulturraum des RAW, zeugen vom großen Interesse einer breiten Öffentlichkeit. Im Laufe der Jahre hat sich für die Mitglieder eines klar herausgestellt. Nicht nur die eigene Freude, sondern die Freude die sie anderen machen steht im Vordergrund. So gab es in dieser Saison zahlreiche Veranstaltungen für groß und klein, genauso wie für jung und alt.

Der Seniorenfasching in St. Andreas fand nach einem zünftigen Abendessen  um 20.00 Uhr seinen Abschluss.

 

 

Volksstimme Halberstadt - 24. Feb. 2009 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 10. März 2009

2. Ökumenischer Kirchentag München 12.-16.5.2010

kirchentagplakat

Anmeldefrist für Gäste, die ein Privat- oder Gemeinschaftsquartier

vermittelt bekommen möchten: 8. März 2010

 

Ein Informations-Faltblatt zum 2. Ökumenischen Kirchentag erhalten Sie

unterwww.oekt.de sowie im Pfarrbüro!

 

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2010

Närrischer Auftakt 2009

Auf dem Bild sieht man eine ausgelassene Karnevalsgesellschaft, jung und alt, beim tanzen.

 

Karnevalsverein

 

Närrischer Auftakt auf der Huysburg

Mit seiner ersten Sitzung startete am vergangenen Samstag der katholische Karnevalsverein Halberstadt in die aktive Phase.

 Dazu waren von 15.00 bis 18.00 Uhr die Kinder der Gemeinden Huysburg, Badersleben, Schwanebeck und Halberstadt auf die Huysburg eingeladen worden. Mehr als vierzig Kinder waren der Einladung gefolgt. Nach dem Einzug des Kinderprinzenpaares Margarete I. und Jona I., sowie des Prinzenpaares Prinzessin Christiane I. und Prinz Roman I. und deren Antrittsreden, sorgten unter anderem das KCV Kinderballett, Torstens Zaubershow und Phillip in der Bütt für reichlich Kurzweil.

Nach einem kleinen Imbiss waren die Kinder angehalten sich aktiv am Programm zu beteiligen, was ihnen, bei Spielen wie „Reise nach Jerusalem“ und „Laurenzia“ nicht schwer viel.

 Weitere Sitzungen unter anderem für die Rentner am 19. 2. In St. Andreas folgen.

 

Volksstimme Halberstadt 03. Feb. 2009 - von Andreas Joppeck

 

  • Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2009

Sternsinger sammelten ...

Auf dem Bild sind Senioren zu sehen, die den Sternsingern bei Ihren Liedern zuhören.

 

Die Sternsinger besuchten Senioren in der Heinrich-Julius-Strasse Halberstadt.

 

Sternsinger erfolgreich

5996,20 Euro gesammelt

Halberstadt;Wieder einmal waren sie in Halberstadt unterwegs, die Sternsinger der kath. Kita St. Josef und erstmals seit vielen Jahren , auch des kath. Gemeindeverbundes Halberstadt. In diesem Jahr stand das südamerikanische Kolumbien stellvertretend für Länder, in denen Kinder Not leiden. Zahlreiche Projekte benötigen Jahr für Jahr für ihren Erhalt finanzielle Unterstützung. Dazu hat auch die Halberstädter Bevölkerung beigetragen, in dem sie, wie Pfarrer Norbert Somer jetzt mitteilte, 5996,20 Euro spendete. „Den Menschen, die nicht nur an ihre eigenen, sondern auch an die Kinder anderer denken, gilt unser Dank!“ so Sommer.

 

 

Volksstimme Halberstadt - 22.01.2009 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 24. Februar 2009

RKW 2012

RKW2012_1
RKW2012_2
  • Zuletzt aktualisiert: 14. Mai 2012

Sternsinger-Kitakinder unterwegs

alt

Sternsinger im Landratsamt zu Gast

" Frieden für die Kinder, Frieden für die Welt... "


Halberstadt (geg). Eine Woche lang sind die Sternsinger in Halberstadt unterwegs.  Mädchen und Jungen aus dem Kindergarten St. Josef besuchen Institutionen wie Polizei und Arbeitsamt, verschiedene Einrichtungen, Unternehmen und Geschäfte. In Gedichten und Liedern machen Kaspar, Melchior und Balthasar und ihre Begleiter deutlich, wie wichtig es ist, anderen Kindern zu helfen.
Diesmal steht die Aktion rund um den 6. Januar unter dem Motto „Kinder suchen Frieden“. Der Erlös soll vorwiegend nach Kolumbien fließen für die Einrichtung von Häusern, in denen Kinder und Jugendliche Zuflucht finden. In dem von Korruption und Bürgerkrieg gezeichneten Land leben viele Menschen in Armut und haben Angst vor Gewalttaten. Seit 40 Jahren bekämpfen sich hier verschiedene Bevölkerungsgruppen mit Waffengewalt. Entführungen und Ermordungen sind an der Tagesordnung.
Traditionell kam die Gruppe am Mittwoch in das Landratsamt, wo sie von Landrat Dr. Michael Ermrich empfangen wurde.  „Frieden für die Kinder, Frieden für die Welt...“  sangen sie und verdeutlichten mit ihren Worten die Notwendigkeit, anderen Kindern zu helfen. Nachdem der Segen „20*C+M+B+09“ (Christus mansionem benedicat - Christus segne dieses Haus) an die Eingangstür zum Arbeitszimmer des Landrates geheftet und zudem ausgesprochen worden war, steckte Dr. Michael Ermrich eine Spende in die Büchse. Dann lud er die Mädchen und  Jungen zu Naschereien und Getränken ein. Anläßlich dieses Treffens 
hatte er extra das Friedenslicht entzündet, welches die Pfadfinder vom Stamm St. Martin aus Badersleben ihm vor dem Weihnachtsfest überreicht hatten.
Nach dem Besuch im Landratsamt standen weitere Stationen an. „Den Kindern macht es Freude“, berichtet Monika Schütz, die Leiterin des Kindergartens, „sie wissen, dass sie anderen Kindern helfen und tun dies gern.“ Damit es nicht zu anstrengend wird bei dem umfangreichen Tagespensum, wechselt die Gruppe, so dass immer rund 15 Mädchen und Jungen von den Hundert, welche die Einrichtung besuchen, unterwegs sind.

Volksstimme Halberstadt - 9. Jan. 2009 - von Gerald Eggert

  • Zuletzt aktualisiert: 09. Januar 2009

Aktion Dreikönigssingen 2009

alt

 

Zum gestrigen Tag der heiligen drei Könige

 

Sternsinger sammeln für Kinder in Not

 

Mit dem Ende der Weihnachtszeit, dem Tag der heiligen drei Könige am 6. Januar, wurden auch in Halberstadt die Sternsinger ausgesandt, um für in Not geratene Kinder Geld zusammeln.

 In seiner Predigt während des Aussendungsgottesdienstes in der St. Andreas Kirche, wies Pfarrer Norbert Sommer darauf hin, wie wichtig die Sternsinger seien. So wurden allein während der letzten Sternsingeraktion in Deutschland 39 Millionen Euro gesammelt.

 „Ihr als Sternsinger dürft den Menschen den Segen Gottes bringen“ so Sommer „ und ich kann mir vorstellen, dass sich Jesus mehr über Euer tun freut, als über Gold, Weihrauch und Myrrhe “. Im Anschluss wurden die Sternsinger gesegnete, bevor sie durch die Stadt zogen, um die Häuser und Wohnungen mit Ihrem 20+C-M-B+09 zu segnen. Was übersetzt heißt : „Jesus segne dieses Haus!“

 

 

Volksstimme - Lokalredaktion Halberstadt - 07.01.2009 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 07. Januar 2009

Erntedankfest in der Katharinenkirche

alt

 

 

Erntedankfest in der Katharinenkirche gefeiert 

 

Am Donnerstag dem 9. Oktober 16.00 Uhr ludt die katholische Kita St. Josef die Angehörigen ihrer Kinder zum diesjährigen Erntedankfest in die Katharinen Kirche ein. Seit längerem hatten sich die Kinder mit großem Fleiß auf dieses Fest vorbereitet und erfreuten die Anwesenden mit einem bunten Programm.

 Pfarrer Norbert Sommer segnete die Gaben als Zeichen dafür, das sie dem Menschen zum eigenen Wohlergehen gegeben sind. Die Früchte der Erde von Gott gegeben. Welches in den vorgetragenen Fürbitten zum Ausdruck gebracht wurde: „ Wir möchten Herr Dir danken ! Hilf uns, das wir deine gute Erde erhalten und beschützen!“

  • Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2008

Martinsfest 2008

alt

 

 

Martinsfest

 

Andacht und bunter Umzug

 

 

 

Seit über 18 Jahren, lädt die katholische Kita und Behinderteneinrichtung St. Josef, ihre Kinder und Angehörigen am Abend des 11. November zu Andacht und Martinsumzug in die St. Katharinenkirche ein. So auch geschehen in diesem Jahr.

 Kitakinder hatten sich in den vergangenen Wochen mit dem Thema „St. Martin“ auseinander gesetzt und ein kleines Programm eingeübt, mit dem sie die Andacht zu Beginn des Abends bereicherten.

  Pfarrer Norbert Sommer, welcher die Predigt für die großen und kleinen Zuhörer hielt wies in besonderer Weise darauf hin, das die Kirche an diesem Tage des heiligen Martin gedenkt, welcher seinen Mantel mit einem Bettler teilt. „ Wenn ich einem anderen etwas gutes tue, „ so Sommer, „ dann habe ich es Jesus getan!“

 Im Anschluß an die Andacht, zogen die Kinder mit zahlreichen Lichtern, voran das Jugendblasorchester Halberstadt, durch die Altstadt, um auf dem Hof der Einrichtung sich am Lagerfeuer mit heißem Tee oder Glühwein zu wärmen.

 

Kommentar:

Seit vielen Jahren ist es in den zahlreichen Einrichtungen der Stadt Tradition den Martinstag zu begehen. So bietet sich den Eltern ein derart reichaltiges Angebot an Auswahlmöglichkeiten, das es schwer fällt zu entscheiden.

 In diesem Jahr erstmals, wurde dieser Tag vom evangelischen Kirchspiel und der Katholischen Gemeinde ökumenisch begangen, ein Zeichen für die Stadt und für die Zukunft, in der es vielleicht doch einmal Möglich sein wird auch im Interesse der Kinder gemeinsam auf die Strasse zu gehe und zu signalisieren : „Wir gedenken St.Martin und teilen mit anderen!“

 

 

Volksstimme Halberstadt - 14.11.2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 17. Dezember 2008

Gemeindebrief für die österliche Bußzeit und Ostern 2011

Pfarrbrief-03-05-11_01

Pfarrbrief-03-05-11_02

Pfarrbrief-Advent-2010-03

Pfarrbrief-03-05-11_04

Pfarrbrief-03-05-11_05

Pfarrbrief-03-05-11_06

Pfarrbrief-03-05-11_07

Pfarrbrief-03-05-11_08

Pfarrbrief-03-05-11_09

Pfarrbrief-03-05-11_10

Pfarrbrief-03-05-11_11

Pfarrbrief-03-05-11_12

 

  • Zuletzt aktualisiert: 05. März 2011

Firmung in Halberstadt

Auf dem Bild ist Bischof Feige mit den Firmlingen auf einen Gruppenfoto zu sehen. Im Hintergrund die Zelebranten und Messdiener. 

 

Bischof Feige spendet Sakrament der Firmung

 

Junge Leute vertiefen ihren Glauben an Gott

 

 

Halberstadt;Am Sonntag dem 18. Mai, dem Hochfest der Heiligsten Dreifaltigkeit, spendete Dr. Gerhard Feige, Bischof des Bistums Magdeburg, zehn Jungen und Mädchen in der St. Andreas Kirche das Sakrament der hl. Firmung.

 In seinem Grußwort an Firmlinge und Gemeinde wieß Gerhard Feige in besonderer Weise darauf hin , das einst die Eltern durch die Taufe entschieden hätten, ihre Kinder im christlichen Glauben zu erziehen. Durch „die Taufe gehören wir zur Kirche dazu!“       

 Die Firmung „vertiefe dies“, indem die Gläubigen sich, zumeist als junge Menschen, für die Firmung und somit für ein Leben mit Gott entschieden“. Die Entsendung des heiligen Geistes, das ist es, um welche durch die Handauflegung des Bischoffs für jeden einzelnen Jugendlichen gebeten wurde. Gerhard Feige ließ keinen Zweifel daran, dass „der Geist der uns begleitet, uns erheben will, dass wir aufrecht mit Mut und Hoffnung durch die Welt gehen. Der uns nicht verknechtet. Euer ja, sollte Ausdruck dafür sein, das ihr Euch mit Leib und Seele auf Gott einlast und die euch geschenkten Gaben für andere einsetzt.“

 Seinen Besuch in Halberstadt nutzte Feige, um der Gemeinde den Abschied von Pater Stefan Donat mitzuteilen. Für ihn wird, voraussichtlich im Spätsommer, Domkapitular Pfarrer Norbert Sommer, derzeit in Zeitz, den Vorsitz im Gemeindeverbund übernehmen. Es gebe zwar noch einen kleinen Konvent der Franziskaner in Halberstadt, dieser wird der Gemeinde jedoch nicht mehr vorstehen.

 

 

 

 

 

 

Volksstimme Halberstadt - 20. 05.2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 08. Februar 2009

50 jähriges Priesterjubiläum in Halberstadt

Auf dem Bild ist Pfarrer Endt am Altar von St. Andreas während der Heiligen Messe zu sehen. Im Hintergrund sieht man die MItzelebranten. 

 

50 jähriges Priesterjubiläum in Halberstadt

 

 

Zu einem feierlichen Dankgottesdienst versammelten sich am vergangenen Sonntag um 10.00 Uhr die Katholiken des Gemeindeverbundes in der St. Andreas Kirche, um mit Pfarrer Friedrich Endt sein 50 jähriges Priesterjubiläum zu begehen. Aus diesem Anlaß waren mehr als 100 Gäste aus früheren Gemeinden Friedrich Endts angereist.

 Endts Lebensweg, der vor einigen Jahren Halberstadt als seinen Altersruhesitz gewählt hatte, führte in von Groß Borowitz, wo er das Licht der Welt erblickte, als Gemeindevorstand unter anderem nach Gernrode, Lauchhammer und Roßlau.  

 

 

Volksstimme Halberstadt  06.Dez. 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Bischof auf Visitation in Halberstadt

 

Jenseits der Kirchenmauern

 Bischof auf Visitation in Halberstadt / Besuch in zwei Betrieben und der Mendelssohn-Akademie

Halberstadt. In Halberstadt hat Bischof Gerhard Feige seine Visitationen in den Gemeindeverbünden begonnen.

Bischof Feige besuchte bei seiner Visitation in Halberstadt die Würstchen- und Konservenfabrik, sowie die HA2-Medizintechnik GmbH. Das Bild zeigt ihn beim Rundgang durch den Medizintechnikbetrieb.

 

 Zu seiner ersten Visitation in den Gemeindeverbünden seines Bistums reiste Bischof Gerhard Feige am vergangenen Wochenende nach Halberstadt. Gegenüber dem Tag des Herrn verdeutlichte der Bischof, dass er so das Leben der jeweiligen Gemeinde und der dort angesiedelten kirchlichen Einrichtungen intensiver kennenlernt. Er möchte mit allen nach weiterführenden Wegen für die nächste Zeit suchen. Doch in Halberstadt war Feige nicht nur im Heim St. Josef, bei der Schwesternschaft und in einer katholischen Kindereinrichtung zu Gast, sondern er besuchte auch zwei wichtige Unternehmen der Stadt. Neben der Halberstädter Würstchen- und Konservenfabrik stattete er der HA2-Medizintechnik GmbH einen Besuch ab, die eine der modernsten Gassterilisationsanlagen Europas betreibt.

 „Es ist mir ein großes Anliegen, unsere Kirche auch jenseits der Kirchenmauer noch etwas öffentlicher und bekannter zu machen.“ Bei HA2-Betriebsleiter Sven Kaiser brauchte er das nicht. Zählt der dynamische Mittvierziger doch zu den Stützen der Halberstädter Gemeinde, wie Ortspfarrer Norbert Sommer betonte. Schmunzelnd meinte Kaiser, dass es nicht alle Tage vorkomme, dass die Medizintechnik- Firma im Halberstädter Gewerbegebiet geistlichen Besuch bekäme. „Zu uns kommt man meist zum Auditieren, eine Visitation erleben wir zum ersten Mal.“ So erläuterte er, dass die Firma ein großes Spektrum an Einwegbedarf für Krankenhäuser herstelle und Produkte namhafter Medizintechnikfirmen hier mittels Ethylenoxid sterilisiert werden. Anlagen dieser Größenordnung gäbe es in Deutschland nur drei. Das Produktionsspektrum reicht von Einwegprodukten wie Bakterien- und Virenfiltern bis zu Trachealkanülen für den HNO-Bereich. Die Firma, die zur heimischen Primed-Unternehmensgruppe gehört, erfülle höchste Hygienestandards, die in einem eigenen mikrobiologischen Labor überwacht werden. „Jedem Mitarbeiter vermitteln wir, dass er auch einmal als Patient auf reine Medizinprodukte angewiesen sein könnte.“

 Der Bischof interessierte sich besonders für die Ausbildung und die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie, was ein zunehmend wichtiges Thema in der Gesellschaft sei. Sven Kaiser verwies auf die insgesamt rund 40 Auszubildenden in verschiedenen Berufen, die in der Firmengruppe eine Zukunft hätten und „keine billigen Arbeitskräfte sind“. Schade sei nur, dass die angebotenen Ausbildungsplätze 2008 nicht alle besetzt werden konnten. In puncto Familienfreundlichkeit sei das Unternehmen keineswegs ein Bremsschuh, sondern in Halberstadt durchaus Vordenker. „Familienfreundlichkeit fängt aber bei Lösungen für Eltern an, die beide hier im Schichtdienst arbeiten. Schließlich arbeiten wir hier 360 Tage im Jahr rund um die Uhr. Wir verwehren es auch niemandem, entsprechend den betrieblichen Möglichkeiten verkürzt bei uns zu arbeiten.“ So zeigten sich Gerhard Feige und seine Begleitung beeindruckt, was sich hinter den Türen des modernen Medizintechnikunternehmens tut. „Es ist schon etwas anderes als ich aus dem UTP-Unterricht in der DDR kenne. Es freut mich immer, wenn den Menschen Arbeit gegeben wird und solche Unternehmen wie HA2 ihnen eine Zukunft bieten.“

 Am Sonntag folgte Bischof Feige einer Einladung von Jutta Dick, Direktorin der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt, in ihre Einrichtung. Sie berichtete beim Rundgang durch die Klaussynagoge und das Berend Lehmann Museum für jüdische Geschichte, dass die jüdische Vergangenheit in Halberstadt immer spürbarer werde. „Inzwischen ist das ganze Gebäudeensemble von Klaussynagoge, Kantorenhaus und Mikwenhaus im ehemaligen jüdischen Viertel in der Unterstadt restauriert, und es stellt heute einen markanten städtischen Ort dar.“ 1933 gab es 706 jüdische Bürger in Halberstadt, die Zahl ging bis 1939 auf 235 zurück, die letzten deportierten die NS-Machthaber am 12. April und im November 1942.

 Die Halberstädter Barocksynagoge in der Bakenstraße 56 wurde am 9. November 1938, als überall in Deutschland jüdische Gotteshäuser und Geschäfte brannten, beschädigt. Thorarollen flogen über die Altstadtstraßen. Aus Angst um die historische Fachwerksubstanz in der Nachbarschaft steckte die antisemitische Meute die Synagoge jedoch nicht in Brand. Die jüdische Gemeinde musste die Synagoge auf Weisung der Halberstädter Baupolizei ab Ende November 1938 auf eigene Kosten abtragen.

 Von Uwe Kraus, Tag des Herrn, 26.10.2008

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

10 Jahre Krippenspiel im Tiergarten

Das Bild ist aus dem Tiergarten Halberstadt. Man sieht dortdie Kinder und Jugendlichen, die das Krippenspiel aufführen, zusammen mit den Tieren und Tierpflegern im Halbkreis.

Am dritten Advent spielen wieder Kinder und Tiere die Weihnachtsgeschichte

 

Tierisches Jubiläum: 10 Jahre Krippenspiel im Tiergarten

 Halberstadt. Die Erfolgsgeschichte „Krippenspiel im Tiergarten“  findet am dritten Advent seine Fortsetzung. Bereits zum zehnten Mal  werden die Kinder aus dem St. Josef-Kindergarten, gemeinsam mit  Mitarbeitern des Tiergartens und natürlich den Tieren, die 
Weihnachtsgeschichte aufführen. Für den stellvertretenden  Tiergartenleiter Michael Bussenius ist das Krippenspiel sowohl 
Abschluss als auch Höhepunkt des Jahres. „Das ganz Besondere daran  sind natürlich die schöne Naturkulisse und die lebenden Tiere, die  mitwirken“, so Bussenius. Ganz begeistert ist er von der Leistung der Kinder. „Seit zehn  Jahren spielen die nachwachsenden Generationen mit und man kann von  Jahr zu Jahr sehen, wie die Kinder richtig in ihre Rollen  reinwachsen“, freut er sich. Auch außerhalb der Weihnachtszeit  verbindet Bussenius eine freundschaftliche Beziehung mit dem  Kindergarten. So war er erst kürzlich mit dem Lama-Fohlen Söckchen  dort zu Gast. Beim Krippenspiel wird Söckchen in diesem Jahr  natürlich auch eine tragende Rolle spielen.Mit von der Partie sind am Sonntag, dem 14. Dezember, auch wieder die  Chorgemeinschaft Halberstadt und die jungen Posaunenbläser des  Stadtorchesters Dardesheim. „Das ist ein Auftritt, auf den wir uns  alle immer besonders freuen“, strahlt Christel Wiehem von der  Chorgemeinschaft. „Unsere Mitglieder gehen jedes Jahr mit einer  Gänsehaut nach Hause.“
Gänsehaut ist auch am dritten Advent wieder garantiert, wenn zum  Abschluss des Krippenspiels zu den Klängen von „Macht hoch die  Tür“, die Tore geöffnet werden und die Zuschauer zu den  menschlichen und tierischen Darstellern kommen und ihre 
„Streicheleinheiten verteilen“ können, ist sich Michael Bussenius  sicher. Und eins verspricht der stellvertretende Tiergartenleiter noch:  „Egal was für ein Wetter ist, unser Krippenspiel findet statt.“  In den vergangenen Jahren waren bis zu 600 Zuschauer zugegen. Da 
heißt es also rechtzeitig erscheinen, um sich einen guten Platz zu  sichern. Beginn ist um 16 Uhr.

 

 

 Volksstimme Halberstadt 4. Dezember 2008 - von Thomas Jung

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Konzert vom Duo Vimaris

Auf dem Bild sieht man die beiden Musikdarbietenden in Sankt Andreas durch den Mittelgang nach vorne gehen.

Leute, Leute

 

Zum vierten und letzten Konzert in diesem Jahr lud die kath. St. Andreas Kirche am vergangenen Sonntag um 18.00 Uhr ein. Das Duo Vimaris alias Mirjam Meinhold (Sopran und Alt-Blockflöte) und Dr. Wieland Meinhold (Orgel) brachten Werke von Georg Friedrich Händel zu Gehöhr. Die über 150 anwesenden zeigten sich überaus beeindruckt von der Virtuosität des Duo, welche sie mit stehenden Ovationen honorierte. Am 1.Mai 2009 um 15.30 Uhr wird das Duo auf der Huysburg zu hören sein.

 

Volksstimme Halberstadt 18. Oktober 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Gedenkgottesdienst Allerseelen

Auf dem Bild sin Pfarrer Sommer und Diakon Weiß am Altar während des Allerseelengottesdienstes zu sehen. Im Hintergrund spielt der Instrumentalkreis mit der Kinder- nd Jugendschola.

Gedenkgottesdienst

 

Allerseelen in Halberstadt

 

 

Am vergangenen Sonntag um 10.00 Uhr begingen die Katholiken des Gemeindeverbundes in der Katharinen Kirche das Hochfest Allerseelen. Wie Pfarrer Norbert Sommer in seiner Predigt erwähnte, sei der Tod in der heutigen Gesellschaft verbunden mit Angst und Einsamkeit. Im Gedanken an Sterben und Tod fühlten sich die Menschen bedroht. Gerade wir Christen, so Pfarrer Sommer, müssen diese Angst nicht erfahren. „Jesus stellt uns ein Licht ins Fenster, damit wir nach Hause finden. „  

Der häufigste Satz in den Evangelien : „Fürchtet Euch nicht, habt keine Angst“, zeige den Christen „ Jesus nehme sie zu sich“. Mit diesem Wissen um Vergebung und Auferstehung entzündeten katholische Christen in der ganzen Welt an den Gräbern ihrer Verstorbenen als ein Zeichen dafür, dass sie nicht vergessen wurden, Kerzen.

 Das Hochamt wurde vom Instrumentalkreis und der Kinder- und Jugendschola begleitet.

 

 

 Volksstimme Halberstadt 03. November 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Taize-Gebet am 4.6.2010 in St.Andreas

Taize-hbs-40610

  • Zuletzt aktualisiert: 28. Mai 2010

Ein Seelsorger, der "rein horcht"...

Auf dem Bild ist Pfarrer Norbert Sommer in seinem Büro zu sehen.

Ein Seelsorger, der "rein horcht" und "schaut, wie es denn so läuft"

 

Seit Dienstag dem 19. August 2008  weilt er in Halberstadt, der neue Pfarrer von St. Andreas in Halberstadt. Mit seiner Versetzung, nach einer 14jährigen Dienstzeit in Zeitz, wird er es nicht leicht haben, die Katholiken der Gemeinden in Halberstadt, Gröningen und Adersleben zu einem Ganzen im Gemeindeverbund zusammen zu fügen. Doch eine Gemeindefusion hat er bereits hinter sich gebracht und musste eine lebendige Gemeinde zurück lassen.  

 Er selbst bringt es auf den Punkt, wenn er feststellt: „ Mit zwei kath. Gemeinden in einer Stadt, kann die Eine die Andere schnell auch als Konkurrenz betrachten. Mit der anstehenden Fusion ist es so umso wichtiger, aufeinander zu zugehen, gegenseitig Rücksicht zu nehmen und auf persönliche Gefühle zu achten. Während die Älteren noch Befindlichkeiten haben wird die heranwachsende Generation die Gemeinde als Ganzes erleben. Von unten wächst es zusammen.“

 Er selbst sieht sich als Seelsorger, der zunächst einmal „rein horcht“ und „schaut wie es läuft“. Doch Ideen hat er schon heute. So möchte er gern in Halberstadt eine Abendmesse in der Woche einführen. Auch an die Neugründung von Familienkreisen hat er gedacht. Um Familiengottesdienste lebendiger zu gestalten stelle er sich einen Kreis von jungen Gemeindegliedern vor, die dafür verantwortlich zeichnen. Voraussetzung dafür ist, die Religionskinder zum regelmäßigen Gottesdienstbesuch zu bewegen. Auch deren Eltern und Großeltern möchte er erreichen, und wird so manchen in den nächsten Wochen und Monaten persönlich aufsuchen, denn „Wenn Gemeinde bestehen will, ist es wichtig, das sie im Gottesdienst Kraft tankt, um ihren Glauben im Alltag leben zu können. „Dazu gehört auch die Ökumene. Welche Strukturen im Gemeindeverbund bestehen muss er erst genauer betrachten. „In Zeitz trafen wir Theologen uns einmal im Monat zu einer Bibelarbeit und einem anschließenden Gespräch in dem alle notwendigen Dinge besprochen wurden. Dies würde ich hier auch befürworten.“ Bleibt uns von der Redaktion, Pfarrer Norbert Sommer , für seine zukünftige Aufgabe alles Gute zu wünschen.Am Sonntag dem 24. 08. 2008 findet um 14.00 Uhr in St. Andreas während eines feierlichen Gottesdienstes die Einführung von Norbert Sommer, im Beisein von Dekan Pater Petrus statt.

 

Stationen seines Lebens:

 

-         geboren am 8.9.1953 in Blankenburg/ Harz

-         1969 – 72 Norbertuswerk Magdeburg

-         1972 – 77 Theologiestudium

-         1978 Priesterweihe durch Bischof Braun in Magdeburg

-         1978 – 82 Vikar in Helbra ( Mansfelder Land )

-         1982 – 86 Vikar an St. Sebastian – Magdeburg

-         1986 – 94 Diözesanjugendseelsorger Magdeburg

-         1994 – 2008 Pfarrer in Zeitz

-         seit August 2008 Pfarrer in Halberstadt

 

Volksstimme Halberstadt 26.8.2008 - von Andreas Joppeck

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Norbert Sommer neuer Pfarrer im Verbund

Auf dem Bild sieht man die Pfarreinführung von Pfarrer Sommer in der Sankt Andreas Kirche. Das Foto ist von hinten aufgenommen, und man sieht die ganze Gemeinde.

Norbert Sommer neuer Pfarrer im Verbund 

 

In einem feierlichen Gottesdienst wurde Pfarrer Norbert Sommer am Sonntag dem 24. August 2008 um 14.00 Uhr in der St. Andreas Kirche durch Dekan Pater Petrus in seine neue Gemeinde eingeführt. Er wird Pfarrer an St. Andreas und als Administrator in alle weiteren Gemeinden eingesetzt.In der Ernennungsurkunde, die der Dekan zu Beginn des Gottesdienstes verlass, schreibt Dr. Gerhard Feige, Bischof des Bistums Magdeburg: „ Nicht die gesunden, die Kranken brauchen den Arzt. „ Und verpflichtete Pfarrer Norbert Sommer in einer Zeit des innergemeindlichen Umbruchs mit den Gliedern das Gespräch zu suchen und für jeden einzelnen ein waches Herz zu haben.Im Anschluss an den Gottesdienst, St. Andreas hatte nur noch wenige Stehplätze zu bieten, waren alle Anwesenden  zu einem Empfang in den Pfarrgarten geladen.

 

Volksstimme / Halberstadt  - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Jahresplanung 2012/2013

Jahresplanung 2012/2013

 

Datum

Ereignis

Ort

Uhrzeit

04.11.2012

Familiengottesdienst (KiGo)

St. Katharinen

10:00 Uhr

10.11.2012

St. Martinsfeier für die KiTa-Kinder

St. Katharinen

16:30 Uhr

 

Ökumenische Martinfeier

St. Martini

17:00 Uhr

Ab 12.11.12

Friedensdekade

St. Martini

 

21. 11.2012

Abschluss Friedensdekade

St. Andreas

 

30.11.2012

Patronatsfest St. Andreas

St. Andreas

18:00 Uhr

02.12.2012

Familiengottesdienst (KiGo) 1. Advent

St. Katharinen

10:00 Uhr

04.12.2012

Patronatsfest St. Barbara

St. Katharinen

19:00 Uhr

06.12.2012

Roratemesse

St. Katharinen

05:00 Uhr

09.12.2012

Patronatsfest, St. Nikolaus

Adersleben

09:00 Uhr

08./09.12.

Kolpinggedenktag u. St. Barbara

St. Katharinen

 

13.12.2012

Roratemesse

St. Andreas

05:00 Uhr

16.12.2012

Adventsmusik

Gröningen

16:00 Uhr

16.12.2012

Ök. Andacht für verwaiste Eltern

St. Moritz, HBS

16:00 Uhr

31.12.2012

Jahresschlussandacht

Gröningen

St. Katharinen

16:00 Uhr

17:00 Uhr

03.01.2013

Seniorenweihnachtsfeier

St. Andreas

14:00 Uhr

06.01.2013

Fest der Erscheinung des Herrn

(KiGo) Sternsingeraktion

St. Katharinen

10:00 Uhr

06.01.2013

Neujahrsempfang

St. Katharinen

11:00 Uhr

17.02.2013

Familiengottesdienst (KiGo)

St. Katharinen

10:00 Uhr

07.02.2013

Seniorenfasching

St. Andreas

15:00 Uhr

09.02.2013

Gemeindefasching

Martineum

 

01.03.2013

Weltgebetstag der Frauen

Winterkirche

Gröningen

 

17.03.2013

Familiengottesdienst (KiGo)

St. Katharinen

10:00 Uhr

22.03.2013

Gemeindekreuzweg

Langenstein-Zwieberge

17:00 Uhr

27.04.2013

Ökumenischer Bibeltag

Winterkirche

15:00 Uhr

05.05.2013

Familiengottesdienst (KiGo)

St. Andreas

10:00 Uhr

12.05.2013

Kolpingwallfahrt

Sandersdorf

10:00 Uhr

18.-20.5.13

Familien in Roßbach (über Pfingsten)

Roßbach

 

20.05.2013

Ökumensicher Gottesdienst (Pfingstmont.)

St. Andreas

10:00 Uhr

26.05.2013

Jugendwallfahrt

Huysburg

 

02.06.2013

Fronleichnam

St. Andreas

Adersleben

09:00 Uhr

02.06.2013

Gemeindefest in St. Katharinen

St. Katharinen

15:00 Uhr

09.06.2013

Erstkommunion (KiGo)

St. Andreas

10:00 Uhr

22.06.2013

Frauenwallfahrt

Helfta

10:30 Uhr

 

RKW

St. Andreas

 

24.08.2013

„Nacht der Kirchen“ und Friedensfest

 

18:00 Uhr

25.08.2013

Pfarrfest

St. Andreas

14:00 Uhr

 

 

 

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 21. November 2012

Kinder erleben Ferienwoche

Auf dem Bild sind die Kinder als Gruppenfoto zusammen mit den Betreuern zu sehen.

Kinder erleben Ferienwoche

 

 

Seit längerem ist die erste Ferienwoche für die Kinder der kath. Kirchengemeinden Halberstadts und deren Freunde reserviert. In diesen fünf Tagen hat sie sich ihren festen Platz geschaffen, die religiöse Kinderwoche, kurz RKW. Vom 14. bis 18. Juli 2008 drehte sich für 30 Kinder und 18 Betreuer alles rund um „Voll das Leben! “Neben Morgengebet, Katechesen und Abschlussandachten, gab es solch Höhepunkte wie die Kinderwallfahrt am Montag auf die Huysburg und den Besuch des Bergtheaters Thale am Mittwoch zu erleben. Für das leibliche Wohl sorgten freiwillige Helfer, unter Ihnen Marianne Rennwanz, die seit vielen Jahren um das leibliche Wohl ihrer kleinen Schützlinge bemüht ist. „Ihr, und allen anderen gilt mein besonderer Dank.“ , so Pater Steffan Donat, für den die RKW in diesem Jahr die letzte in Halberstadt ist. Am Sonntag wird er, ab 9.30 Uhr in einem Gottesdienstin St. Andreas feierlich verabschiedet.

 

 

Volksstimme Halberstadt 19. Juli 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Abendmusik mit vielen Schülern

Auf dem Bild ist ist der Instrumentalkreis zusammen mit der Kinder- und Jugendschola in Sankt Andreas zu sehen.

Abendmusik mit vielen Schülern

 

Zur traditionellen Abendmusik lud die kath. Kirchengemeinde St. Andreas und St. Katharinen und Barbara am vergangenen Samstagabend in die St.Andreas Kirche ein. Die Kinder- und Jugendschola der kath. Gemeinden Halberstadts, sowie an der Orgel Sylvia Schweimer (Gröningen), Sopranflöte: Marianne Ziesmer und Anna-Maria Simon (Halberstadt), Querflöte: Katharina Richter (Halberstadt) und an der Gitarre: Sophie Braune (Osterwieck) brachten unter Leitung von Bernhard Wieczorek Werke unter anderem von J.S. Bach, Giovanni Gastoldi und Johann Crüger zu Gehör.

 

Volksstimme Halberstadt 03. Juli 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Pfarrbrief für die österliche Bußzeit und Osterzeit 2012

Pfarrbrief2012Maerz01

Pfarrbrief2012Maerz02

Pfarrbrief2012Maerz03

Pfarrbrief-Advent-2010-04

Pfarrbrief2012Maerz05

Pfarrbrief2012Maerz06

Pfarrbrief2012Maerz07

Pfarrbrief2012Maerz08

Pfarrbrief2012Maerz09

Pfarrbrief2012Maerz10

Pfarrbrief2012Maerz11

Pfarrbrief2012Maerz12

Pfarrbrief2012Maerz13

                                                                                                                                                                                                 13

Pfarrbrief2012Maerz14

Pfarrbrief2012Maerz15

Pfarrbrief2012Maerz16

  • Zuletzt aktualisiert: 22. Februar 2012

Katholische Christen begehen Fronleichnam

Das Bild zeigt eine Station der Fronleichnamsprozession hinten auf der Wiese bei Sankt Andreas.

Katholische Christen begehen Fronleichnam

 

Am vergangenen Sonntag begingen die katholischen Christen das „Hochfest des Leibes und Blutes Christi“. Im Volksmund auch unter dem Namen Fronleichnam bekannt. Die Gemeindemitglieder von St. Andreas, sowie St. Katharinen und Barbara versammelten sich aus diesem Anlass zur Feier des Hochamtes mit Fronleichnamsprozession um 10.00 Uhr in der Klosterkirche St. Andreas. Das Fronleichnamsfest, um dessen Bedeutung immer weniger Menschen wissen, wird von den Kirchen als „ Geschenk der Gegenwart Gottes in dieser Welt“ gesehen.

 

Volksstimme Halberstadt 27. Mai 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Einladung zur Karnevalssitzung am 5.3.2011

EINLADUNG

DES KCV HALBERSTADT ZUR GROSSEN KARNEVALSSITZUNG AM

05. März 2011

20.00 UHR IN DER

SPORTHALLE DES MARTINEUMS HALBERSTADT

WIE NOAH IN DIE ARCHE RIEF –

SO LADEN WIR INS NARRENSCHIFF“

2 0 1 1

Einlass ab 19.00 Uhr

Fasching2011

  • Zuletzt aktualisiert: 26. Januar 2011

Nachdenkliche Predigt zu Pfingsten

Das Bild zeigt den Instrumentalkreis beim musizieren. Marianne, Anna-Maria (Blockflöte), Katharina (Querflöte) und Magdalena (Gitarre) (v.l.n.r.) hatten sich seit mehreren Wochen, unter Leitung von Kantor Bernhard Wiezorek, auf die musikalische Gestaltung der heiligen Messe vorbereitet.

Bildtext: Marianne, Anna-Maria (Blockflöte), Katharina (Querflöte) und Magdalena (Gitarre) (v.l.n.r.) hatten sich seit mehreren Wochen, unter Leitung von Kantor Bernhard Wiezorek, auf die musikalische Gestaltung der heiligen Messe vorbereitet.

 

 

 

Nachdenkliche Predigt zu Pfingsten

 

 

Halberstadt (A.J.); Am Pfingstsonntag begingen die christlichen Gemeinden in unserer Stadt und im Erdkreis die „Geburtsstunde der Kirche“.

 So auch, in der kath. St. Andreas Kirche. Zur Eröffnung der heiligen Messe , die Pater Stephan Donat zelebrierte, erinnerte er in seinem Grußwort an jene Ereignisse, die heute als Geburtsstunde betrachtet werden. So kam der“ heilige Geist in Zungen auf die Jünger Jesu herab und machte ihnen Mut, in diesem Geiste den Glauben hinaus zu tragen. „ Heute scheint es vielen nur schwer nachvollziehbar, sich vom Geist Gottes leiten zu lassen. Zumal, wie Pater Stephan Donat in seiner Predigt weiter ausführte, „der dieser mitreißen könne. Er ergreift „Besitz“ von den Menschen und führt zu neuen Entscheidungen in Familie und Beruf. Irdische Planungen würden von göttlichen verworfen und führten dazu, dass das Leben oft anders verliefe wie einst gedacht. Der glaubende Mensch wiße, das die Welt sich erst ändert, wenn er sein eigenes Leben änderte, und nicht das des anderen.“ Deshalb „Tuet Buße und kehrt um! „  Die heilige Messe an St. Andreas wurde durch den Instrumentalkreis der Kirchengemeinde musikalisch gestaltet.

 

 

 Hl. Firmung an St. Andreas

 

Halberstadt (A.J.); Am Sonntag dem 18. 5. 2008 um 9.30 Uhr erhalten 10 Jugendliche, während der sonntäglichen hl. Messe, von Dr. Georg Feige, Bischof des Bistums Magdeburg, das Sakrament der hl. Firmung. Durch ihr Ja zur hl. Firmung entscheiden sie sich für ein Leben mit Gott. Interessierte sind herzlich eingeladen.

 

 

Volksstimme Halberstadt 15. Mai 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Gemeindebrief von Mai bis August 2010

 Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0001

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0002

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0003

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0004

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0005

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0006

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0007

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0008

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0009

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0010

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0011

Pfarrbrief-Pfingsten-2010_0012

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 03. Mai 2010

Katholischer Karneval

Das Bild zeigt viele verkleidete Kinder beim Fasching feiern auf der Huysburg.

Katholischer Karneval

 Kinder feiern die Faschingszeit

Am Samstag dem 19. Januar ab 15.00 Uhr luden die kath. Kirchengemeinden St. Andreas und St. Katharinen und Barbara, in Verbindung mit dem Pfarramt Huysburg, ihre Kinder zum traditionellen Kinderfasching ein. Dieser fand erstmals gemeinschaftlich auf der Huysburg statt. Obwohl der Weg sehr weit und das Wetter nicht sehr einladend wirkte , kamen dennoch mehr als 30 Kinder mit ihren Eltern, um sich vom KCV (Kath. Karnevalsverein) unterhalten zu lassen. Nicht zuletzt das kindgerechte Programm sorgte dafür, dass die Kleinen nach spätestens einer Stunde die Fäden selbst in die Hand nahmen und bei „Laurentia“ und „ Reise nach Jerusalem“ ihre Eltern und die Mitglieder des KCV herausforderten.

 

 

 

Volksstimme Halberstadt 22. Januar 2008 - von Andreas Joppeck

  • Zuletzt aktualisiert: 14. Dezember 2008

Wichtige Info´s zur Burgund Fahrt

Wichtige Informationen zur BURGUND-Fahrt

Die Planungen für die Fahrt sind fortgeschritten.
Aus mehreren Angeboten wurde das des Bayerischen Pilgerbüros für unsere Fahrt ausgewählt.

Daraus ergeben sich folgende Teilnehmerpreise pro Person:
- 430,00 € im Doppelzimmer / 530,00 € im Einzelzimmer (bei 35 vollzahlenden Teilnehmern)

  • Im Preis enthalten sind folgende Leistungen:
    - Fahrt im modernen 3- oder 4-Sterne-Reisebus mit WC
    - Unterbringung im Doppelzimmer mit Dusche/WC in Hotels der mittleren Kategorie
    - Halbpension
    - Eintrittsgelder
    - Örtliche Führungen:
                                     o Rundgang in Straßbourg
                                     o Abtei Cîteaux
                                     o Rundgang in Beanue mit Hôtel Dieu
                                     o Abtei Fontenay 
                                     o Rundgang in Metz

Für die weitere Planung ist es notwendig, dass sich alle Interessierten bis spätestens zum 31. Oktober 2010 anmelden!

PilgerfahrtBurgund2011

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Oktober 2010

Gemeindebrief

Hier ist das Bild von Raffaellino del Garbo, Auferstehung Jesu, Galleria dell' Acadèmia, Florenz zu sehen.

Raffaellino del Garbo, Auferstehung Jesu, Galleria dell' Acadèmia, Florenz

 

Sehen,

                            was kein Auge geschaut hat

 

Ostern – da bleibt kein Stein auf dem anderen. Im Bild des Malers Raffaellino del Garbo wird das ganz augenfällig. Die Gestalt des Auferstanden sprengt quasi die Ruine eines alten, ehrwürdigen Bauwerks. Die Wächter, Bewahrer der alten Ordnung und der bestehenden Machtverhältnisse, sind wie erschlagen von dem Neuen, das vor ihnen aufsteigt. Wer nicht flüchten konnte, liegt da wie tot. Einer ist buchstäblich begraben vom steinernen Deckel des Grabes. Auch der konnte die Zukunft nicht einsperren.

Die gesprengte Ruine gibt den Blick frei auf ein freundliches Land ohne Zäune und Mauern. Ein Paradies im Licht des Ostermorgens.

Den Auferstandenen malte der Florentiner Meister im ausgehenden 15. Jahrhundert als einen athletischen jungen Mann, dessen Schönheit keine Spuren der vergangenen Pein mehr zeigt. Und doch erkennen wir Betrachter ihn sofort: Das ist unser Herr, den keine Folter, keine Macht, kein ungerechtes Urteil erledigen konnte. Nichts hält ihn auf. Das Alte ist Vergangenheit, das Neue trägt die Siegesfahne.

Was am Ostermorgen geschah, hat niemand gesehen. Die Bibel schweigt über den eigentlichen Akt der Auferstehung, der Auferweckung. Die Evangelisten erzählen nur das Ereignis: ein leeres Grab und die Begegnungen mit Jesus, der seinen Freunden fremd und doch vertraut ist.

Raffaelino del Garbo malt, was kein Auge geschaut hat, weil er daran glaubt: Der Herr ist wahrhaft auferstanden, Halleluja. Fürchtet euch nicht!

Und allen, die vor seinem Bild stehen bleiben- vor 500 Jahren bis heute- macht er Mut, es auch zu glauben.

                                                                                             Christina Brunner

 

Für dieses größte Fest der Christenheit sollten wir uns entsprechend vorbereiten. Neben dem Fasten und den Werken der Nächstenliebe ist es sicher wichtig, sich auch für Gott mehr Zeit zu nehmen. Möglichkeiten dazu bieten unter anderem die wöchentlichen Kreuzwegandachten oder die Exerzitien im Alltag.Es liegt an jedem von uns, ob wir wirklich vorbereitet das Osterfest feiern können.   

Wir wünschen Ihnen eine gesegnete vorösterliche Bußzeit und die spürbare Nähe des Auferstandenen.  

Ihr Pfarrer Norbert Sommer und Mitarbeiter.

rot= kurzfristige Änderung, die auf dem Papierplan nicht mehr berücksichtigt werden konnte 

Österliche Bußzeit 2009

 

Kreuzwegandachten:  

dienstags

18:00 Uhr

St. Andreas

 

mittwochs

14:00 Uhr

Gröningen

 

donnerstags

18:00 Uhr

Adersleben

  freitags

19:00 Uhr

St. Katharinen

 

Mo

02.03.09  19:00 Uhr

 Exerzitien im Alltag(wöchentl.)

 St. Andreas

Do

26.02.09

08:30 Uhr

Seniorenkreis (mit hl. Messe)

Adersleben

Do

26.02.09 14:00 Uhr

Bibelstunde (mit hl. Messe)

St. Andreas

So

01.03.09 10:00 Uhr

Familiengottesdienst

St. Katharinen

Mi 04.03.09 19:00 Uhr

Gemeindeverbundsratssitzung

beginnend mit der hl. Messe

Gröningen

Do

05.03.09 14:00 Uhr

Seniorenkreis (mit hl. Messe)

St. Andreas

Fr

06.03.09 17:00 Uhr

Weltgebetstag der Frauen

HBS Winterkirche (Dom)

   

19:00 Uhr

Weltgebetstag der Frauen

Gröningen (kath. Kirche)

Mi 11.03.09 14:30 Uhr

Frauenkreis

Gröningen

 

15.03.-22.03.

 

Ökumenische Bibelwoche

Adersleben

 

15.03.-22.03.

 

Ökumenische Bibelwoche

Gröningen

Do 26.03.09 08:30 Uhr

Seniorenkreis (mit hl. Messe)

Adersleben

Sa

14.03.09 09:30 Uhr

Klostermäuse

St. Andreas

Sa

28.03.09

 

Dekanatsjugend

Halberstadt

Do

02.04.09 14:00 Uhr

Seniorenkreis (mit hl. Messe)

St. Andreas

Fr

03.04.09 16:30 Uhr

Gemeindekreuzweg

Langenstein/Zwieberge

  

 

Beichtgelegenheiten

 

mittwochs

18:00 – 19:00 Uhr  

St. Katharinen

sonnabends

16:30 – 17:00 Uhr

St. Andreas

Sa. 04.04.09  

14:30 – 17:00 Uhr

St. Andreas

Sa. 04.04.09 15:00 – 16:00 Uhr Gröningen
Sa. 04.04.09 16:00 – 17:00 Uhr  Adersleben

Mo 06.04.09

Schülerbeichte

St. Andreas

 

15:30 – 17:00 Uhr

 

 

 

 

 

Karwoche und Ostern 2009

 

Palmsonntag, 05. April

17:00 Uhr

Vorabendmesse (4.April)

St. Andreas

08:30 Uhr

Heilige Messe mit Segnung der

Gröningen

 

Palmzweige und Prozession

 

09:00 Uhr

Heilige Messe mit Segnung der

St. Andreas

 

Palmzweige und Prozession

 

10:15 Uhr

Heilige Messe mit Segnung der

Adersleben

 

Palmzweige und Prozession

 

 

 

 

Gründonnerstag, 09. April

19:00 Uhr

Messe vom letzten Abendmahl

St. Katharinen und Gröningen

 

Ölbergstunden

 

                           

                       

 

Karfreitag, 10. April

09:00 Uhr

Kreuzweg

St. Andreas

09:00 Uhr

Kreuzweg

Derenburg

10:00 Uhr

Kreuzweg

Gröningen

11:00 Uhr

Kreuzweg

St. Katharinen

15:00 Uhr

Feier vom Leiden und Sterben

St. Katharinen

 

unseres Herrn      

 

15:00 Uhr

Feier vom Leiden und Sterben

Adersleben

 

unseres Herrn

 

 

 

 

Karsamstag, 11. April

 

21:00 Uhr

Osternacht

St. Andreas

21:00 Uhr

Osternacht

Adersleben

 

Ostersonntag, 12. April Hochfest der Auferstehung unseres Herrn

09:00 Uhr

Heilige Messe

Gröningen

10:00 Uhr

Heilige Messe

Derenburg

10:00 Uhr

Heilige Messe

St. Katharinen

11:00 Uhr

Heilige Messe

Emersleben

 

 

 

 

Ostermontag, 13. April

08:15 Uhr

Heilige Messe

St. Katharinen

09:00 Uhr

Heilige Messe

Gröningen

10:00 Uhr

Heilige Messe (Familiengottesd.)

St. Andreas

10:15 Uhr

Heilige Messe

Adersleben

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 26. Februar 2009

Tagesfahrt des Gemeindeverbundes am Samstag, den 12.09.2009

Gemeindefahrt 2009

 

Tagesfahrt des Gemeindeverbundes am Samstag, den 12.09.2009

 

Geplanter Ablauf:

 

Abfahrt um 7:30 Uhr von der Andreaskirche

 

Ankunft in Hildesheim gegen 10:00 Uhr am Busparkplatz Ratsbauhof

 

Beginn der Stadtführung durch Frau Streckert

    - historisches Zentrum, Marktplatz

    - Besichtigung des Domes

    - Führung durch die Michaeliskirche

 

Gemeinsames Mittagessen um 13:30 Uhr im Michaeliskloster

 

15:00 Uhr Abfahrt zum Benediktinerinnenkloster Marienrode

15:30 Uhr Heilige Messe in der Klosterkirche

 

Anschl. Kaffeetrinken

 

Gegen 17:00 Uhr Abfahrt nach Halberstadt

 

Gegen 19:00 Uhr Ankunft in Halberstadt

 

 

Bei einer Mindestteilnehmerzahl von 40 Personen beträgt der Reisepreis 35,00 Euro pro Person. Darin sind enthalten: Fahrtkosten, Führung, Mittagessen, Kaffeetrinken und Eintritt.

 

 

Leitung der Gemeindefahrt:Frau Demel

                                            Rodersdorfer Weg 8

                                            38802 Halberstadt       

                                            Tel. 03941/27726
  • Zuletzt aktualisiert: 03. Juni 2009

Seniorenfahrt am Donnerstag, den 07.05.09

Seniorenausflug 2009

 

seniorenfahrt

 

Tagesfahrt für alle interessierten Senioren unseres Gemeindeverbundes am Donnerstag, den 07.05.2009

 

Geplanter Ablauf:                                                      WolkeundSonne

 

Abfahrt: 09.00 Uhr in Adersleben bzw. Wegeleben
  09.30 Uhr in Halberstadt (St. Andreas)
   
Programm:  Besuch im Koptisch-Orthodoxen Kloster der Jungfrau Maria u. des Hl. Mauritius in Höxter-Brenkhausen
  Mittagessen im Kloster
  Führung in Kloster und Bibelmuseum durch Bischof Damian
  Kaffeetrinken im Cafe „Am Räuschenberg“
  Maiandacht
   
Ankunft:   ca. 18.30 Uhr in HBS
  ca. 19.00 Uhr in Adersleben bzw. Wegeleben
   
Preis:   ca. 30,00 Euro /Person incl. Busfahrt, Mittagessen, Kaffee, Kuchen u. Besichtigung
   
Plätze: für 45 Personen

 

    

  • Zuletzt aktualisiert: 23. März 2009

Einladung in die St.Andreas Kirche

 

In die Wüste gehen - Die Mitte finden

St. Andreas-Kirche

Halberstadt

MittenimLeben MittenimLeben

?Samstag, 8. August 2009?

?Sonntag, 30. August 2009?

 

Herzliche Einladung

 

"Gott hat Ländereien mit Seen und Flüssen erschaffen, damit der Mensch darinleben kann, die Wüste, damit er darin seine Seele wieder finden kann."

 

Lieber Besucher unserer Stadt,

 

mit diesem Sprichwort des Wüstenvolkes der Tuareg möchten wir Sie einladen in unsere St.-Andreas-Kirche Halberstadt zu kommen.

Im August wird der Kirchenraum für drei Wochen durch Bilder der Künstlerin Ingrid Moll-Horstmann aus Paderborn bereichert.

Unter dem Thema „In die Wüste gehen – die Mitte finden“ sind Werke in verschiedenen Formaten im Kirchenraum verteilt und gleichzeitig mit diesem verbunden. Die Arbeiten der Künstlerin wirken durch ihre Verbindung von Farbe und Relief und bringen dem Betrachter die Wüste als spirituellen Raum näher. Somit unter-stützen sich Kunst und Kirchenraum gegenseitig in ihrer Schlichtheit und Schönheit.

Unsere Kirche ist eine der vier Pfarrkirchen im Gemeindeverbund von Halberstadt, Adersleben und Gröningen. Sie ist seit ihrer Errichtung Klosterkirche der Brüder des Franziskanerordens, die seit dem 13. Jahrhundert in Halberstadt ansässig sind, und dem entsprechend schlicht in ihrer Ausstattung.

Ab der „Nacht der Kirchen“ am Samstag, den 8. August – 21:00 Uhr, sind die Arbeiten bis zum 30. August in unserer Kirche zu sehen.  

Sie sind herzlich eingeladen, sich durch das Betrachten der Bildtafeln auf den Weg in die Wüste zu begeben und in der besinnlichen Stille unserer Kirche zur Ruhe zu kommen.

 

Die Kirche ist geöffnet:

 

Mi+Fr:11.00-17:00 Uhr

 

So:     12:00-17:00 Uhr

 

An anderen Tagen klingeln Sie bitte an der Kloster-Pforte

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 05. August 2009

Dekanatsjugendwochenende in Ballenstedt

Einladungsplakat

 

PlakatChristkoenig09

  • Zuletzt aktualisiert: 05. Dezember 2009

Kolpinggedenktag 2009

Kolpinggedenktag2009

  • Zuletzt aktualisiert: 28. November 2009

Dekanatstreffen Quedlinburg

plakatDekaQLB

 

plakat-Misereor

  • Zuletzt aktualisiert: 04. Februar 2010

Gedenktag Kolping

alt

 

 

 

 

 

  • Zuletzt aktualisiert: 02. Dezember 2008

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.